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STRÄNDE

Vivione Bay im Süden soll laut Studie einer Universität einer der schönsten Strand Australiens sein. Muss eine prima Studienarbeit gewesen sein! Strände testen, eine wirklich nette Beschäftigung für einen Studenten.

Auf Kangaroo Island gibt es eine ganze Menge sehr schöner Strände, allerdings muss man oft die gefährlichen Strömungen vor der Küste beachten, in denen nicht nur zahlreiche Schiffe untergegangen sind. Imm Norden gbt es eher Steilküsten mit winzigen Buchten, im Süden und Osten liegen die langen Sandstrände.

Für jedes Wetter findet man hier seinen Strand, es gibt kleine geschützte Buchten und lange, menschenleere weiße Sandsicheln. Oft gibt es hohe Dünen im Hintergrund und meist interessantes Vogelleben. Ich hatte schon erwartungsfroh den Bikini eingepackt, leider sind wir dann im November doch eher selbst eingepackt am Strand herumgelaufen - in eine warme Fleecejacke.

Denn der Wind war kalt, das Wasser war kalt und es war allgemein ziemlich ungemütlich. Auch wenn die Sonne vom knallblauen Himmel strahlte und man sich an wahren Traumstränden aufhielt: ins Wasser zog es uns nicht. Nur die Seelöwen von Seal Bay fühlten sich sichtlich wohl im kalten Nass.

Der erste Strand, den wir besuchten war die Antechamber Bay auf der Dudley Peninsula im Osten. Ein Naturstrand mit Dünen und artenreicher Flora und Fauna. Fast alleine waren wir an den herrlichen Stränden von D´Estrees Bay, die sich dort mit malerischen Felsklippen und Felsformationen abwechseln.

Natürlich haben wir auch Vivionne Bay besucht, ebenfalls ein menschenleerer Strand mit feinem, weißen Sand. Von der Bootsrampe an Point Ellen aus hat man einen wunderbaren, erhöhten Blick auf die wirklich knalltürkise Vivionne Bay. Und hier ist das Beweisfoto.


Bales Beach

Unser Lieblingsstrand heißt Bales Beach und befindet sich direkt an einer der größten Touristenattraktionen der Insel: Der Robbenkolonie von Seal Bay. Doch nicht alle Touristen finden auch die schmale Zufahrt zum Strand. Unterwegs kommt man an einem Picknickplatz vorbei, Bales Bay Picnic Area. Dort sahen wir einen wunderschönen Goanna im dichten Grün am Wegrand.

Am kleinen Parkplatz oberhalb des Strandes haben wir erst einmal Rast im Schatten des Campers gemacht, denn die Sonne brannte heiß und der Wind war dennoch ziemlich kühl. Am Strand gibt es keinerlei Schatten, Sonnenschutz und Kopfbedeckung sind hier ein "Must have".

Benannt sind Strand und Bucht nach einem Pelzjäger namens Alfred Bales, der hier von 1900 bis 1924 in einer Steinhütte lebte, deren Reste noch zu sehen sind. Der Seal Bay Conservation Park erstreckt sich nicht nur auf dem Land, sonderan auch noch einige Kilometer weit ins Meer als Aquatic Reserve, die Zone 2 liegt hier vor Bales Beach. Angeln ist verboten.

Einige Holzstufen führen hinab von den mit blühenden Ranken bewachsenen Dünen. Unten spazierten nur wenige Menschen und eine Masse an Fliegen umschwärmte uns. Eine setzte sich sogar frech auf das Objektiv, das Ergebnis ist unten zu sehen.

Bales Beach ist ein echter Traumstrand für Stranwanderer, weit und flach und scheinbar unendlich mit Dünenlandschaft im Hintergrund. Der 33 km lange Cape Gantheaume Coastal Trek beginnt/endet in D'Estrees Bay und folgt der Küste via Cape Gantheaume nach Bales Bay.

Zum Schwimmen war es zu kalt, also wanderten wir am Strand entlang, suchten Muscheln und fotografierten den hübschen Seetang, der angeschwemmt wurde. Sehr viele Sepia-Schalen sahen wir, Tintenfisch-Knochen in Schuhgröße 44. Später erfuhren wir das es hier vor der Küste, bedingt durch die nahe Seehundkolonie, sehr viele Haie gibt.



Video zum Thema

Vivonne Bay - Kangaroo Island Scenery

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