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SOUVENIRS

Wer in Australien Geld ausgeben möchte, findet dazu immer Gelegenheit. Eine ganze Menge Kram und Nützliches kann man von Down Under mitbringen. Eine gute Stelle, um Handwerkliches zu kaufen sind die Tourist Information Center der kleinen Orte. Hier kann man meist Erzeugnisse der Region und originelle Stücke der ansässigen Künstler erwerben. Die Auswahl ist meist groß, aber wenn einem etwas gefällt, so muss man sofort zuschlagen, das gleiche Stück findet man eigentlich nie wieder. Neben all dem einmaligen Gelegenheiten gibt es natürlch auch einem Menge an touristischem Kitsch.

Die australischen Verkehrszeichen zum Beispiel erfreuen sich bei uns großer Beliebtheit, man muss sie sich auch gar nicht vom anderen Ende der Welt aus mitbringen. Auch hier bekommt man die Plastiknachbildungen inzwischen überall. Besonders bekannt und beliebt ist das Känguruzeichen, es gibt aber auch lustige Sachen, die man nicht am Straßenrand findet wie: "Next Pub - 510 km".

Kulinarische Mitbringsel sind meist zu schwer zu schleppen, man bekomt viele Sachen auch hier in gut sortierten Australienshops, online zum Beispiel beim Australia Shop oder über die Online-Shop Auswahl von Australien-Info.

Wir hatten zwei Portweinflaschen aus Rutherglen im Gepäck, den gibt es hier in Deutschland einfach nicht. Macadamia Nüsse werden in Australienn in großen Mengen angebaut, deshalb lohnt es sich, einige davon mitzubringen. Diese dicke, runde Nuss ist fettärmer als die meisten anderen, sehr delikat und bei uns etwa doppelt so teuer. In kleinen Orten bekommt man meist Hausgemachtes wie Relish, Marmelade, Honig oder Öl. Leider alles viel zu schwer, wenn auch köstlich.

Ein weiteres beliebtes Souvenir sind Sachen aus Schaffell. Ganze Felle, Füsswärmer, Schaffelljacken, Schaffellkissen, Schaffellschuhe, Schafffelltiere und Schaffelldecken. Auch Kängurufelle kann man in gut sortierten Läden erwerben. Viele der beliebten Stofftiere sind aus Kängurufell oder Ziegenhaar genäht. Man findet auch alle Arten von niedlichen Plüschtieren in den Regalen, vom kitschigen Koala mit Hut und Nationalflagge bis zur puscheligen Womabtnachbildung.

Opale

Ein typisches australisches Mitbringsel ist ein Opal. Die meisten Opale weltweit kommen aus Australien, hier sind sie deshalb wesentlich günstiger, wenn auch nicht billig. Man kann die Steine separat kaufen oder schon zu Schmuck verarbeitete Opale erwerben. Mir gefiel die Art der Verarbeitung meist nicht so besonders, wenn die Steine zu klein sind, sind sie zwar preiswerter, wirken aber nicht. Fassungen sind oft kitschig, Geschmackvolles ist dementsprechend teuer. Aber schaut und urteilt selbst an diesem Beispiel.

Die bekanntesten Opalstädte sind Coober Pedy und Lightning Ridge, sie beliefern die Souvenirgeschäfte in ganz Australien. Aus Coober Pedy kommen mehr die weißen Opale, die wertvolleren schwarzen stammen aus Lightning Ridge . Es gibt sowohl reine Opale, als auch Doubletten und Tripletten. Der reine Opal ist natürlich der teuerste. Doubletten liegen preislich im Mittelfeld, dabei wird ein Opal auf ein dunkleres Gesteins- oder Kunststoffmaterial aufgetragent, um die schillernden Farben besser hervorzuholen. Unterschiede zu einem reinen Opalsieht der Laie in der Regel nicht. Die Tripletten haben ebenfalls ein dunkles Untermaterial, die Opalscheibe darüber ist allerdings sehr dünn.. Das ist die billigste Variante. Bei Feuchtigkeit kann sich der Kleber schon mal lösen, der die Schichten zusammenhält.

Vieles über Opale erfahrt Ihr auf der schönen Seite des Schweizer Auswanderes Roland Wanner. www.opal-shop.com.

Holzwaren

Holzwaren wie Bumerangs oder Didgeridoos sind beliebte Mitbringsel. Beides wird in jedem Souvenirgeschäft angeboten, große und kleine, bemalte und unbemalte. Hier bestimmt die Herkunft den Preis. Maschinell angefertigte Bumerangs und Didges sind die billigsten, die meisten Originale der Aboriginal-Kunst" kommen als Massenproduktiuon aus dem benachbarten Asien. Auf Bali haben wir unzählige Didgeridoos gesehen, die zum Trocknen am Straßenrand standen und von fleissigen balinesischen Künstlern a la Aboriginal bemalt wurden.

