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EMILY UND JESSIE GAP

Von Alice Springs kommend erreicht man über die einzige geteerte Straße namens Ross Highway die östlichen MacDonnell Ranges. Diese Region gilt als Geheimtipp, es gibt hier idyllische Campingplätze und eine Reihe bemerkenswerter geographischer und geologischer Sehenswürdigkeiten. Ausserdem wenige Touristen und viel Ruhe und Natur. Die Eastern MacDonnells sind schroffer als die westlichen Ausläufer der Range und zumindet im Winter bei unserem Besuch waren sie wesentlich wasserärmer. Flüsse und Bäche, die von der Bergkette nach Süden in Richtung Simpson Desert fließen, haben einige tiefe Schluchten geformt. Nach 9 km und ca. 15 Minuten Fahrt erreicht man die erste der beiden Schluchten, die im Abstand von 8 km direlt am der Sraße liegen und dur den Emily and Jessie Gap Nature Park verbunden werden.

Der erste Europäer sah diese Gegend im Jahr 1871. Man dachte lange, die Namen Emily und Jessie wurden vergeben, weil so die Töchter von Sir Charles Todd hießen. Das stellte sich aber später als Irrtum heraus, den Ursprung der Namen kennt man nicht.

In beiden mit Sand gefüllten Schluchten des Parks befinden sich zwei tief in die Heavitree Range eingeschnittene Wasserlöcher und man findet hier außergewöhnliche Zeichnungen an den Felswänden. Die bestehen meist aus ockerroten Streifenmustern und stellen Teile des Caterpillar Dreaming dar, die Geschichte der drei Raupen-Wesen namens Yeperenye, Ntyarlke und Utnerrengatye.

Leicht zugänglich sind die Zeichnungen, man sollte sie aber dennoch nicht mit den Händen berühren, weil dies der Farbe schadet. In den letzten Jahren wurden die Zeichnungen öfters von Vandalen beschädigt. Am besten erhalten sind die Kultstätten an der östlichen Wand der Emily Gap. Für die Eastern Arrernte Aboriginal People besaßen beide Orte eine mythische Bedeutung. Emily Gap, oder Anthwerrke wir die Aborigines diesen Ort nennen, ist als heilige Stätte registriert.


Was tun?

Der Park ist das ganze Jahr über geöffnet und wie überall im Zentrum sind auch hier die kühlen Monate die beste Reisezeit. Dann sind die Wasserlöcher aber recht klein und ziemlich verschmutzt und veralgt. Wer eine längere Wanderung unternehmen möchte, der hat die Möglichkeit 8 Kilometer über die Kuppe der Range von einem Gap zum anderen zu laufen. Sonst ist hier eigentlich nicht all zu viel zu sehen, man kann nur ein wenig über sandigen Boden in die Schlucht hereinlaufen und kommt dann nicht weiter.

Die oft gelobten Picknickplätze fanden wir nicht besonders schön und Camping ist hier sowieso verboten. Der nächste Campground ist entweder in Alice Springs oder in der Trephina Gorge. Im Jessie Gap Nature Park findet donnerstags zwischen Mai und Oktober jeweils um 9:30 Uhr ein Ranger Talk statt. Der dauert eine halbe Stunde und man erfährt dabei einiges über Geologie, Flora, Fauna und Bedeutung des Ortes.


Google Map zum Thema

Zwei Gaps in den Bergen


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Video zum Thema

Dave Price

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