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HANAUMA BAY
     Im Südosten Oahus liegt direkt an der Küste ein erloschener kleiner Vulkankrater, der halb im Meer versunken ist und so die kreisförmige Hanauma Bay bildet. Dieser Platz ist einen Besuch auf jeden Fall wert. 19 Km von Honolulu entfernt findet man hier einen Beachpark mit Rauchverbot, das schon oben am Eingang beginnt. Mit drei Millionen Besuchern ist dieser Strand neben Waikiki der meistbesuchteste Küstenabschnitt von Hawaii. Hier ist man garantiert nie alleine. Oft wird schon ab 11 Uhr der Parkpaltz gesperrt, obwohl 300 Parkplätze vorhanden sind. Von Waikiki pendelt auch der Hanauma Express oder man nimmt den Stadtbus mit der Nummer 22, der die Aufschrift Beach Bus trägt. Schnorchelausrüstung sollte man selbst mitbringen, eine Verleihstation gibt es hier nicht.
     Da die Korallen in der Bucht durch die vielen Gäste in Mitleidenschaft gezogen werden, gibt es Parkwächter, die aufpassen, das alle Regeln befolgt werden. Seid einigen Jahren werden hier auch ein paar Dollar Eintritt verlangt, um die Besucherzahlen wieder etwas zu reduzieren - die Infrastruktur ist an den übrigen Stränden von Hawaii ja auch frei. Wer nicht zu Fuß die paar hundert Meter steile Straße vom Parkplatz zum Strand laufen will oder kann, für den bietet sich auch die Möglichkeit, sich gegen Entgeld mit einem kleinen Trolley fahren lassen.
     Eigentlich hört sich die Beschreibung ja ziemlich gruselig an. Allerdings kann man den Massen ein kleines Schnippchen schlagen, indem man schon ganz früh hier ist - noch bevor sich die Busse mit den Japanerhorden von Honolulu aus auf den Weg machen. Also vor 9 Uhr auf jeden Fall.
     Ausser dem schönen Blick vom Parkplatz auf die schnorchelnden Menschen und den palmengesäumten Strand, auf meinem Bild zu sehen, hat die Bucht etwas ganz Besonderes zu bieten. Deshalb sollte man sie auf keinen Fall verpassen: Die zutraulichsten Fische von ganz Hawaii.
     Nirgenwo sonst können Schnorchelanfänger die farbige Unterwasserwelt des Pazifik so mühelos bewundern. Einfach ein paar Schritte ins Wasser gehen, und die dicksten bunten Fische schwimmen einem um die Beine. Auf dieser Seite sind ist einige Beweisfotos, man glaubt es kaum, wenn man es noch nicht selbst erlebt hat. Am Strand stehen im Schatten einer Zeltplane manchmal einige ältere ehrenamtlich tätige Helfer, die an Hand von Bestimmungsbüchern den Fisch herausfinden, den man gerade begeistert beschreibt. Ein netter Service und eine gute Gelegenheit zu einem netten Plausch.
 


 

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