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ADMIRALS ARCH

Neben den berühmten Remarkable Rocks, denen ich eine eigene Seite gewidmet habe ist der Admirals Arch am Cape du Couedic einer der meist fotografierten Felsen der Insel. Jeder Besucher wird zwangsläufig hierher kommen und die Felsenbogen bestaunen, sei es mit dem Bus im Rahmen eines Tagesausflugs oder mit dem eigenen Auto.

Man parkt unterhalb des hübschen Leuchtturms auf dem größzügig bemessenen Parkplatz. Eine warme Jacke ist beim Aussteigen aus dem Auto oder Bus nicht verkehrt. Wir kamen im November und der strenge Wind war ziemlich kalt und ungemütlich. Je näher man an die Klippen kommt, um so mehr pustet es.

Da wir erst am späten Nachmittag die Südwestspitze der Insel erreichten hatten die meisten Busse das Gelände schon verlassen. Schon oben, am ersten Aussichtspunkt bekommt man einen ersten Eindruck von der Gewalt des Windes. Ein Holzsteg führt im Zickzack und über einige Treppen hinunter ans Meer. Unterwegs stehen einige Bänke, die im Windschatten der Klippe zu einer Verschnaufpause einladen.

Vor der Küste liegen zwei Inseln, die sogeannnten Casuarina Islets (auch bekannt unter dem Namen: The Brothers) und unter Wasser drumherum einige Schiffwracks, die hier strandetetn, bevor 1909 der Leuchtturm erbaut wurde. So wie die Emily Smith, die hier im Jahr 1877 sank oder die Duncrew im Jahr 1897.

Je mehr man sich auf den Holzstegen der Küstenlinie nähert, um so näher kommt man an die New Zealand Fur Seals (Neuseeländische Pelzrobbe - Arctocephalus forsteri) heran, die hier auf den wellenumtosten Felsen gut zu beobachten sind. Sie gehören zur Familie der Ohrenrobben und ihr Lebensraum ist unregelmäßig im südlichen Ozean verteilt. Kolonien findet man sowohl auf der Süd- als auch Nordinsel von Neuseeland, auf einigen neuseeländischen subantarktischen Inseln, auf Macquarie Island, an der Südküste von Australien und vor Süd-Tasmanien.

Hier am Kap liegen sie träge herum oder kämpfen um ein Revier, Besucher stören nicht im geringsten bei diesen Aktivitäten. Zu den Felsen gibt es keinen Zugang, zu allen Aussichtspunkten führen die Holzstege und überall sind Hinweise angebracht, diese nicht zu verlassen. Immer wieder fasziniernd ist es zu beobachten, wie die geschickten Tiere in der tobenden See verschwinden, die sich in heftigen Wellen an der Küste bricht.



Am Felsenbogen

Man steigt die letzten Stufen um die Felsnase herum hinunter und steht dann endlich vor dem viel fotografierten Felsenbogen. Leider waren wir spät am Nachmittag vor Ort, so dass die Sonne uns direkt durch den Bogen entgegen schien und sich auf den Felsen und dem Wasser spiegelt. Das macht eine Belichtung für ein Foto ziemlich schwierig. Am Mittag ist man hier wohl lichtmäßig besser aufgehoben, muss sich die Szenerie dann aber mit Horden von Bustouristen teilen. Optimales Licht hat man entweder direkt beim Sonnenuntergang oder am frühen Vormittag von hinten.

Auch unterhalb des Felsenes sieht man einige Robben, sie ruhen auf den Felsplatten oder tummeln sich in den ruhigeren Tidenpools, wo sie spielen. Ein wenig geschützt steht man hier unten vor dem Wind und auch die Fliegen sind nicht so aufdringlich.

Der gewaltige Felsbogen aus Kalkstein wurde über Jahre von der wilden See erschaffen und man sieht viele Stalagtiten herunterhängen. Es ist ganz beeindruckend, aber einmal gesehen reicht eigentlich...

Etwas mulmig wird einem dann aber bei dem Gedanken, daß man ja erst über diesen Felsbogen selbst zur Spitze der Klippe gelaufen ist! Und auf der Schautafel wird erklärt, daß Wind, Wasser und Strömung das Loch immer weiter aushöhlen werden, bis die Steinbrücke irgendwann zusammenbricht und die Spitze des Kaps dann eine dritte, vorgelagerte Insel haben wird.

Google Map zum Thema

Cape du Couedic


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Video zum Thema

New Zealand Fur Seals

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