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WASSERFÄLLE

Von den etwa 135 Wasserfällen innerhalb der Parkgrenzen können nur zwei direkt mit dem Auto oder mit dem Bus angefahren werden. Dem entsprechend ist dort auch am meisten los. Weitere sieben Wasserfälle kann man auf kurzen Wegen zu Fuß erreichen. Alle anderen liegen mitten in der Wildnis und kein Pfad führt dort hin. Entdecken kann man sie nur aus der Luft, vom Flugzeug aus.

Wir haben mehrere Fälle innerhalb der Parkgrenzen besucht. Hauptattraktion sind die sehr schönen, vom Murtle River gebildeten Helmcken Falls. Hier steht man immerhin vor dem mit 137 Metern dritthöchsten Wasserfall Nordamerikas. Aus einer schmalen Kerbe im Basaltgestein fließt das Wasser des Murtle River in weitem Bogen über eine ausgehöhlte Klippe herab in eine grüne Schlucht. Erst im Jahr 1913 wurden die Fälle von einem Landvermesser entdeckt. Diese Entdeckung der Helmcken Falls erhöhte den Druck auf die Provinzverwaltung, das Gelände unter Schutz zu stellen.

Der North Rim Trail ist leicht zu begehen und nur 2 Kilometer lang, er führt entlang des Nordrandes des Helmcken Canyon. Am Ende erreicht man eine Aussichtsplattform, von der aus man auf die Mündung des Murtle River in den Clearwater River blicken kann.

Die Dawson Falls sind auch als Little Niagara Falls bekannt und ebenfalls einfach zu erreichen. An dieser Stelle stürzt der Murtle River 15 Meter tief über eine 90 Meter breite Felsstufe. Man kann das Spektakel von beiden Seiten aus betrachten, die Wege sind recht eben und man kommt ziemlich nach an die Wassermassen heran.

Ein weiter kurzer Wanderweg führt im Süden von der Clearwater Valley Road aus zu einer Aussichtsplattform mit Blick über die spektakulären Spahat Falls. Hier befindet man sich schon auf halbem Weg in Richtung Clearwater. Von bewaldeten Höhen stürzt das Wasser des Creeks hier in den eindrucksvollen Spahat Creek Canyon und das Tal des Clearwater River. Mächtige Zedern und Hemlock-Tannen wachsen am Rand der Schlucht.



Bailey's Chutes

Wir fuhren am späten Nachmittag auf der einzigen Strasse in den Park hinein und machten den ersten Stopp bei Bailey's Chutes. Mehr zu den anderen Aktivitäten an den nächsten Tagen findet Ihr auf den Seiten Seen, Wälder und Moul Falls.

Schon im Infos Center hatte man uns gesagt, dass es mit viel Glück an den Stromschnellen von Bailey's Chutes noch ein paar Lachse zu sehen gibt. In den nächsten Tagen wäre die Lachswanderung hier im Fluss beendet, aber einige Nachzügler gäbe es noch.

Der Tag war regnerisch und trübe und wir parkten auf dem ausgeschilderten Parkplatz. Von dort führt ein schmaler Pfad durch den Wald mit vielen Pilzen am Wegrand zu einem Aussichtspunkt am Fluss. An der hölzernen Aussichtsplattform angekommen konnten wir noch ein paar der Chinook Lachse beobachten. Die armen Fische müssen hier bei Bailey's Chutes die letzten großen Stromschnellen ihrer langen Reise bewältigen. Oft springen sie neben der Hauptrinne auf eine Felsplatte und rutschen zurück in den unteren Teil des Wassers. Um weiter zu kommen müssen sie mit dem Sprung genau oben auf einen schmalen Wasserfall in der Stromschnelle treffen. Und wenn sie es dann nach mehreren Anläufen endlich schaffen, werden sie nach dem Ablaichen in der Gegend um Norman's Eddy etwas weiter flussaufwärts kurz danach sterben. Es ist schwierig, den richtigen Moment zum Fotografieren abzupassen, wenn der Fisch aus dem Wasser hüpft und zurückfällt. Erst nach mehreren Serienbildern klappt es dann und da es nicht mehr viele Tiere waren, die hier die Stromschnellen passierten, war das Spektakel eher spärlich. Als es stärker anfing zu regnen machten wir uns auf den Weg zum Campingplatz.

Am nächsten Morgen kamen wir hierher zurück, vereinzelte Fische waren immer noch zu beobachten. Diesmal schien auch die Sonne und wir wanderten danach noch auf einem wunderschönen Rundweg durch den angrenzenden Wald voller Pilze. Mehr dazu auf der Seite Wälder.




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Helmcken Falls


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