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BÖGEN

Viele Fotos, die im Port Campbell Nationalpark aufgenommen wurden, zeigen Felsbögen und -brücken in unterschiedlicher Form. Weiches Kalkgestein, von der Urgewalt des Wassers im Laufer der Jahre ausgewaschen und zu bizarren Gebilden geformt. Die Sturmwellen reissen sogar Löcher in die oberen Kanten der Felsen, die 40 bis 50 Meter bis auf Augenhöhe zu den Ausichtsplattformen emporragen.

Die bekannteste Formation ist neben den 12 Aposteln die so genannte London Bridge, heute nur noch London Arch genannt, auf dem Bild unten zu sehen. Die erste Hälfte des mächtigen, doppelten Felsbogens, der die Landzunge einst mit dem Festland verband, war noch bis zum 15. Januar 1990 stabil. Dann stürzte die Landverbindung unvermittelt ein. Nur die London Stacks, die Brückenpfeiler mit dem zweiten Bogen blieben stehen. Was für ein Pech für die zwei Touristen, die plötzlich ohne Rückzugsmöglichkeit alleine auf dem von der See umtosten Pfeiler standen. Sie wurden mit dem Helikopter in Sicherheit gebracht.

Zum Glück war Michaels Arbeitskollege Norbert gerade ein Jahr vorher an Ort und Stelle und hat sich sogar über die Felsbrücke hinüber auf die heutige Insel gewagt. Zur Vervollständigung dieser Seite stellte er uns das unten gezeigte Bild zur Verfügung. Der Blick geht über den Felsbogen in Richtung Land bis hin zum heutigen Aussichtspunkt, wo das obige Bild entstand. Den Balkon mit Geländer kann man ganz schwach in der linken oberen Ecke des Bildes erkennen.

Loch Ard Gorge

Ebenfalls sehr fotogen ist die Loch Ard Gorge mit ihrer wilden Szenerie. Der Name stammt von dem Segelschoner "Lord Ard", der 1878 hier an den Klippen zerschellte. Das Wrack zerbarst in zwei Teile und sank zu beiden Seiten des Riffs. heute liegt es nur 60 Meter vom Festland entfernt. Damals starben 36 Mann Besatzung und 19 Passagiere, die von England auf dem Weg nach Melbourne waren. Nur zwei Menschen überlebten das Unglück, eine Passagierin und der Schiffsjunge. Sie konnten sich an den Strand retten, der Junge erklomm die hohen Klippen und informierte die Helfer. Nur 4 Leichen konnten geborgen werden, sie wurden an der Spitze der Klippen beerdigt. Die Särge wurden aus dem Holz der Klaviere gefertigt, welches das Wrack preisgab.

Eine schöne Seite über alle wichtigen Details dieses historischen Ereignisses hat Ron Taylor (auf englisch) zusammengestellt: The Wreck of the Lord Ard

Nahe Loch Ard Gorge liegt Muttonbird Island, ein wichtiger Nistplatz für die Vögel gleichen Namens. Auf Deutsch heißen sie Millionensturmtaucher und sie legen in jedem Jahre eine Flugstrecke von mehr als 25.000 Km zurück. Zwischen November und April nisten sie hier und man kann sie beobachten, wenn sie bei Dämmerung einfliegen.

The Arch

Eine weitere Abzweigung von der Great Ocean Road führt zum Aussichtspunkt bei "The Arch", einen großen Felsbogen aus fast weißem Kalkstein. Mit verschiedenen Perspektiven hat man einen schönen Ausblick auf diesen Bogen. Ein schönes Fotomotiv.

Video zum Thema

Great Ocean Road - Loch Ard

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