Archiv : Die Infos und Bilder auf dieser Seite sind aus dem Jahr 2000
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DER NORDEN
     Der nördliche Küstenabschnitt beginnt am Kailauea Point und beeindruckt mit seiner abgeschiedenen Beschaulichkeit. Tiefe Täler auf der Landseite und schöne, sandige Buchten auf der Meerseite säumen den Weg. Zwischen Hanalei und Haena wird die Straße sehr eng und teilweise muss man über einspurige Brücken. Deshalb können hier keine großen Laster fahren, was die Bautätigkeit in diesem Teil der Insel auf ein Minimum reduziert hat. Hinter Haena ist dann die Welt mit Brettern zugenagelt, hier beginnen die zerklüfteten Pali Klippen und man muss den gleichen Weg zurückfahren den man gekommen ist.
     Hier im Norden ist die Regenwahrscheinlichkeit wesentlich höher als zum Beispiel in Poipu im Süden. Ich habe erlebt, dass es hier wie aus Kübeln geschüttet hat, ein paar Stunden später lag ich in Poipu im strahlenden Sonnenschein. Aber wie sagen die Hawaiianer: Regen ist flüssiger Sonnenschein.
Princeville
     Princeville ist eine ehemalige Zuckerrohrplantage und Rinderranch, heute ein künstlicher Ort und eine der schönsten Freizeitanlagen in Hawaii, eigentlich eine Sehenswürdigkeit für sich. 4.500  ha Gelände mit einer Luxusferienanlage. Hier sind Infos über das Princeville Resort. Ein Luxushotel, zehn Condominium-Anlagen, ein Shopping Center, viele Restaurants, ein von Robert Trent Jones jr. entworfener 18 Loch Golfplatz und ein Heli-Landeplatz gehören dazu. Ein Traum für reiche Golf-Freaks.
     Flaggschiff ist das monströse Sheraton Princeville mit herrlichem Ausblick auf die Hanalei Bay und die dahinterliegende Wainiha Bergkette. Wer es pompös mag, der ist hier richtig und Golfer lassen sich auch nicht von dem unbeständigen Wetter der Nordküste abhalten.
 
Strände
     Entlang an schönen und zum Teil auch recht einsamen Stränden windet sich die Straße Richtung Norden. Manche Strände sind schwer zugänglich, man muss schon etwas klettern, Möglichkeiten zum Parken sind rar. Baden sollte man hier mit Vorsicht, denn Strömungen und Wellen sind gnadenlos und selbst das ruhigste Wasser kann schnell zur Falle werden. Ausserdem gibt es hier keine Lifeguards. Vor allem natürlich im Winterhalbjahr ist Vorsicht geboten.
     Hinter Kilauea fühtrt eine kleine Straße zum Anini Beach Country Park. Dieser Strand ist durch ein vorgelagertes Riff geschützt. Das flache Wasser eignet sich zum Schnorcheln und Windsurfen für Anfänger, sogar im Winter. Die Uferklippen sind dicht begrünt, der lange Sandstrand ist oft menschenleer. Die Abzweigung zum Strand befindet sich fast gegenüber dem Princeville Airport.
     Zwischen Hanalei und Kee liegt der malerische Lumahai Beach, bekannt aus den Filmen "South Pacific" und "Verdammt in alle Ewigkeit", und dadurch der berühmteste Strand von Kauai. Angeblich ist es der meistfotografierte Strand der Welt. Auf meinem Bild ist er natürlich auch zu sehen. Zwischen Pandanus Bäumen führt ein steiler Weg vom Aussichtspunkt zum Strand, der ca. 1 Meile lang ist. Schwimmen sollte man hier aber wegen der Strömungen besser nicht.
     Noch weiter im Norden ist der Haena Beach mit den drei Strandabschnitten Tunnels Beach, Haena Beach Park und Cannons. Im Winter ein Surfmekka für absolute Könner. Weil es nur wenig Parkplätze gibt, ist es hier nie überfüllt.

Haena und Hanalei
     Hanalei ist ein schöner Kontrast zu den Prunkbauten von Princeville, ein kleiner Ort mit alten Holzhäusern, Geschäften und Restaurants entlang der Hauptstraße. Der Ort, ehemals Walfänger- und Handelshafen, war in den 60'er Jahren das Versteck vieler Aussteiger aus Kalifornien, Hippies, die vom Verkauf ihrer Malerei und Skulpturen lebten. Ein Mini-Supermarkt, eine Schule und eine Bar versorgten die Einwohner mit dem Nötigsten. Hier starten auch jeden Morgen die Schlauchbootfahrten an die abgelegene Na Pali Coast.
     Der Name Hanalei bedeutet etwa "sichelförmige Bucht". Von Hanalei aus blickt man auf eine traumhafte Bergkulisse, üppig grüne Tarofelder und zahlreiche Wasserfälle.
     Über die Grenzen von Hanalei hinaus bekannt ist das Tahiti Nui Restaurant, mit pazifischem Ambiente und frischen Fischgerichten und Luaus. Die nette kleine Kirche auf meinem Bild steht ebenfalls in Hanalei.
     Bei Haena endet die Straße. Dieser Ort wurde 1946 und 1957 Opfer von verheerenden Flutwellen und im September 1992 tobte der Hurrican Iniki auch hier und hinterließ schwere Schäden. Verschiedene Prominente ziehen sich gerne in diesen abgelegenen Ort zurück und haben hier Land gekauft.

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