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ALLGEMEINES

Der wunderschöne, im Jahr 1886 gegründete Yoho National Park ist 1.313 km2 groß und liegt inmitten der Rocky Mountains. Trotz der eher geringen Größe umfasst er über 28 Berggipfel, die höher als 3.000 m sind. Ein Besuch in diesem Juwel sollte auf keiner Rundreise fehlen. Hierher kommen die Besuchermassen aus dem benachbarten Banff National Park aber eher selten, denn viele Reisende durchqueren den Park nur auf dem Trans-Canada Highway und stoppen höchstens an ein paar Attraktionen direkt an der Straße. Dabei lohnt es sich, vor allem bei schönem Wetter, auch ein wenig weiter in den Park hinein zu fahren, zum ruhigen Emerald Lake oder zu den Takakkaw Falls. Manche Ausflüge, wie der zum Lake O'Hara sind aber nur mit ausreichender Planung zu machen. Dies ist ein kleiner, versteckter Bergsee, der nur mit teilweise 3-monatiger Voranmeldung und mit einem gebuchten Bus oder zu Fuß nach längerer Wanderung zu besuchen ist. So soll die zerbrechliche Schönheit des alpinen Kleinods geschützt werden.

Das Wort Yoho bedeutet in der Sprache der Cree Indianer so viel wie "Staunende Bewunderung" oder eigentlich soviel wie: "Oha!" und beschreibt somit recht deutlich die Empfindungen beim Besuch dieses Nationalparks und seiner Naturwunder. Hier findet man auf engstem Raum steile Felswände, tosende Wasserfälle, von Gletschern gespeiste, glasklare Wildwasserflüsse und rundum eine spektakuläre Hochgebirgslandschaft. Wir hatten Glück mit dem Wetter, bei unserem Besuch schien die Sonne vom fast wolkenlosen Himmel und es war warm. Genau so, wie vom Wetterdienst im Internet angekündigt. Wir hatten extra unserere Reisroute ein wenig verschoben, um an diesem herrlichen Tag vor Ort zu sein.

Nach einer Nacht in Golden fuhren wir dann in Richtung Yoho, kurz hinter der Stadt erreicht man die schroffe und felsige Welt des Nationalparks. Die allgegenwärtige Eisenbahn bahnt sich hier nur sehr langsam ihren serpentinreichen Weg entlang der reißenden tiefen Schlucht des Kicking Horse River. Auf den zahlreichen Wanderwegen durch den Park kann man seltene Pflanzen und Tierarten entdecken. So leben hier unter anderem Grizzlybären und Schwarzbären, Elche, Wapitis, Kojoten, aber auch seltene Pumas.

Es gibt 5 staatliche Campingplätze im Gebiet des Yoho National Park, aber alle 297 Stellplätze sind sehr einfach eingerichtet und 3 davon waren Mitte September schon geschlossen. Die Plätze Chancellor Peak und Hoodoo Creek im Westen und der Monarch Campingplätz bei Field direkt am Trans-Canada Highway sind nur in den Sommermonaten geöffnet, der Kicking Horse (nur hier gibt es warme Duschen) oberhalb des Monarch, 3 Kilometer nördlich von Field, öffnet bereits Mitte Mai und schließt als letzter Anfang Oktober. Der Platz an den Takakkaw Falls etwa 10 Km weiter ist nur für Zelte und die Straße wird Ende September geschlossen. Auf allen Campingplätzen muss man sich selbst registrieren, zur richtigen Jahreszeit wären wir sicher auch länger im Park geblieben.



Field

Die einzige Ortschaft innerhalb der Parkgrenzen ist Field, sie wurde im Jahr 1886 gegründet. Die kleine Gemeinde hat heute immerhin rund 300 Einwohner und bietet den Besuchern eine touristische Grundversorgung. Field liegt nur noch auf einer Höhe von 1.242 Metern, 383 Meter tiefer als der Kicking Horse Pass. Der Ort wird überragt vom 3199 m hohen Mt. Stephens.

Die nähere Umgebung ist sehr beeindruckend und vom Ort aus kann man auf vielen Wanderwegen von einfachen bis zu schweren Touren die Berge erkunden. Insgesamt gibt es im Yoho National Park mehr als 400 Kilometer Pfade durch die Bergwelt, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Auf geführten Wanderungen bekommt man von den erfahrenen Guides einen faszinierenden Einblick in die Natur dieser harschen Bergregion vermittelt.

Das moderne Informationszentrum des Nationalparks befindet sich direkt am Trans-Canada Highway und der Besuch hier sollte auf jeden Fall eingeplant werden. Neben informativen Broschüren werden hier auch einige der 1909 gefundenen Fossilien vom Burgess Shale gezeigt und man kann Souvenirs kaufen.



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Yoho National Park

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