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Dämonen Der Gegenpol zu den Göttern wird durch ein Heer von Dämonen, bösen Geistern, Hexen und Ungeheuern verkörpert, die mit langen Reißzähnen, Glotzaugen und Krallen dargestellt werden. Man findet überall bildliche Darstellungen, ob im Hotelgarten oder im Tempel. Darunter zum Beispiel die Hexenfürstin Rangda mit ihren Gehilfinnen, und Leyak, die ihre Macht in der Nacht entfalten und Tod und Verderben über die Menschen bringen können. Rangda ist die schlimmste aller Hexen. Um ihr böses Gemüt zu besänftigen, bedenkt man sie täglich mit Opfern. Touristen kennen sie meist vom Barong-Tanz in Batubulan. Der Barong ist ein guter Geist. Barong-Masken aus Holz mit langen Haaren kann man überall auf Bali kaufen, ein dekoratives Schmuckstück für die Wand. Und somit immer ein guter Geist im Haus... |
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Tempel Bali ist von einer enorm großen Anzahl von Tempeln, den Puri, regelrecht übersäht. Nicht umsonst hat Bali den Beinamen "Insel der 1000 Tempel" bekommen, was natürlich viel zu wenig ist. Die wichtigsten sind die Staats- oder Reichstempel wie Pura Besakih, die die höchste Verehrung genießen und der Allgemeinheit dienen. Daneben gibt es die für bestimmte Gruppierungen oder Zwecke vorbehaltenen Bezirks-, Sippen- und Familientempel, sowie Tempel, die sich im Besitz wichtiger Organisationen wie Großunternehmen, Gewerkschaften oder Schulen befinden. Zahlreiche Tempel gibt es auch an den heiligen Orten zum Beispiel Berge oder Quellen, oder auch in den Reisfeldern und im Schatten der heiligen Banyan-Bäume. Auf die wohl größte Anzahl summieren sich die jeweils drei unterschiedlichen Dorftempel. Offizielle Angaben nennen rund 20.000 registrierte sakrale Bauten auf Bali, was einer Dichte von vier heiligen Schreinen pro Quadratkilometer entspricht. Da sind aber die Familientempel in jedem balinesischen Haus noch nicht enthalten. Balinesische Tempel sind keine Relikte einer vergangenen Epoche, auch wenn sie oft alt, bemoost und verwittert aussehen, sondern vielmehr lebendige Stätten der Verehrung und des Gebets. |