Oft sind auch teurere und kunstvoll bemalten Stücke nur maschinell gefertigt. Beim Bumerang verläuft die Holzmaserung bei maschinell gefertigten Stücken geradlinig und gleichmäßig, während bei handgefertigten Modellen die Maserung sehr wild aussieht. Ein Schild mit der Aufschrift "Orginal Handdraftet" kann also durchaus heißen: maschinelle Fertigung und und dann mit der Hand bemalt. Wer die bemalt hat? Dem Vernehmen nach können sich einige Backpacker mit Aboriginal-Malereien die Reisekasse etwas auffrischen... Der Markt hat eine enorme Nachfrage, so viele Aborigines können gar nicht mit dem Bemalen beschäftigt sein...

Auch bei Didgeridoos gibt es maschinell und handgefertigte Stücke. Die Preise für Original von Termiten ausgehölten Instrumenten beginnen etwa dort, wo die Fabrikgefertigten aufhören. Wer so ein Teil mit nach Hause nehmen möchte, sollte vorher wissen, dass nur Instrumente von bis zu 60 cm Länge im Handgepäck befördert werden dürfen. Alles was darüber hinaus geht, muss gut verpackt sein und im Frachtraum reisen.

Kleidung

Viele Australientouristen erkennt man auf dem Frankfurter Flughafen nach der Ankunft an dem verpackten, langen Didge in der Hand und an den Hüten auf dem Kopf, manche tragen noch lange Mäntel und sonderbare Schuhe. Diese Kleidungsstücke in Naturtönen sind die typische Outbackbekleidung, bodenständig und pragmatisch. Natürlich laufen so nicht alle Australier herum, aber dieses Bild geistert durch die Köpfe der meisten Europäer.

Die Akubra-Hüte aus Kaninchenfilz sind ein einfach zu transportierendes und beliebtes Souvenir. Bis zu 10 Felle werden je nach Qualität verarbeitet. Während des Urlaubs im Outback ist so ein Hut auf jeden Fall sehr gut zu gebrauchen - für ein paar Wochen im Sonnenschein tut es ein leichter Strohhut aber meistens auch.

Wir haben uns nach dem dritten Australienurlaub zwei Cattleman zugelegt, die sich in Südafrika als erheblich unempfindlicher gegen Wind gezeigt haben als die billigen Strohhüte, die wir sonst benutzt haben. Mit 125 A$ pro Stück kein billiger Spass, aber sein Geld wert. Ein Kinnriemen muss natürlich dabei sein.

Ein weiteres beliebtes Souvenir sind DrizaBone-Mäntel. Das Material ist Oilskin, mit Wachs und Ölgemisch behandelte Baumwolle, atmungsaktiv und ein guter Schutz bei Wind und Wetter. Die Reitmäntel mit der charakteristischen Pellerine sind wegen der Beinschlaufen auch bei Motorradfahrern und Radfahrern begehrt.

Wer in Australien unterwegs ist, dem fällt nach einger Zeit auf, dass fast alle Männer, ob jung oder alt, mit dem gleichen Schuhwerk unterwegs sind. Diese Blundstone Boots, auch kurz Blunnies, sind bequem, wasserresitent und praktisch, passen gut zu Staub, braungebrannten Beinen und Shorts. Stretchgummi an den Seiten macht sie auch ohne Schnürung flexibel, zum Anziehen sind am Rand Griffschlaufen. Ursprünglich aus Tasmanien und als Arbeitsschuhe genutzt, trägt man sie heute quer durch alle Bevölkerungsschichten. Sie werden seit 1870 gefertigt, und es gibt sie sogar im Format für Kleinkinder. Hier, bei Paradiese Footwear gibt es noch eine Menge Infos zu den Tretern. Nach deutschem Recht und zu noch günstigeren Preisen bestellen kann man sie bei australiana.de, wo es auch die erwähnten Akubras, Drizabones und andere Australia gibt.

Paintings

Wer sich für die Original-Kunst der Aborigines interessiert, der muss oft sehr tief in die Tasche greifen. Die Nachfrage boomt und das Angebot ist begrenzt, also steigen auch die Preise. Die Grenze nach oben ist dabei offen, Kunstgalerien schiessen weltweit wie Pilze aus dem Boden. Die Ureinwohner haben mittlerweile diesen Boom registriert. Sie verdienen allerdings nicht immer genug am hohen Preis, denn auch die Galeristen wollen leben und verlangen und bekommen Höchstpreise für diese Kunst.

In den üblichen Souvenirshops sieht man immer öfters billig gemachte Bildchen, die aber auch schon 30-40 A$ kosten sollen, nur weil sie angeblich von einem Ureinwohner bemalt wurden. Auch bedruckte T-Shirts mit Dotpaintings kosten mehr als die üblichen Souvenir-Shirts. Grundsätzlich gilt: Alles, wo Pünktchen drauf sind, ist überteuert. Wenn ein Aborigine eines Tages auf die Idee käme, Dotpaintings auf Kängurukot zu malen, würde der wohl auch reissenden Absatz zu Höchstpreisen finden...

Eine sehr schöne Seite mit einer großen Auswahl an seriöser Aboriginal-Kunst und vielen Informationen hat die Galerie Bähr in Speyer. Aus Bali kommen ebenfalls viele "gepunktete" Dinge wie Didgeridoos oder Bumerangs und auch so mancher Backpacker soll sich im Hinterhof beim Bemalen mit Punkten schon ein wenig Geld nebenher verdient haben..

Video zum Thema

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