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LOOKOUTS

Wenn man einen Tagesausflug in die Flinders macht, kommt man meist nur recht langsam voran, wenn man kein Allradfahrzeug hat. Mit hohem Radstand sind die ungeteerten Wege aber kaum ein Problem. Welche Straßen einem normalen Auto nicht zu bewältigen sind, erfährt man im Information Center in Wilpena. Da sich die Straßenbeschaffenheit täglich ändern kann, vor allem wenn es mal geregnet hat, ist es ratsam sich vorher zu erkundigen. Es gibt auch große Tafeln am Straßenrand, die den Zustand der Strecke und die jeweiligen Restriktionen anzeigen.

Die Gravel Roads in den Flinders sind recht gut gewartet und keine Wellblechpisten, so kommt man in einem "normal streetcar" mit Tempo 50 recht gut vorwärts. Dabei hat man Zeit die Landschaft zu bewundern oder Kängurus am Wegesrand zu erspähen. Im Durchschnitt alle Stunde sieht man mal ein anderes Fahrzeug, an den Höhepunkten der Rundfahrt trifft man sich dann. Oft lohnt es sich schon, einfach mal am Wegesrand sein klimatisiertes Gefährt zu verlassen, die besonders schönen Ausblicke sind als Lookouts ausgeschildert und auf jeder Karte zu finden.

Hucks Lookout

Auf dem oberen Bild sieht man Hucks Lookout, er ist ca. 10 km von Wilpena entfernt und liegt eigentlich außerhalb der Parkgrenzen des Flinders Ranges National Park. Von dem kleinen Parkplatz aus kann man einen Spaziergang durch die blühenden Grasbäume machen, die hier üppig gedeihen. Mit Glück sieht man einige Echsen wie den Tannenzapfenskink auf den Steinen oder im Gebüsch.

Von Hucks Lookout schaut man direkt auf die Bergkette des Wilpena Pound. Es ist der erste Lookout, wenn man von Wilpena in Richtung Norden fährt und ein beliebtes Motiv bei den Fotografen. Am schönsten ist das Licht am Nachmittag.


Stokes Hill Lookout

Von Hucks Lookout der Straße folgend findet man auf der rechten Seite eine weitere, beschilderte Abzweigung zu einem weiteren Aussichtspunkt. Zum Stokes Hill Lookout muss man eine ziemliche Steigung bewältigen, an Anfang der Seitenstraße ist für Campinganhänger extra ein kleiner Parkplatz eingerichtet. Auf ungeteerter Straße mit Geröll und normalem PKW würde man einen Anhänger wirklich nicht dort hinaufbekommen.

Oben angekommen hat man dafür aber einen wunderschönen 360° Blickwinkel über das hügelige Umland. Ein Sonnenauf- oder -untergang hier oben muss traumhaft sein.

Eine Reliefkarte aus Bronze, auf meinem Bild zu sehen, ist dort in Stein eingemauert. Sie zeigt anschaulich den Wilpena Pond und die Umgebung. Allerlei Informationstafeln über Flora und Fauna und die Kultur der Aborigines tragen ebenfalls zum besseren Verständnis des Gesehenen bei.

Besonders malerisch sind die umliegenden roten Hügel, auf denen unzählige Büschel von Spinifex Gras wachsen. Irgendwie sehen die Knubbel aus wie gelandete Ausserirdische, wahrscheinlich ist in der Bruthitze aber auch nur meine Fantasie mit mir durchgegangen.

Die Straße durch die staubige Ebene unterhalb des Lookouts führt entweder in Richtung Oraparinna, nach Arkaroola und zur abgelegenen Willkawillina Gorge oder man fährt zurück nach Wilpena.


Video zum Thema

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