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SAFARI AM MORGEN

Die Safari im Naturrservat Biligiri Rangaswamy Sanctuary (B.R. Hills), 150 Kilometer von Bangalore und 100 Kilometer von Mysore entfernt gelegen, fiel etwas anders aus als erwartet. Schon die Anfahrt zum gebuchten Gorukana Resort war wunderschön, der State Highway Nr. 80 führte uns ab Chamarajanagar über die Berge. Zuerst war es recht trocken in den Wäldern und die Straße schraubte sich immer weiter in die Höhe.

An einem Straßenposten musste unser Fahrer seine Papiere zeigen, dann kamen wir in die zentrale Bergregion, die zunehmend grüner wurde. Am Straßenrand konnten wir Eisvögel und einen mächtigen Gaur, den indischen Bison, sehen. Die Fahrt schien kein Ende zu nehmen und wir waren hier fast alleine unterwegs. Im Zentrum des Schutzgebietes liegt eine kleine Siedlung namens Kyathadevara Gudi, kurz K.Gudi genannt. Hier befinden sich ein für Ausländer recht teures, einfaches Resort von Jungle Lodges und die örtliche Forstverwaltung.

Unser gebuchtes Gorukana Resort lag auf der anderen Seite der Berge inmitten grüner Hügel, auch auf dem Weg bergab sahen wir viele Hirsche und Vögel.

Die Safari mit dem Jeep ab K.Gudi fand nur einmal täglich spätnachmittags statt und war für ausländische Touristen unverschämt teuer. So viel Geld hatten wir die letzten beiden Wochen nicht ausgegeben. Im Park soll man alleine 300 Rupien Kameragebühr zahlen, 800 für Video. Gott sei Dank gibt es eine öffentliche Straße durch den Wald, auf der man zwar nicht lange halten darf, auf der sich der Verkehr am frühen Morgen oder am Abend doch sehr in Grenzen hält.



Mit Fahrer

So haben wir einfach unseren Fahrer genommen und ein örtlicher Guide vom Ressort stieg mit zu uns ins Auto. Noch weit vor dem Frühstück um 5:30 Uhr sind wir dann losgefahren und haben am Straßenrand viele Tiere gesehen.

Bei Aufbruch war es noch dunkel, im Scheinwerfer- und Taschenlampenlicht erschien bald schon der erste Gaur, er weidete in den Büschen direkt am Straßenrand. Als es dämmerte war dichter Nebel, aber als sich der Nebel etwas lichtete und die Sonne heraus kam sahen wir dann bei gutem Fotografierlicht dann doch noch einige Tiere.

Einer der hier lebenden wilden Elefanten lief seelenruhig die Straße entlang und trompetete wütend, als er sich dann seitlich in die Büsche schlug und fast augenblicklich aus unserem Sichtfeld verschwunden war. Immer wieder faszinierend, wie schnell sich so große Tiere im dichten Grün verstecken können.

Unser Fahrer Babu vergaß vor lauter Begeisterung seine Angst vor den grauen Riesen und stieg aus dem Auto aus, um ihm von der Straße aus hinterher zu gucken, wie er den Abhang hinab ging. Unser Guide wurde darauf sehr wütend, denn es ist verboten das Auto zu verlassen. Hätte dies jemand von der Parkverwaltung gesehen, wäre eine Strafe fällig gewesen.

Einige Hirsche und Rehe und ein paar wilde Schweine ließen sich später auch noch sehen. Die Fahrt vom Ressort nach K.Gudi und von dort aus wieder zurück war sehr schön und wir machten das gleich noch einmal am Nachmittag. Die Bilder von dieser Fahrt sehr ihr auf der Seite Safari am Abend.




Eigenes Video zum Thema

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K Gudi


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