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VENTISQUERO NEGRO

Von Pampa Linda sind es ca. 30 Minuten oder 25 Kilometer zu fahren bis zum Endpunkt der Straße am Fuß des Vulkan Tronador. Unterwegs kann man noch den schönen Abstecher mit kurzer Wanderung zum Wasserfall Saltillo las Nalcas machen.

Fast am Ende des Weges erreicht man dann den Gletscher Río Manso, allgemein bekannt unter den Namen Ventisquero Negro, der schwarze Gletscher. So genannt, da er dicht und dunkel mit Asche, Sand und Steinen bedeckt ist. Unten auf dem Bild von Google Earth kann man das sehr schön erkennen.

Man kann auf einem riesigen Parkplatz sein Auto abstellen und dann über eine lange Rampe mit Stufen in Richtung Gletschersee laufen. Dort zieht sich eine große freie Fläche am Rand des Sees entlang, es gibt hier Bänke und Absperrungen, man hat von mehreren Stellen einen schönen Blick auf den Gletscher, den See, den dahinter liegenden Berg und auf die kleinen Eisberge, die im Gletschersee treiben. Am Abfluss des Sees sammelt sich bei unserem Besuch das Eis und bildete eine kleine Barriere, das ist aber wohl nur im Frühling so. Im Sommer sind diese kleinen Schollen alle geschmolzen.

Der Gletscher selbst ist natürlich nicht zu vergleichen mit dem weiter im Süden liegenden Perito Moreno. Er ist viel kleiner, dafür hat sein See aber eine einzigartige Farbe, weil das Wasser kurz vor dem Gefrierpunkt und voller Mineralien ist. Ein fotogenes Türkis und die Eisbrocken sind als Kontrast dazu schwarz marmoriert und nicht strahlend weiß. Ein einmaliger Ort, den man gesehen haben sollte, wenn man in der Region ist.

Ich hörte plötzlich bekannte Laute, eine Gruppe Israelis war mit Reisebus unterwegs und unterhielt sich auf Hebräisch. Sonst waren nur noch ein paar Argentinier vor Ort, die mit eigenem Auto angereist sind. Auf dem Parkplatz hätten sicher ein paar Dutzend Kleinbusse Platz gefunden, zur Hochsaison geht es hier wohl ziemlich gedrängt vor.





Ventisquero Negro

Am Ende

Vom Gletscher aus kann man noch etwas weiter fahren, wo die Strecke ihren Höhepunkt erreicht am Fuß des Cerro Tronador, wo man über einen Weg zu einem großen Amphitheater aus Stein kommt. Die letzten Kurven der Straße sind ziemlich eng und steil, die kleinen Reisebusse der Tourveranstalter haben sichtlich Mühe.

Diese Stelle wir auch der Rachen des Teufels oder Garganta del Diablo genannt. Sie besitzt einen spektakulären Wasserlauf, der als Produkt der Eisschmelze, aus großer Höhe herabstürzt. Als wir ankamen war es hier allerdings schon ziemlich schattig und frischer Wind kam auf. Mit ihm auch die ersten Wolken des Tages.

Ein paar Holzhäuser und Toiletten gibt es hier und wir hatten Glück. Ein Pärchen der hübschen Schopfkarakaras konnten wir noch beobachten und fotografieren, dazu einige kleinere Singvögel.

Da wir noch einen langen Weg zurück nach Bariloche vor uns hatten, verzichteten wir auf einen weiteren Spaziergang und fuhren zurück.

Nur in Pampa Linda machten wir noch eine kurze Pause um einen Kaffee zu trinken. Die anderen schönen Stellen hatten wir ja schon alle auf der Hinfahrt bei schönstem Wetter fotografiert. Der Rückweg im Licht des späten Nachmittags mit langen Schatten war trotzdem sehr schön, die Wolken hatten wir erst einmal hinter uns gelassen. Am nächsten Tag hing das Tal dann voller Wolken, wir hatten einfach Wetterglück. Und das sollte fast die ganzen nächsten 3 Wochen anhalten...






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Ventisquero Negro

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