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RAUBVÖGEL

Es gibt zahlreiche Raubvögel, Birds of Prey, in Australien und wenn man auf den Straßen oder Wanderwegen unterwegs ist und seine Augen zum Himmel schweifen lässt, kann man mit ziemlicher Sicherheit einen entdecken. Greifvögel spielen eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung des biologischen Gleichgewichts der Natur, da sie Aas und kranke, schwache Tiere beseitigen. Es gibt aber auch einige Arten, die pflanzliche Kost bevorzugen.

Besonders viele große Adler und Milane sahen wir auf der einsamen Strecke zwischen Cobar und der berühmten Minenstadt Broken Hill.

Auch weiter im Norden und im Outback kann man gelegentlich große Ansammlungen von Schwarzmilanen am Himmel zu beobachten. Diese sind neben dem nochmals größeren Keilschwanzadler die häufigsten Greifvögel in Australien.

Seltener sieht man die schönen Weißbauch-Seeadler und die hübschen Brahminenweihen. Mit etwas Glück kann man an der südlichen Küste, zum Beispiel an der Great Ocean Road, auch mal einen Wanderfalken sehen.

Die Bestimmung der meist recht weit entfernten Vögel anhand von Färbung und Umriss fällt dem Laien oft schwer. Ein gutes Bestimmungsbuch mit den wichtigsten Arten ist da eine große Hilfe.

Adler und Milane

Mit einer Größe von 1 m (Weibchen) ist der Keilschwanzadler, Wedge Tailed Eagle (Aquila audax), der größte Greifvogel Australiens. Ein braunschwarzer Vogel mit einer gigantischen Flügelspanne von 2,5 Metern - Je älter, um so schwärzer. Besonders oft sieht man ihn am Straßenrand im Inland, wo er mit anderen Raubvögeln an überfahrenen Tierkadavern knabbert. Er flieht meist als letzter vor den heranrauschenden Autos. Also nur etwas langsamer und gleichmäßig vorbeifahren und auf keinen Fall aussteigen, sonst ist er schnell weg.

Weitere Besonderheiten aus der Adlerfamilie sind der Fischadler (Osprey), und der Weißbauch-Seeadler (White-breasted Sea-Eagle), die beide in der Nähe der Küsten beheimatet sind.

Es macht Freude zu sehen, wie diese majestätischen Greifvögel ihre Kreise am blauen Himmel ziehen. Das Bild unten zeigt einen Schwarzmilan und es entstand an den Seen des Kinchega Nationalparks mit einem Objektiv mit 400 mm Brennweite. Milane heißen in Australien Kite und der Black Kite ist sehr verbreitet, ebenso wie der Whistling Kite. Besonders hübsch ist der Brahminy Kite, das Männchen hat einen weißen Kopf und eine weiße Brust mit braunrotem Gefieder.

Wenn die Greifvögel aufsteigen, sind sie auch mit solchen technischen Mitteln oft nur als kleiner Punkt am blauen Himmel zu sehen. Besonders gut erwischt man sie mit der Kamera am Rande eines Buschfeuers. Dann sitzen sie in den Bäumen und warten auf fliehende Beute oder kreisen in großen Gruppen am Himmel.

Andere Greifvögel

Kleiner als die Adler und Milane sind die verschiedenen Falkenarten in Australien. Von den 218 Habichtarten weltweit brüten nur 18 in Australien, von 59 Falkenarten sind hier nur 6 verbreitet.

Auf dem Bild sieht man als kleinen Punkt, trotz 400 mm Brennweite, einen dieser Falken - den Australian Kestrel - in der Region südlich der Flinders Ranges. Dort finden diese Tiere im Weizengürtel reichlich Nahrung und sind relativ häufig zu sehen. Deutlich erkennbar ist das rot-braune Gefieder der Flügel und die gelben Fänge. Durch die Färbung der Flügel kann man die Falken in der Luft leicht von den anderen Raubvögeln unterscheiden, die meist viel dunkler sind.

Neben dem Ausralian Kestrel gibt es noch den Australian Hobby mit verschiedenen Färbungen, auch Little Falcon genannt. Weit verbreitet sind auch die grauen und braunen Falken sowie die Schwarzschulter-Falken.

Habichte findet man auch auf dem gesamten australischen Kontinent, hier Goshawk genannt. Etwas besonderes ist der Graue Habicht, er hat rote Augen und lebt entlang der Küste im Norden, Osten und Südosten.

Video zum Thema

WA Birds of Prey Centre - Yvonne Sitko

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