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DER KRATER
     Der Krater des Haleakala ist einzigartig und atemberaubend. Der ganze Krater ist ca. 49 Km² groß, der Umfang beträgt 34 Km. Hier drin hätte fast ganz Manhattan Platz. Das Oval des Kraters ist 12 Km lang, 4 Km breit und bis zu 800 Meter tief. Auf dem Grund erheben sich zahlreiche Aschekegel. Wenn man nicht gerade Pech hat und Wolken das Panorama versperren ist der erste Eindruck, wenn man an die Kante tritt, geradezu gigantisch.
     Falls man nur Wolken sieht, dann lohnt es sich auf jeden Fall, nochmals bei klarem Himmel hier hoch zu fahren. Das beste Licht zum Fotografieren ist am Nachmittag, am frühen Morgen hat man von allen Aussichtspunkten aus mit schrägem oder direktem Gegenlicht zu kämpfen.
    Einen schönen Blick in den Krater hat man natürlich vom Besucherzentrum House of the Sun, dem ersten Ziel, das die meisten Besucher ansteuern. Gigantische Aschekegel und abwechslungsreiches Farbspiel prägt die Landschaft, meist dekorativ von einigen Wolken eingerahmt, die über die umliegenden Berggipfel quellen.
Ein weiterer Aussichtspunkt von dem man einen schönen Blick in den Krater hat liegt etwas weiter unterhalb, eine kleine Stichstraße biegt rechts ab zum Kalahaku Overlook. Hier kann man mit viel Glück auch Nene sehen, die lokalen flugfaulen Gänse. Auch eine Silberschwert-Area gibt es und manchmal sind am Rand der westlichen Klippen wilde Ziegen zu sehen. Sie sind große Schädlinge für die einheimische Flora, wenn man ihre Zahl nicht unter Kontrolle hält.

Die Legende
     Der Haleakala, das "Haus der Sonne", so nannten schon die polynesischen Einwanderer den aus dem Wasser ragenden Vulkan auf Maui. Nach der Überlieferung zog die Sonne früher ihre Bahn über den Himmel wesenlich schneller als heute, die Tage waren kurz und die Nächte lang. Die Tageszeit reichte der Mutter von Halbgott Maui nicht aus, um Ihre Wäsche zu trocknen. Maui erwartete daher eines Tages die Sonne am Haleakala mit einem Netz, fesselte sie und hielt sie für viele Stunden fest. Sie musste versprechen, nun jeden Tag länger zu scheinen: für bessere Ernten, mehr Zeit zum Fischen und zum Trocknen der Wäsche. Eine schöne Legende...
     Für die Orte im Süden Mauis, also Kihei, Wailea und Makena, ist der Haleakala aber in einem gewissen Sinne doch das "Haus der Sonne". Dieses Gebiet im Westen des Berges liegt am Morgen etwas länger im Schatten des Gipfels, dann plötzlich steigt die Sonne direkt hinter der Bergspitze empor. Das sieht aus, als ob der Feuerball direkt aus dem Vulkan heraus aufgehen würde.

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