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| Werkzeug | Material | Kleinteile |
 
4. EINKAUF
aria-voliere im Kaufhaus      Die wichtigsten Teile für die Voliere bekommt man natürlich durch das Ausschlachten der zwei Volieren vom Typ Aria von Ferplast. Davon braucht man die 8 Gitter und 6 von den Plastikprofilen für die senkrechte Führung der Gitter. Den Rest kann man getrost in den Packungen lassen, es sei denn, man braucht noch Futter und Wasserspender. Die anderen großen Volieren von Ferplast eignen sich übrigens nicht zum Zerlegen, da sie anders zusammengehalten werden und die Gitter einen angeschweißten Rahmen aus Blech haben.
     Der Vorteil bei diesen Gittern ist neben den Welli-korrekten Gittermaschen und den für Zubehör passenden fertigen Türchen auch die ab Werk für kleine Vögel geeignete und ungiftige dunkle Lackierung. Erhältlich sind diese Volieren sowohl im Versand- und Zoohandel als auch in Kaufhäusern. Der Preis schwankt zwischen 99 und 149 Euro, je nach Händler und Sonderangebot.
     Je nach Preisklasse des Baumarkts und eventuell noch benötigter Werkzeuge landet man am Ende dann insgesamt bei etwas über 400 Euro.
     Mit Material für die Inneneinrichtung sind die 450 Euro auch schnell erreicht. Wem das zu teuer ist, der kann nach dem beschriebenen Muster aus den Teilen von einer einzigen Aria auch eine kleinere Voliere bauen von 128 x 54 cm oder eine großzügige Eckvoliere von 140 x 140 cm, womit etwa 150 Euro gespart werden können. Dabei können die Rahmenteile auch aus Holzleisten gefertigt werden, nur für das Dach muß man sich etwas anderes einfallen lassen, weil keine Gitter mehr übrig sind.

Werkzeug
     Was man von den hier aufgezählten Werkzeugen schon hat, das muss man natürlich nicht einkaufen. Auf die Gehrungssäge kann man eventuell verzichten, wenn man mit einer Gehrungsschiene und Metallsäge auch die richtigen Ergebnisse erreicht. Die Zange für Blindnieten sollte man sich leisten, weil damit gegenüber Senkschrauben, Muttern und Unterlegscheiben außer sehr viel Zeit und Mühe auch Geld gespart wird. Wenn Bohrer und Sägeblätter schön scharf sind so spart auch das Ärger und Zeit.
  • Bohrmaschine, möglichst mit Drehzahlregelung und Bohrständer
  • Gehrungssäge mit Sägeblatt für Leichtmetall
  • Nietzange für Blindnieten
  • Sehr kleine Rund- und Flachfeile
  • Großer Saitenschneider für 3 mm Draht
  • Evtl. Mini-Bohrmaschine zum Trennen und Schleifen
  • Zwei Schraubzwingen oder mehr zum Fixieren
  • Ohne Bohrständer braucht man einen evtl. mobilen Schraubstock
  • Metallbohrer 2 mm, 3,2 mm, 4 mm, 5 mm, 6 mm
  • Senk-Bohrer zum Anschrägen einiger Bohrlöcher
  • Maßband, vorzugsweise Metall, Lineal, Geodreieck
  • Scharfes Teppichmesser
  • Kreuzschlitz-Schraubendreher, Kombizange
     Zur Erleichterung der Montage und als Unterlage beim Werken auf dem Küchentisch sehr hilfreich sind zwei Kiefernbretter oder Spanplatten von ca. 2 cm Dicke, 80 x 40 cm.
 
Material
     Die angegebenen 110 cm Höhe für die Rückwand führen zu einer Innenhöhe von 106,5 cm. Will man im Bereich der Gittermöglichkeiten variieren, dann muß sowohl die Rückwand als auch die Trennwand entsprechend höher eingekauft werden, was quasi kein Unterschied in den Kosten ist. Bei den angegebenen Maßen hat man auf jeden Fall genug Gitterreste für das Dach übrig.
  • 1 Hartfaserplatte 3 mm (Dekor ?) 180,2 x 54 cm als Boden
  • 1 Hartfaserplatte 3 mm (Dekor ?) 110 x 56 cm als Rückwand
  • 3 Alu-Wikelprofile 20 x 30 x 2 mm, 2 m lang
  • 3 Alu-Winkelprofile 20 x 15 x 2 mm, 2 m lang
  • 1 Alu-Flachprofil 20 x 2 mm, 1 m lang
  • 4 Alu-U-Profile 10 x 8 x 1 mm, 1 m lang
  • 3 einfache Magnetverschlüsse für Schranktüren
  • 3 Plexiglasscheiben 2 mm, 50 x 50 cm, evtl. mehr
  • 1 Plexiglasscheibe 2 mm, 125 x 50 cm, evtl. mehr
  • 1 Hartfaserplatte 3 mm 106 x 55 cm als Trennplatte
  • 2 Hartfaserplatten 5 mm, 61 cm x 51 cm
  • (1 Hartfaserplatte 5 mm, 53 cm x 51 cm)
  • 2(+1) Rechteckleisten 30 mm x 10 mm, 240 cm lang, supergerade
     Die Plexiglasscheiben sind für die Abschirmung der Rück- und Seitenwände, um das Zimmer etwas vor Dreck und Streu zu schützen. Eine davon wird in der Mitte auf das Dach gelegt, um den Futterplatz vor Köttelbomben beim Freiflug von oben zu schützen. Die dickeren Hartfaserplatten und die Rechteckleisten braucht man für die drei Bodenschalen, von denen wir aber nur die zwei Äußeren im Einsatz haben.

Kleinteile
     Abgesehen von den unten aufgelisteten Kleinteilen braucht man noch etwas für die Inneneinrichtung der Voliere, wenn man z.B. ein paar Äste an den Gittern befestigen will. Benötigt werden Flügelmuttern, grosse Unterlegscheiben und Gewindestifte, die auf der einen Seite ein Gewinde M5 haben, auf der anderen Seite wie eine Holzschraube geformt sind.
  • 12 Schrauben, M5 x 50 mm für die Stützprofile
  • 8 Flachwinkel, ca. 10 x 130 X 130 mm
  • 100 Blindnieten, 3 mm x 8-10 mm
  • 6 glatte Dübel, 6 mm für die Türscharniere
  • ca. 20 mittelgrosse Kabelbinder für Dach und Plexiglas
  • 24 Filzgleiter für die Füße aus
  • einer Handvoll Weinkorken
  • erwas Alleskleber
  • ca. 50 Spax-Schrauben 3 x 25 mm für die Bodenschalen
  • 8 Schrauben M3 x 12 mm, Muttern, Scheiben wg. Demontageoption
  • evtl. 12 Senkkopf-Schrauben ca. M3 x 12 mm, Muttern, Scheiben
     Nachdem jetzt alles beisammen ist kann mit dem Zuschnitt begonnen werden.
 
 

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