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MT.BUFFALO N.P.

Der Mt.Buffalo Nationalpark liegt inmitten wunderschöner Gebirgstäler an der Great Alpine Road. Seit 1908 existiert eine Straße, die vom Tal als Nature Drive durch alle Vegetationszonen bis zum höchsten Punkt, The Horn, führt.

Von Wangaratta im Nordwesten erreicht man den Park über den Ovens Highway bis Porepunkah. Kommt man von Alpine Nationalpark, passiert man den Gebirgsort Bright im Südosten des Nationalparks. Bis nach Melbourne sind es nur 267 km, über den Hume Highway gut zu erreichen.

Mit 31.000 ha umfasst der Mt.Buffalo N.P. einen mächtigen Gebirgsstock, der sich als Plateau fast 1.000 m über das Niveau des Umlandes erhebt. Dieses Granitmassiv bietet steile Schluchten, zahlreiche Wasserfälle, einen schönen Ausblick auf die victorianischen Alpen, eine artenreiche Flora und Fauna und über 70 km Wanderwege.

Die beste Zeit, den Park zu besuchen, ist von Oktober bis April, also von Frühling bis Herbst. In den Wintermonaten von Juni bis Oktober besteht im Park Schneekettenpflicht. Dann ist hier ein beliebtes Skizentrum, da es fast eine Schneegarantie gibt.

Zur Sicherheit: Den Schneereport von Victoria.

Bright

Vom Tal aus hat man einen schönen Blick auf den mächtigen Granitblock. Besonders empfehlen möchte einen Besuch im malerischen Städtchen Bright, idealer Ausgangspunkt für einen Besuch des Mt.Buffalo N.P. Die alte Goldgräberstadt bietet breite Laubbaumalleen, ein netter Gegensatz zu den sonst üblichen Eukalyptuswäldern der Region. Deshalb herrscht hier besonders im Herbst Hochsaison, wenn die Blätter sich bunt färben. Auch im Sommer ist das Klima angenehm, was viele Rentner in diese gemäßigte Region zieht.

Wenn man nach Bright kommt, sollte man unbedingt das Tourist Information Center besuchen. Hier gibt es eine große Auswahl an Prospekten und Karten der Umgebung, einen sehr gut sortierten Souvenirshop mit handwerklichen Erzeugnissen aus der Umgebung und ein angeschlossenes Cafe. Eine Pause auf der hölzerenen Cafeterrasse mit Blick auf die Berge sollte man sich gönnen.

Nature Drive

An einem großen Kreisverkehr zweigt die Straße Richtung Mount Buffalo von der Gread Alpine Road ab. Nach wenigen Kilometern erreicht man den Parkeingang mit Kassenhäuschen und Campingplatz, wo man für das Auto 8 A$ Eintritt bezahlt und dafür ein Informationsblatt bekommt. Danach fährt man auf der einzigen Straße, dem Nature Drive, dem Gipfelplateau entgegen.

Recht kurz hinter dem Parkeingang, noch vor der Eurobin Falls Picknic Area, hat man den einzigen freien Ausblick auf den großen Wasserfall bei The Gorge - auf dem Bild zu sehen. Hier sollte man schon auf dem Hinweg an der Seite der Straße anhalten, da sich dieser Blick später nicht mehr bietet. Kommt man Nachmittags wieder herunter, so liegt die Schlucht im Schatten. Als wir im Februar kamen, war der Wasserfall allerdings ohne Wasser, das Bild entstand im Frühjahrsmonat November. Im September oder Oktober, zur Zeit der Schneeschmelze, muss dieser Sturzbach sehr beeindruckend sein. Später kommen auf der Strecke dann noch einige kleinere Wasserfälle, die man nach kurzen Spaziergängen erreicht.

Die Paßstraße auf das Plateau ist steil und hat viele Kehren. Fahrerisches Geschick ist hier gefragt, man freut sich über Automatik und reichlich Motorkraft. Der Blick ins Tal ist meist durch dichten Wald verwehrt, erst oben auf dem Plateau gibt es freie Lookouts. Hier sollte man zuerst zum Mt. Buffalo Chalet fahren.

Mt.Buffalo Chalet

Sehr stilvoll wohnen kann man mitten im Nationalpark, malerisch und historisch. Das Mt.Buffalo Chalet liegt 1.337 m.ü.M. und bietet alle Bequemlichkeit für den verwöhnten Gast, inclusive Konferenzräume, geführte Wanderungen, diverse Sportarten und Veranstaltungen.

1824 kamen William Hovell und Hamilton Hume zum ersten Mal auf das Plateau. Die Beschreibungen der ihnen folgenden Botaniker und Forscher lockten viele Besucher an, die ebenfalls atemberaubende Aussicht und die üppige Flora und Fauna genießen wollten. So wurde 1910 das Mt.Buffalo Chalet erbaut. Ein Aufenthalt hier hat schon Tausende von Besuchern die Ruhe des Nationalparks genießen lassen und sie in die Zeit am Anfang des 20. Jahrhunderts zurückversetzt. Besonders im Winter ist das Chalet meist ausgebucht, denn zu dem kleinen Skigebiet auf dem Plateau sind es von hier nur ca. 10 Minuten Fahrt.

Man kann im Motel oder in der Lodge übernachten. Hier ist die offizielle, informative Website des Mt.Buffalo Chalet.

Mein Bild entstand im November, wenn die Azaleen, Akelei, Lupinen und Rhododendren blühen. Vom Parkplatz vor dem Chalet startet ein historischer Rundwanderweg. Dieser ist auf der Seite Abgründe beschrieben.

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Bright


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