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VÖGEL

Vogelliebhaber kommen nicht nur in Rajasthan voll auf ihre Kosten, aber auf dieser Seite sind nur Aufnahmen aus genau der Region zu sehen. Auf dem indischen Subkontinent gibt es über 1.200 Brutvogelarten, von denen 176 endemisch sind. In den Wintermonaten gesellen sich dann noch zahllose Zugvögel hinzu, die aus dem kalten nördlichen und mittleren Asien einfliegen.

Besonders häufig sieht man Eulen, Spechte, Halsbandsittiche, Reiher, Störche, Raben, Eisvögel und Pfaue. Vor allem in den Schutzgebieten wie im Sariska Nationalpark, Rhanthambhore oder Keoladeo. Der Pfau ist sogar der indische Nationalvogel und man sieht ihn nicht nur in der Wildnis, sondern auch in jedem rajasthanischen Dorf. Dort sind die Vögel meist handzahm und lassen sich füttern. Da die Balz im Sommer kurz vor der Regenzeit stattfindet, sagt man den Pfauen nach sie könnten Regen vorhersagen und verehrt sie nicht nur wegen ihrer Schönheit sondern auch deswegen. In den Tempeln und Palästen findet man viele Abbildungen von Pfauen: an Sänften, an Toren und als Stickereien auf Kleidung.

Auf den folgenden Bildern stelle ich einige Vögel vor, die wir in Rajasthan gesehen haben.


Ein Braunliest (White-breasted Kingfisher - Halcyon smyrnensis) im Sariska Nationalpark. Die Vögel sind in Rajasthan weit verbreitet und man sieht sie oft leuchtend bunt auf niedrigen Ästen sitzen.

Der Indische Halsbandsittich (Ring necked parrot - Psittacula krameri manillensis) ist weit verbreitet und nistet gerne in Mauerritzen an Tempeln und auch an Hotels. Wir kannten die günen Vögel aus Köln, wo sie ebenfalls seit einigen Jahren in freier Wildbahn leben.

Tauben sind in Indien gerne gesehen und werden an vielen Orten sogar gefüttert. So trifft man Schwärme von ihnen und wenn ein Gebäude offen ist, haben sie auch keine Scheu auf den Kristalllüstern unter der Decke zu sitzen. So wie hier in der Audienzhalle im Stadt-Palast von Jaipur.

Neben den gewöhnlichen, auch bei uns bekannten Haustauben trifft am in der Natur abseits der Städte auch auf die unterschiedlichsten Arten von Wildtauben. Diese sind meist kleiner und wesentlich scheuer.

Singvögel sieht man häufig, besonders am frühen Morgen und am Abend. Hier auf dem Foto präsentiert sich ein Indian Robin (Saxicoloides fulicatus cambaiensis), auf Deutsch auch Strauchschmätzer genannt.

Common Mynas (Acridotheres tristis) sind, wie der Name schon sagt, weit verbreitet in Indien. Sie lärmen besonders gerne am frühen Morgen und werden auf deutsch Hirtenmaina genannt. Die Vögel sind wenig scheu und recht frech.

Zu den Raubvögeln zählt der Black-Winged Kite (Elanus caeruleus), auf Deutsch Gleitaar. Der größte Teil des Vogels ist weiß, die Schwingen hellgrau mit schwarzen Schultern. Der hübsche Vogel mit den roten Augen lässt sich aber nur selten so gut fotografieren wie auf diesem Bild.

Auch von dem hübschen Orangespecht (Dinopium benghalense) bekommt man nur mit einem guten Teleobjektiv ein Bild. Denn der bunte Vogel sitzt meist hoch in der Baumkrone und macht nur durch seine Klopfgeräusche auf sich aufmerksam.

Die Hinduracke (Indian roller - Coracias benghalensis) ist ein farbenprächtiges Vögelchen, das wir meist auf Leitungen sitzen sahen. Sie wird bis zu 30 cm groß und ernährt sich von Käfern und Insekten.

Der ca. 20 cm große Brahmakauz (Athene brama) sitzt oft mit seinem Partner unbeweglich und schlafend in Astgabeln. Selten wagt er sich auf einen Ast ins Sonnenlicht, der richtige Zeitpunkt für ein Foto.

Diesem Wiedehopf (Upupa epops) kamen wir im Keoladeo Nationalpark recht nahe. Das hübsche Vögelchen sieht man oft auf Leitungen oder kahlen Bäumen sitzen, von wo aus es seine Jagdopfer am Boden erspäht.

Die Wanderelster (Dendrocitta vagabunda) in Indien sind genau so frech wie ihre in Deutschland lebenden Verwandten. Und ebenso häufig zu beobachten, denn sie halten sich gerne in der Nähe von Menschen auf.

In Indien trifft man auf einige Arten von Hühnervögeln wie Wachteln, Rebhühner und Frankoline. Die sind alle ziemlich scheu und rennen meist weg, wenn man sich nähert. Dieses indische Flughuhn (Pterocles indicus ) duckte sich, auf seine Tarnung hoffend, ins Gras.

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