PRAKTISCHE TIPPSSehr viele Urlauber erleben die Strecke auf den Gipfel des Haleakala ersten Mal im Dunkeln, wenn sie am frühen Morgen hinauffahren, um den Sonnenaufgang zu erleben. Diesem grandiosen Erlebnis habe ich zwei eigene Seiten gewidmet. Meist kommt man dann zum Fotografieren am Nachmittags nochmals hoch, dann ist das Licht besser. Vor Befahren der Strecke sollte man darauf achten, dass der Tank voll ist. Die letzte Tankmöglichkeit ist in Pukalani ca. 30 Km vor dem Parkeingang im Upcountry, danach gibt es nichts mehr. Auch Verpflegung und Wasser sollte in ausreichenden Mengen mitgenommen werden. Anders als in unseren Alpen, wo auf jedem Gipfel ein Restaurant ist, gibt es hier auf dem Haleakala gar nichts. Das ist auch gut so. Also vor Abfahrt genug Lebensmittel für ein Picknick einkaufen. Es gibt allerdings auch kaum Picknicktische, die einzigen haben wir am Campground in Hosmer Grove gefunden. Hier kann man auch einen Waldspaziergang in einem alten Experimentalwald machen. Dieser Wald war einmal ein Testgebiet für die Holzindustrie, wo die verschiedendsten Baumarten auf ihre Eignung für das Hawaii-Archipel getestet wurden. Hier kann man auch verschiedene Vogelarten beobachten. Meist hört man die kleinen Pieper aber nur, weil sie sich gerne im dichten und hohen Blätterdach verstecken.
Der Campground am Hosmer Grove bietet für ca. 25 Personen Platz, maximal darf man hier 3 Tage zelten. Ein Permit ist nicht erforderlich. Die Platzvergabe erfolgt nach Anmeldung im Park Headquater: Wer zuerst kommt, campt zuerst. Es gibt auch Zeltplätze im Krater, für die man allerdings eine Erlaubnis braucht und die sehr beliebt sind, obwohl primitiv und für maximal 2 Nächte zu belegen. |


|
Aktivitäten Der Haleakala Highway ist die bekannteste Mountainbike-Strecke auf Maui, allerdings downhill. Man schließt sich meist einer der zahlreichen organisierten Touren an, das kostet ca. 60-80 U$. Früh am Morgen wird man im Kleinbus zum Gipfel gefahren und die Räder werden im Anhänger transportiert. Die Bikes haben Spezialbremsen, Handgelenke und die Sitzfläche werden wohl ziemlich beansprucht, für den Antrieb sorgt zumeist die Schwerkraft. Warme Kleidung wird zur Verfügung gestellt - meist einfarbige Schutzanzüge. Oben trifft man dann die blaue Gruppe, die grüne Gruppe, die rote Gruppe...
Ein Führer fährt auf dem Bike voran, dann folgt die Gruppe und den Schluss bildet der Kleinbus. Überholt werden darf nicht. Wenn man als Autofahrer hinter so einer Gruppe hängt, hat man Pech. Überholen ist auf der kurvenreichen Strecke kaum möglich. Bei einem Stop wird die Kleidung gewechselt, dann hat der nachfolgende Verkehr eine Chance, vorbeizukommen...Die Teilnehmer haben mit widrigen Wetterverhältnissen zu kämpfen, eine Sonnengarantie gibt es oben nicht. Im eiskalten Wind mit Regen im Gesicht auf glatter Straße herunter rasen stelle ich mir nicht gerade als Fun vor. Ausserdem gibt es auf der eigentlich glatten Strecke auch quer über die Fahrbahn laufende Rinsale, Pfützen, herabgeschwemmtes Geröll, Steinschlag und Viehgitter - trotz Integralhelm nicht ohne Risiko. Mittlerweile sind die Veranstalter auch schon auf die Idee gekommen, dass nicht jeder im Herdenabtrieb fahren will und bieten auch Touren für Einzelpersonen an: At your own pace. Links zum Thema: mauidownhill oder bikemaui. Wer Lungen aus Eisen hat, der kann beim mörderischen "Run to the Sun" mitmachen, ein extrem beanspruchender Wettlauf auf den Gipfel des Haleakala. Der Rekord seht bei unter 5 Stunden, der Durchschnitt bei 8 Stunden. |
