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EDITH FALLS

42 km nördlich von Katherine gelangt man über den Stuart Highway zu eienr Abzweigung, die 19 km weit zu den Edith Falls führt. Die Zufahrtsstraße ist asphaltiert und unterwegs lohnt sich ein Halt an einer der runden Felsformationen, die an eine kleine Ausgabe der berühmten "Devils Marbles" erinnern. Auf dem ersten Bild ist eine Murmel zu sehen. Auch einige imposante Termitenhügel kann man rechts und links der Zufahrtsstraße sehen.

Die Edith Falls werden nun in der Sprache der Ureinwohner Leliyn genannt und gehören ebenfalls zum Nitmiluk National Park. Hier gibt es einen Campingplatz mit Kiosk, wer hier übernachtet hat es nicht weit, um im Naturpool baden zu gehen. Dieser ist sehr groß und von Schraubenpalmen und Eukalypten gesäumt. Die Aussicht auf den Wasserfall ist eher enttäuschend, viel ist hier nicht zu sehen. Es ist aber nur der untere Teil, der sich hinter einem Felsvorsprung in den Pool ergiesst. Wer schöne größere Wasserfälle sehen möchte, der muss sich zu Fuß auf den Weg machen und den unten beschriebenen Leliyn Trail laufen, der am Campingplatz beginnt.

Upper Falls

Ein malerischer Wander und Kletterpfad ist der Leliyn Loop, mit insgesamt 2,6 km in gut 1,5 Stunden zu begehen. Allerdings sollte man noch genügend Zeit für eine ausgiebige Badepause einrechnen. Man braucht schon etwas Kondition, Wasser und eine Kopfbedeckung sowie gutes Schuhwerk wie fast überall in Australien. Wir haben uns für den Aufstieg entgegen dem Uhrzeigersinn entschieden, was die besser Wahl war, denn hierbei ist das erste Stück Weg länger und anstrengender. Nach einem Bad kann man dann relativ gemütlich den einfacheren Weg zurückgehen.

Beginnend vom Parkplatz füht der gut ausgeschilderte Wanderweg zuerst hinauf auf den Steilabbruch des südlichen Arnhemland, dann windet er sich etwas durch die Landschaft auf dem Felsplateau bis zu den den Upper Edith Falls. Am Bemang Lookout kurz vor den Pools hat man eine wunderbare Aussicht auf die Fälle und die Umgebung. Bemang ist der Aboriginal-Name für die hier lebende Kragenechse. Sogar zur Trockenzeit rauscht tief unten eine Menge Wasser herunter, in der Regenzeit sind die Fälle wahrscheinlich kaum zu überbieten.

Dann geht es wieder ein wenig bergab und man überquert den Fluss über eine Holzbrücke. Zwischen einigen Felsbänken haben sich hier mehrere mit Kanälen und Wasserfällen verbundene Pools gebildet. Direkt vor der Brücke ist ein wunderbarer Platz, um an einer kleinen Sandbank ins Wasser zu gehen. Das ist erfrischend und kalt, nach einger Eingewöhnungszeit kann man herrlich in verschiedene Ecken des pools schwimmen. Dort, wo der Wasserfall von oben in ein kleineres, abgegrenzts Becken fällt, bildet sich eine Art natürlicher Whirlpool. Auf der anderen Seite der Brücke kann man von mehreren schrägen Fellsplatten ins Wasser gehen. Edith Falls war für mich die schönste Stelle zum Schwimmen auf unserer Reise.

Der Edith River entspringt gut 22 km weiter flussaufwärts, für konditionsstarke Wanderer bietet sich noch der 8,6 km lange Sweetwater Trail an, der weiter zum Long Hole und zum Sweetwater Pool führt.

Erfrischt geht es dann auf der anderen Seite der Upper Pools erst ein kleines Stück hinauf, an einem leider zugewachsenen Aussichtspunkt vorbei, und dann wieder bergab in Richtung Parkplatz. Alleine ist man hier allerdings nie, eine Menge Leute wollen diese wunderschöne Natur genießen, und schwimmen gehen steht bei den Australiern sowieso hoch im Kurs.

Google Map zum Thema

Edith Falls - Pools und Campground


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Video zum Thema

Edith Falls

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