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HOTEL DAZZLER

In den Straßenschluchten von Buenos Aires gibt es eine ganze Menge Hotels und zentral liegen fast alle, das heißt mitten im Verkehr und meist ist eine Sehenswürdigkeit um die Ecke. Zu Fuß kann man einges unternehmen, allerdings ist es auch preiswert und bequem in ein Taxi zu steigen. So ist die Lage des Hotels eher zweitrangig.

Die Auswahl überließen wir dem Veranstalter, der uns in Hotel Dazzler einbuchte. Das ist ein gutes Mittelklassehotel, welches zentral an einem grünen Platz in der Innenstadt liegt. Einer der üblichen kleineren Hoteltürme mit dunklen Scheiben, Eingang mit Drehtüre, Lobby mit Rezeption, Restaurant im ersten Stocke und kleiner Bar in der Zwischenetage.

Lage

Das Dazzler liegt and der Ecke Paraguay/Libertad direkt am gegenüber der grünen Plaza Libertad. Von hier gelangt man schnell zur Avenida 9 de Julio und zur Einkaufsstraße Santa Fe, um die Ecke liegt das Theatro Colon und auch Geschäfte und Restaurants sind nur wenige Gehminuten entfernt.

Wenn man seine Zimmerschlüsse-Card vorzeigt weiß auch jeder Taxifahrer gleich wo es hingeht.

Zimmer

Das Hotel hat 88 Suiten, viele mit Blick auf die Grünanlagen des Plaza Libertad. Leider hatten wir ein Zimmer zur Seite hinaus und schauten auf eine Kirchenfront, beziehungsweise von oben aus auf das Dach und auf die Autos in der Straßenschlucht der Paraguay. Unten ist der Blick aus unserem Fenster zu sehen.

Das Zimmer entspricht internationalem Hotelstandard, das innenliegende Bad ist geräumig und die Fenster lassen sich öffnen. Es gibt eine Klimaanlage und eine Minibar, einen Fernseher, einen Fön, einen "stummen Diener" für den Herrn, Radio und Telefon am Bett. Viel Platz ist im großen Wandschrank um die Koffer zu verstauen, denn die Grundfläche des Schlafraums ist mit den Stühlen und einem kleinen Schreibtisch ziemlich gut ausgenutzt.

Frühstück

Am Morgen wird in der ersten Etage ein Frühstücksbuffet aufgebaut, hier gibt es eine große Auswahl. Auch den Kaffe holt man sich selbst am Buffet. Für die Menge an Leuten war der kleine, alte 2-Scheiben-Haushalts-Toaster aber überfordert, am zweiten Morgen ging er prompt kaputt.

Dazu gibt es Käse und Schinken, abgepackte Marmelade und Dulce de Leche, Cerealien und Milch, Joghurtdrinks und Obstsalat sowie diverse Kuchen. Durch die großen Fenster blickt man auf das lebhafte Treiben an der Kreuzung vor dem Hotel und auf die Bäume der Plaza Libertad.

Essen

Am ersten Abend aßen wir in einem kleinen Restaurant jenseits der Avenida Corrientes, ein Zufallsfund namens Candela für insgesamt 67 Pesos Muschelsalat, Fischfilet und dazu tranken wir Wein. Essen und Ambiente waren eher mittelmäßig.

Am zweiten Abend fuhren wir mit dem Taxi zum empfohlenen Puerto Madero. Hier wurden die alten Hafenanlagen restauriert und es haben sich in dem langestreckten Komplex eine Menge Restaurants mit gehobenem Preisniveau angesiedelt. Am Nachmittag waren wir hier spazieren und hatten alle Speiskarten studiert. Wer riesige Fleischportionen liebt, sollte ins Cabaña Las Lilas gehen.

Manche Restaurants sind dem Vernehmen nach nur teuer, aber nicht gut. Am Füllungsgrad am späten Abend kann man erkennen was gerade in ist und durch Zufall entschieden wir uns für eines der besten: das Happening, Av. Alicia M. de Justo 310, Tel. 4319-8715.

Da wir sehr früh gegen 20:30 Uhr kamen ergatterten wir noch ohne Reservierung einen Tisch. Die Einrichtung ist edel-gediegen, die Bar riesig und der Gast hat viel Platz. Auf jeden Fall sollte man hier auch die Toiletten besuchen...

Unser Kellner war ein Original mit viel Witz und wir verstanden uns gleich auch ohne viel Worte.

Die Weinkarte ist exquisit und wir entschieden uns für einen Wein, den wir schon lange mal probieren wollten: einen Rutini Merlot, der hier 85 Pesos kostet, aber auch im Supermarkt schon auf 60 Pesos kommt.

Als Vorspeise bestellten wir dann und ein wunderbares Fischmousse und ein Carpaccio. Dann ein Ojo de Bife und Lammkottletts mit Papas Crema (Sahnekartoffeln).

Zum Abschluss der üppigen Mahlzeit gönnten wir uns noch einen Grappa, der von unserem Kellner sogar noch einmal aufgefüllt wurde, nachdem wir den ersten Schluck getrunken hatten und den Brand sehr lobten.

Zusammen betrug die Rechnung mit einem groszügigen Trinkgeld 230 Pesos, denn die Bedienung war perfekt.

Am nächsten Abend verzichteten wir auf große Experimente und ließen uns per Taxi wieder ins Happening fahren.

Leider hatte "unser" Kellner heute einen Tisch in einem anderen Bereich und sein Nachfolger war zwar nett, aber nicht ganz so perfekt. Wir hatten uns auf Fisch festgelegt und starteten mit Guaccamole und Fischmousse als Vorspeise. Dann wählten wir beide Salmon, also Lachs. Einmal gegerillt und einmal a la Casa, beides sehr lecker.

Dazu blieben wir beim Nobelwinzer Rutini (alle Weine sehr empfehlenswert) und orderten für 56 Pesos den Chardonnay. Im Anschluss musste natürlich wieder ein Grappa her, der aber diesmal nicht nachgefüllt wurde. Die Rechnung betrug an diesem Abend 209 Pesos.

Es war Wochenende und als wir gegen 23 Uhr gingen füllte sich das Restaurant so langsam....

Fazit

Eine gut ausgestattetes Stadthotel in zentraler Lage.

Im Dezember 2003 waren wir für 3 Nächte hier.

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