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| Mungo Woolshed |

VISITOR CENTER

Wie in vielen Nationalparks in Australien gibt es auch hier an den Willandra Lakes direkt am Eingang ein hervorragendes Informationscenter. Die Bilder auf dieser Seite sind dort entstanden. Anschaulich wird im klimatisierten Inneren des Gebäudes die Geschichte dieser Region erzählt. Wahrzeichen der Ausstellung ist eine Nachbildung des Ur-Wombat, auf dem ersten Foto zu sehen.

Die Rangerstation befindet sich direkt in der Nachbarschaft. Am Visitor Center zahlt man den Eintritt von $7 A$ pro Person und auch die eventuell anfallenden Campinggebühren. Dazu sollte man passendes Kleingeld haben, Rückgeld gibt es hier nicht und man registriert sich selbst.

Weitere 160 km nördlich, im heutigen Willandra National Park, lag einst die bekannteste Schaffarm im ganzen Westen. Bilder und Austellungsstücke aus der Pionierzeit machen die Geschichte lebendig. Fossilien und Knochenstücke werden ebenfalls ausgestellt. Auch Flora und Fauna kommen nicht zu kurz, es gibt hübsche Wandgemälde. Per Knopfdruck lassen sich Tonaufnahmen anhören, besonders beeindruckend ist die Digeridoo Musik, die hervorragend zu der Stimmung passt.

Mit großer Wahrscheinlichkeit hat man dieses Center für sich alleine, wenn nicht einer der seltenen Reisebusse aus Mildura davor steht. Nach dem Rundgang durch die angenehm klimatisierten Räume trifft einen Draußen die Hitze mit voller Wucht. Die Veranda ist schattig und überdacht, man findet Toiletten und sogar Duschen. Nach einer Nacht in den Buschcamps war die heiße Dusche hier eine wahre Wohltat.



Mungo Woolshed

Schattig und angenehm ist auch das Innere des Mungo Woolshed. Hier wurden früher die Schafe geschoren und man kann im Inneren des riesigen, hölzernen Gebäudes aus dem Jahr 1869 herumlaufen. Erbaut wurde es aus termitenbeständigem White Cypress Pine Wood.

30 Scherer arbeiteten hier gleichzeitig, wenn jede Saison rund 50.000 Schafe geschoren werden mussten. Bis etwa Mitte der 70er Jahre des 19. Jahrhunderts waren die Bedingungen für die Schafzucht in der Region durch regelmäßige Regenperioden sehr gut. Das änderte sich schnell und die Überweidung durch die Schafe und langanhaltende Trockenheit führten zur Versteppung des Landes. Den Woolshed konnte man erhalten, er erinnert an die "Pastoral History" des Nationalparks.

Mit Sicherheit ist es hier beonders schön zur Sonnenuntergangszeit, wenn das Licht das Zypressenholz golden erstrahlen lässt. Zu diesem Zeitpunkt waren wir aber zum Fotografieren an den Dünen, leider kann man sich nicht zweiteilen...

Bilder davon findet Ihr aber auf dieser Webseite.

Die folgenden drei Bilder entstanden auf einem Streifzug durch und um das Gebäude am frühen Morgen. Michael stand unter der Dusche und ich hatte viel Zeit. Im Inneren des Schuppens gibt es eine alte Waage, eine Dampfmaschine und verschiedene Sortierpferche. Ca. 6 Kilometer entfernt befindet sich ein weiter Scheerschuppen, der kleinere Zanci Woolshed.


Google Map zum Thema

Mungo National Park, leider noch unscharf


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Video zum Thema

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