Archiv : Die Infos und Bilder auf dieser Seite sind aus dem Jahr 2003

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LLAO LLAO

Dies ist eine ältere Seite, neuere Infos und Bilder von einem zweiten Patagonien-Besuch im Oktober 2014 findet Ihr auf den Seiten Der Ferienort San Carlos de Bariloche und Die Halbinsel Llao Llao bei San Carlos de Bariloche.

Wenn man den Namen Llao-Llao hört, dann denkt man sofort an die Postkartenansicht des gleichnamigen Luxushotels, welche jede Postkarte, jeden Flyer und jedes Plakat ziert, das Werbung für San Carlos de Bariloche macht.

Das tratitionsreiche Hotel ist wunderschön gelegen zwischen den beiden Seen Moreno und Nahuel Huapi im Nahuel Huapi Nationalpark, 25 km vom Zentrum von Bariloche und 27 km vom Skigebiet Cerro Catedral entfernt.

Der imposante Prachtbau mit 148 Zimmern und 14 Suiten gehört zur Gruppe der "Leading Hotels of the World" und liegt inmitten grüner Wiesen einsam vor prächtiger Kulisse. Er ist bestimmt das meistfotografierteste Gebäude der Region. Natürlich gehören auch Tennisplätze und ein 18 Loch Golfplatz sowie ein Yachtclub zum Gelände.

Fährt man von Bariloche aus nach Westen auf die Halbinsel Llao-Llao entlang der Küstenstraße am Seeufer des Nahuel Huapi, kommt man erst einmal an unzähligen Appartemts, Hotels, Hosterias und Restaurants vorbei. Die Bebauung ist noch dicht und der Verkehr für patagonische Verhältnisse eine ständige Rush Hour.

Erst langsam weicht die Bebauung rechts und links Wäldern und Wiesen und der Verkehr lässt ein wenig nach. Auf der rechten Seite liegt die Halbinsel San Pedro, dem Anschein nach ein Wohngebiet für den dickeren Geldbeutel. Dann passiert man am Yachthafen Puerto Pañuelo das etwas erhöht liegende Hotel Llao-Llao, bevor die Straße noch enger wird und nach links zur Umrundung der Halbinsel ansetzt. Hier ist man auf dem Circuito Chico.

Circuito Chico

Der Circuito Chico, die "Kleine Rundfahrt", beginnt und endet im Zentrum von San Carlos de Bariloche, ist 62 km lang und führt rund um die Halbinsel Llao-Llao mit ihrer ständig wechsenden, wunderschönen Landschaft. Fast ständig fährt man an den zum Teil kurvenreichen Ufern des Nahuel Huapi und Moreno Sees entlang.

Unterwegs hat man einen schönen Ausblick auf den 3.573 m hohen Tronador und auf wunderschöne grüne Wälder mit Zypressen, Coihues und Myrten. Auch Bambus will hier hoch hinaus und man kann an einigen Stellen parken und ein Stück durch die Wälder laufen.

Je weiter man aus Bariloche herausfährt, um so größer und grüner werden die Grundstücke und die Häuser sind von der Straße aus kaum noch zu sehen. Zahlreiche Aussichtspunkte laden zu einem Halt ein.

Am Ende der Rundfahrt, oberhalb des Lago Moreno auf einer ungeteerten Straße zu erreichen, liegt die Colonia Suiza (Schweizer Kolonie). Mit ihren urigen Teestuben ist sie ein beliebtes Ausflugsziel, auch viele Wanderungen in die Bergwelt starten hier.

Die Bilder in Richtung der Seen und in Richtung des Hotels entstanden an einem Aussichtspunkt bald an der höchsten Stelle der Schleife, kurz bevor man entgegen dem Uhrzeigersinn wieder auf die Hauptstrecke in Richtung Bariloche trifft. Hier wurde auch das Foto ganz oben von uns beiden gemacht.

Bambusspaziergang

Eigentlich suchten wir eine schönen Aussicht, um von oben her einen Blick auf das schon erwähnte Hotel zu werfen, nachdem wir es auf der Uferstraße bereits passiert hatten. Die Straße schlängelte sich nach links herum um die hügelige Spitze der Halbinsel und durch dichte Wälder. Irgendwo am rechten Straßenrand - von Bariloche kommend - fanden wir einen Parkplatz mit einem Hinweis auf einen Aussichtspunkt und machten uns frohgemut auf den Weg.

Leider hatten wir den Text auf der Hinweistafel nicht richtig gelesen: Es handelte sich um einen Wanderweg im Parque Municipal de Llao Llao, mitten im Wald liegt eine romanische Brücke. Also machten wir unverhoft einem wunderschönen romantischen Spaziergang durch dichten Coligue-Bambus. Hier bewegt man sich in regennassem Wald mit Flechten und Farnen und den beeindruckenden Bambuspflanzen, die über uns einen Tunnel bildeten.

Das es schon spät am Nachmittag war, hatten wir die Strecke ganz für uns alleine und die Bilder unten auf dieser Seite entstanden dort.

Nach einer kurzen Strecke standen wir vor einer Steinbrücke, der Puente Romano. Dort waren auch Schilder mit Erklärungen, die wir aber leider nicht fotografiert haben. Unseren schwächelnden Erinnerungen nach ist sie das Werk eines Vereins italienischer Einwanderer, die in den 1930er Jahren auf die kulturhistorische Bedeutung Italiens hinweisen wollten. Daher hier einfach nur ein paar Eindrücke von diesem Spaziergang.


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