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MYLIES BEACH

An der Küste des 329.000 ha großen Fitzgerald River National Park gibt es einige sehr schöne Straände, an denen man ausgedehnte Strandspaziergänge machen kann. Wenn das Wetter mitspielt ist Laufen schöner als Baden, denn oft ist es zum Schwimmen viel zu windig, die Brandung zu hoch oder Wasser und Luft sind zu kühl. Trotzdem kann man die Strände hier alleine von der Optik schon als Traumstrände definieren, dazu kommt die umliegende, artenreiche Fauna und Flora. Und die Tatsache, dass man sich hier meist alleine am Strand aufhält oder ihn höchstens mit wenigen Spaziergängern oder Anglern teilen muss.

Während unserer Erkundung des östlichen Küstenabschnitts zwischen Hopetoun und dem westlich davon gelegenen Hamersley Inlet kamen wir an einigen solchen Traumständen vorbei. Four Mile Beach, Mylies Beach oder West Beach Point. Der schönste war für uns der Mylies Beach und der East Mylies Beach, dessen Zufahrt man leicht verpassen kann, obwohl sie ausgeschildert ist. Kommt man aus Richtung Hopetoun, zahlt man Eintritt in den Nationalpark, um die Strände zu erreichen.

Der Strand ist wunderbar geeignet zum Wandern, Surfen und Fischen. In der richtigen Jahreszeit kann man vom Strand aus auch Wale beobachten, die sich hier vor der Küste gerne aufhalten. Nach kurzer Fahrt erreicht man einen recht großen Parkplatz hinter den Dünen, auf dem sich bei unserer Ankunft nur ein weiteres Paar aufhielt, die aber vor uns wieder abfuhren.



On the Beach

Das Besondere am Mylies Beach ist der Weg dorthin. Vom Parkplatz aus führt er durch recht hohe Dünen, die nur teilweise mit Grün bewachsen sind. Ein kleiner Bach mit rostg aussehenden Wasser, gefärbt durch tanninhaltige Pflanzenteile, hat sich hier seinen Weg bis zum Strand gebahnt. Hinter den Dünen hat er einen kleinen Teich gebildet, auf dem sich Wasserläufer und andere Kleinlebewesen beobachten lassen. Ein hölzerner Boardwalk führt über den Bach hinweg. dann geht man nur noch durch tiefen Sand, durchsetzt mit verstreuten rundgeschliffenen Steinen, und erreicht durch das Flussbett zwischen hohen Dünen den Strand. Im März war es trocken, aber wenn es im Hinterland regnet, dann wird hier sicher eine Menge Wasser in Richtung Meer strömen.

Als wir den Strand erreichten waren wir dann alleine und konnten nach Herzenlust herumtoben und einen langen Strandspaziergang machen. Die Brandung war stellenweise recht heftig und der Wind leider ein wenig zu kühl, um sich nach einem ebenfalls kühlen Bad im Meer lange an der Luft trocknen zu lassen. Stundenlang kann man damit verbringen, zu beobachten, wie sich die Wellen auf dem hellen Sand verlaufen. Ein paar Möwen leisteten uns dabei Gesellschaft.

Nach einer Weile kehrten wir wieder zum Parkplatz zurück, um weiter in Richtung Hopetoun zu fahren und somit den Fitzgerald River National Park zu verlassen. Als letzten Gruß sahen wir noch einen Waran, der sich langsam über die Strasse bewegte und direkt vor uns sitzen blieb. Ein Bild gelang durch die Windschutzscheibe, aber als ich auststeigen wollte war der dann blitzshcnell im niedrigen Gebüsch verschwunden.




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