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LITTLE SAHARA

Kangaroo Island hat nicht nur blütenweiße, wunderbare Strände zu bieten, ein wenig weiter im Landesinneren findet man ebenfalls einige hohe Sanddünen. Die bekanntesten Erhebungen aus feinstem Sand befinden sich in der sogannten "Little Sahara" ganz in der Nähe von Seal Bay und 55 km von der Hauptstadt Kingscote entfernt. Sie sind leichter zugänglich als andere Dünen, wie die in der Cape Gantheaume Wilderness Area.

Zur Orientierung: Auf die South Coast Road Richtung Rocky River führt irgendwann links die Straße nach Seal Bay. Fährt man weiter auf der Hauptstraße so ist der erste Track, der nach schätzungsweise 5 km wiederum nach links abzweigt, der richtige. Direkt hinter dem Abzweig führt die South Coast Road über eine Brücke. Hat man die passiert ist man schon zu weit und muss wenden.

Nach der Abzweigung ändert sich das Landschaftsbild. Links und rechts ragen schon die ersten kleineren Sanddünen aus dem Boden und nach kurzer Fahrt erreicht man einen Parkplatz. Dort stellten wir unser Auto ab und liefen bei strahlenstem Sonnenschein mit schützendem Hut und Trinkwasser ausgerüstet los.

Schon nach wenigen Metern, als erkennbar wurde, das man hier wirklich nur auf feinstem Sand läuft, zogen wir die schweren Wanderschuhe aus. Da wir keine Lust hatten zum Auto zurückzugehen stellten wir sie einfach unter einem Busch, wo wir sie nach der Rückkehr selbstverständlich auch wiederfanden. Dann steht man nach ca. 200 Metern Weg vor der ersten großen Düne. Feinster weißer Sand, umgeben von einer äußerst kargem Malle Scrub. Kein Meer weit und breit. Auf etwas mehr als ca. 1 x 1,5 Kilometern Fläche erstreckt sich hier weißer Sand in Haufen, dahinter grüner Busch und blauer Himmel.


Sandkasten

Den steilen Sandhaufen zu erklimmen ist ziemlich anstrengend und wir kamen schnell ins Schwitzen. Die höchste Düne ist immerhin 40 Meter hoch und die beeindruckenden Sandhaufen wachsen jedes Jahr um 2 Zentimeter. Zum Glück war es dank der Insellage nicht so heiß wie in der Sahara...

Hat man den Kamm der ersten Düne erreicht, folgt dahinter eine noch viel größere. Natürlich hat man den Ehrgeiz, auch diese zu erklimmen, immer auf eine schönere Aussicht hoffend. An den Flanken geht es relativ flach bergauf, nimmt man die Düne geradeaus im Sturm so ist es sehr steil und man tritt eine Menge tiefen Sand los. Wir entschieden uns für die leichtere Umweg-Variante... Belohnt wir man mit einer netten Aussicht, aber auch dort oben kann man von oben nur sehr weit entfernt ein Stückchen Meer bei Vivonne Bay erahnen.

  Viele Leute waren nicht unterwegs, für australische Verhältnisse war diese Atraktion aber schon ziemlich gut besucht. Einige Mädchen hatten viel Spass daran, den steilen Abhang herunterzuspringen und zu rutschen. Man fällt ja weich. Trotzdem sollte man Rücksicht auf die fragile Ökologie der Dünen nehmen.

Wer sich mit mehr Ruhe umschaut, der sieht zwischen den kleinen Büschen und in den Mulden zahlreiche Spuren von Kleintieren: Käfer, Vögel, Eidechsen und Schlangen haben hier ein Zuhause.



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Sanddünen


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