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FLORA UND FAUNA

Die einzigartige Vegetation in dieser Gegend gab neben den großartigen archäologischen Funden den Ausschlag dafür, hier einen Nationalpark einzurichten. Doch auch die Flora und Fauna lohnt einen Besuch in der Region, denn da es sehr unterschiedliche Landschaftsformen gibt, ist die Vegetation dem entsprechend artenreich.

Wir sahen bei unseren Besuchen im Mongo extrem viele Tiere, was vielleicht auch daran lag das wir meist alleine waren und sich weit und breit keine Menschenseele zeigte. Mt dem Camper hieleten wir uns auch am Abend kurz vor Sonnenuntergang und am frühen Morgen im Park auf, wenn die meisten Tiere munter sind.

Im überwiegend trocknen, flachen Seebett wachsen meist Blasensalzbüsche und dazwischen halten sich auch bei großer Hitze Kängurus und Emus auf. Die angrenzenden sandigen Dünen hier und da von einer blattlosen Kasuarinenart bedsiedelt und jenseits der Dünen dominiert Mallee, eine krüppelige, buschartige Eukalyptusart.

Als hier früher noch die Schafe der umliegenden Farmen grasen durften, war diese Pflanzengemeinschaft sehr gefährdet. Dadurch, dass die Gegend zum Nationalpark erklärt wurde, konnten sich die abgeweideten Pflanzen erholen und sind heute wieder in ihrer Vielfalt zu bewundern.


Große Tiere

Zu den im Park vertretenen Beuteltieren gehören neben den Kängurus als größten Vertreter auch noch Echidnas und Beutelmäuse.

Bei den Kängurus sieht man meist die roten Riesenkängurus und die Western Grey Kängurus. Besonders viele sahen wir am Abend, während der Fahrt von der "Great Wall of China" in Richtung Süden. Am Fuß der Düne waren Wasserlöcher neben der Straße, die ganze Familienverbände magisch anzogen. An manchen Stellen waren mit einem Blick ein Dutzend Hüpfer zu sehen. Auch als wir auf der One-Way-Strecke über die Düne in die Mallee Region und zum Belah Camp fuhren, hüpften zahlreiche Beuteltiere erschreckt davon. Bei ca. 150 Tieren hörten wir dann auf zu zählen...

Man sollte auf jeden Fall bei Dämmerung besonders vorsichtig fahren, da die Tiere dazu neigen direkt vor das Auto zu springen. Aber es gibt so viel zu sehen, da fährt man nicht schneller als Schrittgeschwindigkeit.

Vögel

Wo es Pflanzen gibt sind Vögel nicht weit. Sogar die seltenen Inka-Kakadus, auch Major Mitchell und Pink Cockatoo genannt, sieht man im Mungo National Park relativ häufig. Auch Galahs und Nacktaugenkakadus und natürlich die allgegenwärtigen Emus kann man hier gut beobachten.

Besonders die Kakadus trafen wir in großen Schwärmen, zwei eigene Seiten beschäftigen sich mit Kakadugeschichten aus dem Mungo National Park: Seltene Begegnung und Wasser im Outback.

Wellensittiche und Zebrafinken zeigten sich uns nicht, obwohl sie hier auch anzutreffen sein sollen. Dafür konnten wir verschiedene Taubenarten, Staffelschwänze, Australische Raben und Krähen, Butcherbirds, Apostelbirds und Magpies an Wasserlöchern beobachten.

Besonders eindrucksvoll sind die Raubvögel im Park, allen voran der mächstige Keilschwanzadler. Er sass am frühen Morgen auf einem Dünenkamm und man konnte ihn auf Grund seiner Grösse fast für einen Menschen halten.

Auch den Graubartfalken, verschiedene Milanarten, die Fleckenweihe oder den Bänderhabicht kann man in der Region bei der Jagd beobachten.

Reptilien

Häufig vertreten sind Reptilien wie der hübsche Tannenzapfenskink und die Bartagame. Auch Gekkos und Schlangenarten wie die Schwarzotter kann man mit viel Glück beobachten.

Auf der Rundfahrt haben wir im im Seebett des Lake Mungo einmal sogar einen großen Waran oder Goanna gesehen. Das Vieh war mit Schwanz fast 2 m lang, breit und schwer wie ein kleiner Alligator. Leider war er sehr scheu und viel zu schnell für meine lahme Reaktion mit der Kamera, und seine Pranken trommelten mächtig laut auf dem Sandboden, als er vor mir ins niedrige Buschwerk flüchtete.

Die Bartagame auf dem Bild unten sass mitten auf der Straße und ließ sich erst verscheuchen, als ich aus dem Auto ausstieg. Für das Foto musste ich schon einige Verrenkungen im offenen Autofenster in Kauf nehmen, immer misstrauisch von Echsenaugen gemustert. Sobald die Autotüre aufgeht, ist das scheue Viech im Gebüsch verschwunden und ward nicht mehr gesehen...

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