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TOUREN TRANSPANTANEIRA

Von der Pousada Estancia Vitoria aus haben wir auch eine Sonnenaufgangstour und eine Tour am Nachmittag auf der Transpantaneira mitgemacht. Ziel am frühen Morgen war es, vor Sonnenaufgang am Rio Bento Gomes anzukommen, der schönsten Stelle der Strecke in Richtung Poconé. Dort waren wir schon von der Pousada Piuval aus gewesen, allerdings am Nachmittag mit anderer Lichtstimmung.

Da Noldi mit zwei Gästen sowieso dahin fuhr, haben wir uns angeschlossen. So konnten wir Sprit sparen, denn eine weitere Tankmöglichkeit war nicht in Sicht und am nächsten Tag wollten wir weiter in den Süden zur Estanzia Tereza bei Pixaim.

Mit einem alten VW Bulli fuhren früh am Morgen los. Direkt nach der Abfahrt sahen wir die ersten Nasenbären im Dunkeln. Das Gefährt ächzte und klapperte auf der unebenen Strecke. Auf Grund einiger Baustellen an den Brücken haben wir etwas Zeit verloren und kamen erst kurz nach Sonnenaufgang am Zielort an.

Trotzdem war die Stimmung am frühen Morgen hier am Gewässer noch wunderschön, die Kaimane lagen noch alle am Ufer und auch die verschiedensten Wasservögel hatten sich schon eingefunden. Da die anderen Gäste noch das Eingangstor zur Transpantaneira fotografieren wollen wurden wir hier abgesetzt und konnten ein wenig alleine herum laufen. Kein anderes Auto war vor Ort, eine friedliche Stimmung. Schnell wurde es heiß und wir waren dankbar über den mitgenommenen Hut.

Die Kolonie Mönchsittiche, die an den nahe gelegenen Transformatoren ihr riesiges Gemeinschaftsnest gebaut hatten, war auch schon sehr munter und die kleinen Grünen flitzten über unsere Köpfe. Wie immer saßen auch die Bussarde und Eisvögel wieder auf ihren Stammplätzen und flogen bei Annäherung erst im letzten Augenblick auf.

Nach einer Weile kam der Bulli wieder zurück und Noldi sammelte uns wieder ein. Ich wäre gerne noch länger geblieben, zum Fotografieren ist dies ein wunderbarer Ort. Genauso hatten wir uns die Transpantaneira vorgestellt.






Am Nachmittag

Eine weitere Fahrt auf der Transpantaneira führte uns zusammen mit zwei anderen Gästen am Nachmittag in die andere Richtung, nach Süden. Für uns sehr spannend, denn dieses neue Terrain mussten wir ja zwei Tage später selbst befahren. So waren wir sehr gespannt, was es dort zu sehen gab. Diesmal fuhren wir nicht mit den alten Bulli, sondern auf einem offenen LKW. Das war auch gut so, denn die Transpantaneira enttäuschte uns hier doch ziemlich. Fast überall hohe Hecken rechts und links, einen so schönen Ort wie am Rio Bento Gomes gab es für eine lange Strecke Richtung Süden nicht mehr. Dazu kamen viele Baustellen, an jeder Brücke wurde gearbeitet, es gab Umleitungen und überall war Baumaterial aufgehäuft.

Viele Kilometer sahen wir kaum Tiere, dann wurde es wieder etwas interessanter mit Wasser rechts und links der Straße. Dort waren dann wenigstens die üblichen Verdächtigen wie diverse Reiher, Jabirus und andere Störche, Jacanas und Enten versammelt. Ab und zu drängten sich auch ein paar Wasserschweine in den Wasserlöchern zusammen.

In der Nähe einer Fazenda gab es weite Weideflächen mit Termitenhügeln. Darauf Kühe und Pferde, aber leider nicht der erhoffte Ameisenbär. Noldi fuhr mit uns bis zum Pantanal Mato Grosso Hotel am Rio Pixaim. Dort machten wir eine kurze Pause und fuhren wieder zurück in Richtung Norden. Nach wenigen Kilometern sahen wir dann zwei Tapire am Wegrand, eine Mutter mit einem fast erwachsenem Jungtier. Von einem normalen Auto aus wären sie hinter hohen Büschen gewesen, von unserem erhöhten Sitz aus konnten wir sie schön beobachten. Leider blieb dies auch das einzige Highlight. Bis auf ein paar Chacalacas und den üblichen Vogelarten bleib die weitere Fahrt unaufgeregt.







Eigenes Video zum Thema

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