| Weltreisen | Australien | Nationalparks | Flinders Ranges N.P. | Site-Map | HOME |

| Camping | Bunyeroo George Walk |

BUNYEROO VALLEY

Das abwechslungsreiche und wunderschöne Bunyeroo Valley war schon bei unserem ersten Besuch 1999 als 4x4 Strecke ausgewiesen und wir haben uns mit dem Ford Falcon nicht hingetraut. Ganz anders dann 2004 mit dem Allradcamper, mit hohem Radstand ist die Strecke gar kein Problem. Wenn es nicht gerade geregnet hat kann zumindest den ersten Teil der Strecke zu den Aussichtspunkten auch mit einem normalen Auto befahren, nur an einer Stelle im Tal fließt Wasser über die Straße.

Am besten erkundigt man sich bei den Rangern im Tourist Information Center in Wilpena voher über den aktuellen Straßenzustand.

4 km nördlich von Wilpena an der Hawker-Blinman Road befindet sich die gut ausgeschilderte Abzweigung ins Tal, die Yanyanna Hut-Bunyeroo Valley Road. Hier beginnt eine der schönsten Autotouren im Flinders National Park.

Der erste Teil der Streck führt ca. 14 km nach Nordwesten über ein Hochplateau auf die Berge zu und windet sich dann jenseits der Yannyanna Hut in spektakulären Kurven bergab zur Bunyeroo Gorge. Es gibt einige Aussichtspunkte, an denen man unbedingt halten sollte um die Umgebung in Ruhe zu betrachten. Die Farben hier sind spektakulär, graun, gelb grün und dazu der tiefblaue Himmel. Besonders schön ist das Licht am frühen Morgen.

Man kann die Yanyanna Hütte mit den Stockyards besichtigen, mit hölzernen Ruinen der Schäferhütte aus dem Jahr 1850 und Eisenresten von 1937. Hier kreuzt auch der Heysen Trail.

Von weiter oberhalb vom Razorback Lookout hat man einen schönen Blick auf die malerische Strecke und den zweiten Aussichtspunkt, unten auf dem Bild zu sehen. Der Ausblick auf die bewaldeten Hügel und die steilen Flanken der Heysen Range sind von den Lookouts besonders spektakulär.

Camping

Bevor sie den Talgrund erreicht, macht die Straße eine große Schleife, es geht sehr steil auf Schotter in die Gorge herab. Dann folgt sie einem kleinen Creek, der allerdings meist sehr wenig Wasser führt. Trotzdem ist oft spätestens hier für konventionelle Autos Schluß, denn es gibt mehrere Wasserstellen im Creek, die zum Teil auch recht tief sind.

Das Tierleben in dieser Region ist sehr reichhaltig und uns begegnete gleich eine Emufamilie, die vor uns die Straße überquerte. Unten auf einem Foto ist sie zu sehen. Da es uns landschaftlich hier sehr gut gefiel, beschlossen wir auf einem der zahlreichen Stellplätze am Ufer die Nacht zu verbringen. Wie meistens auf den Bushplätzen in den Flinders waren wir weit und breit die einzigen Menschen.

Nachdem wir die enge Schlucht mit steilen Felswänden passiert hatten, in der das Wasser über die gesamte Straße fließt, fanden wir einen passenden und geschützten Stellplatz am Ufer, den letzten, bevor die Straße nach Norden abbiegt. Wenn es regnet, ist in der Schlucht mit Sicherheit kein Durchkommen mehr. Jetzt bei Trockenheit campten wir nahe am Flussbett, dessen Breite die möglichen Wassermassen andeutet.

Über uns kreischten die Kakadus in den Bäumen und Michael erschlug innerhalb von einer halben Stunde ca. 80 Fliegen. Er schaffte sogar 7 auf einen Streich. Die Viecher waren hier ganz besonders lästig, am nächsten Morgen standen wir deshalb noch vor Sonnenaufgang auf, um in Ruhe zu frühstücken. Da hörte man sie rundum schon summen, kaum war die Sonne über dem Horizont hatten sie die richtige Betriebstemperatur und griffen an. Doch da waren die Lebensmittel schon längst wieder im Kühlschrank.

Bunyeroo George Walk

Nur etwa 100 Meter weiter entlang der Straße kurz vor dem Eingang zur Bunyeroo Gorge befindet sich ein Parkplatz und von dort folgt der idyllische Wanderweg den Bachbett, bis die Wände enger werden und man sich in der Schlucht befindet. Diesen Weg konnten wir auch von unserem Stellplatz gut erreichen, es sind Markierungen angebracht.

Die Bunyeroo und Wilcolo Creek Bush Walks kann man kombinieren und hat so einen 9,2 km langen Rundweg, für den man ca. 5 Stunden braucht. Wir machten am späten Nachmittag nur einen kleinen Spaziergang auf der Flucht vor den Fliegen. Leider folgten uns die Biester auch in die kühlere Gorge.

Ausserdem war es für diese Strecke eigentlich schon zu spät, denn fast überall war schon Schatten, was zum Fotografieren nicht so schön ist - daher keine Bilder aus der Schlucht. Dafür kamen schon die ersten Kängurus aus ihrer Deckung und die Fliegen gingen schon so langsam schlafen.

Hier ist noch ein schönes, interaktives Panorama der Bunyeroo Valley: www.bluegumdata.com.au



| Weltreisen | Australien | Nationalparks | Flinders Ranges N.P. | HOME |

Social Bookmarks
wong twitter_de facebook Google