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CAMPING

Der Campingplatz des Nationalparks liegt an der Straße zur Mutawintji Historic Site auf der rechten Seite am Homestead Creek. Hier gibt es 50 Stellplätze und wir waren im November 2005 an den beiden Tagen die einzigen Besucher. So konnten wir uns einen Platz im Schatten der mächtigen Red River Gums aussuchen. Durch Zufall parkten wir direkt vor einer Höhle mit einer Kakadufamilie, mehr dazu auf dieser Seite.

Der Platz ist auch für Trailers und 2WD Autos erreichbar, nur nach Regenfällen ist die Zufahrt zum Nationalpark insgesamt nicht passierbar.

Es gibt eine Self Registration und ein Gästebuch, ein paar Tafeln mit Infos zur Region und man kann ein kleines Faltblatt zum Nationalpark entnehmen, auf dem die Wanderwege eingezeichnet sind. Im Jahr 2004 kostete die Übernachtung 5 AU$.

Neben Gasgrills, Abfallbehältern und Picknicktischen gibt es hier auch Trinkwasser. Sogar richtige Toiletten und Duschen sind vorhanden, sehr erfrischend nach einer langen Wanderung. Mit dem Wasser ist hier allerdings sehr sparsam umzugehen, damit alle etwas davon haben. Wenn der Regenwassertank leer ist, gibt es keins mehr. Beheizt wird über Sonnenkollektoren, Strom sucht man natürlich vergebens.

Nur Feuerholz, Lebensmittel und Benzin muss man selbst ausreichen mitbringen. Alles in allem ein sehr schöner Campingplatz, auf dem man sich gut einige Tage aufhalten kann, vor allem, wenn man ihn für sich alleine hat.

Die Besucher

Wenn man sich längere Zeit am Campingplatz aufhält, dann lernt man auch schnell die tierischen Mitbewohner kennen. Ganz beosnders clever und neugierig sind hier die Magpies. Die großen, elsterartigen Vögel hatten gerade Junge, als wir den Park besuchten. Diese rannten ständig bettlend hinter den Eltern her, die für Futter sorgen mussten.

Beim Essen wird man ständig beobachtet, ob nicht ein Bröckchen abfällt. Nach der Ankunft am Campingplatz pickte die clevere Magpiemutter die toten Insekten vom Kühlergrill und reichte sie dem ständig nervig kreischenden Jungtier. Auch vor der Motorhaube machte sie nicht halt, die Bilder unten zeigen sie in Aktion.

Ein besonderes Erlebnis ist es auch, wenn am Morgen beim Frühstück eine große Schar Apostlebirds (Struthidea cinerea), Gimpelhäher auf deutsch, laut kreischend auf dem Campingplatz einfällt. Die Vögel kennen wenig Scheu und liefen uns fast zwischen den Beinen herum.

Die Vogelwelt zeigte sich auch noch in Form von mittelgroßen scheuen, grünen Sittichen, die man beim Picken im hohen Gras kaum endecken kann sowie einigen Raubvögeln. Kängurus ließen sich nur wenige während unseres 2-tägigen Aufenthaltes sehen.



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Der Campground


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