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UMBRAWARRA GORGE

Der Umbrawarra Gorge Nature Park liegt nahe am Stuart Highway, etwa 70 km nordwestlich von Katherine und 245 km südlich von Darwin und ist ein echter Geheimtipp.

Die Zufahrt zum Park erfolgt 3 km südlich von Pine Creek über eine 22 km lange, staubige und rauhe Dirtroad. Die meisten brausen auf dem Stuart Highway an der Abfahrt vorbei. Einige Bachbetten müssen durchquert werden, deshalb ist die Strecke nur in der Trockenzeit befahrbar. Ein geländegängiges Fahrzeug ist von Vorteil, aber nicht unbedingt erfoderlich. Das erste Bild zeigt die Zufahrt zum Park.

Man kommt an einigen Farmgebäuden vorbei und wenn man unterwegs an einer der wasserführenden Furten anhält, kann man zahlreiche Rainbow Lorikets in den Bäumen beobachten. Am Ende der Piste erreicht man linkerhand einen einfachen Campground mit Plumpsklo. Wasser gibt es hier nicht, aber davon hat man eigentlich sowieso immer genug dabei. Die Selbstregistrierung kostet 2,50 AU$ pro Person, und wenn man Glück hat ist man hier sogar alleine. Große Trailer und Wohnwagen kommen sowieso nicht bis hierher.

Ein weiteres Pärchen verbrachte die Nacht auf dem Parkplatz für Tagesbesucher, um diese horrenden Campinggebühren zu umgehen. Kein sehr schönes Verhalten. Später am Nachmittag kam dann noch ein Einzelreisender, der aber mit seiner Wäsche beschäftigt war, während wir die Schlucht erkundeten. So kam es, dass wir die ganze Umbrawarra Gorge am späten Nachmittag und am frühen Morgen für uns alleine hatten. Ein traumhaftes Erlebnis.

Abendspaziergang

Attraktion des Parks ist die wunderschöne abgelegene Schlucht mit steilen, roten Klippen und kristallklarem Wasser, das auch in der Trockenzeit nicht versiegt. Der Fluss mäandert durch die Schlucht, nur etwa hundert Meter Weg am Anfang sind als solcher erkennbar ausgebaut. Dann geht es weiter über Stock und Stein am Ufer entlang. Große Pools mit Sandstränden laden nach eine halben Stunde Fußweg zu einem erfrischenden Bad ein. Die weiter entfernten Tiefen der Schlucht kann man nur zu Fuß, mit Schwimmen und von Fels zu Fels springen erreichen. Doch auch in den vorderen tiefen Pools kann man schon schwimmen.

An einigen Felswänden kann man Aboriginal-Zeichnungen der Wagiman People sehen. Die beste Zeit für Besuche sind die Monate Mai bis September, wenn der Wasserspiegel etwas gesunken ist. Erst dann ist die Schlucht geöffnet. Am Anfang bis zur Mitte der Trockenzeit fließt der Fluss noch über die Straße und die Fußwege, später sind die Pools dann nicht mehr verbunden. Wir waren im Juni also gerade zur richtigen Zeit dort.

Die richtige Zeit sollte man auch zum Wandern aussuchen, am schönsten sind der späte Nachmittag und der frühe Morgen.

Beide Tageszeiten haben ihren eigenen Reiz und jeweils andere Teile der Schlucht werden schön von der Sonne beschienen. Die Bilder dieser Seite zeigen die Schlucht am Nachmittag. Eine gute Tageszeit, um Wallabies, Reptilien, Insekten und Vögel zu beobachten. Wir sind ein Stück hineingewandert, um uns dann in den Pools zu erfrischen, die von der Strömung aus den glatten Felsen gefräst wurden. Kleine Fische knabbern an der Haut, sobald man sich hereinlegt. Unten liegt Michael inmitten seiner kleinen Freunde. Ein paar Sekunden kreuzte sogar eine kleine braune Wasserschlange unseren Weg, die sich aber gleich erschrocken unter den Felsen in Sicherheit brachte.

Eine zweite Seite zeigt die Schlucht dann im frühen Sonnenlicht.

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