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JALORE WILDLIFE

Das private Land des Jalore Wildlife Sanctuary wurde einst den Vorfahren des heutigen Besitzers - Baronet Balwant Singh Chouhan - vom Maharaja von Jodhpur geschenkt. Es liegt unterhalb eines schroffen Gebirges. Auch dieser Gebirgszug ist offiziell ein Naturschutzgebiet in Staatsbesitz und nur über das private Land zu erreichen. So ist die Fauna und Flora in diesem Teil von Rajasthan noch sehr ursprünglich und es gibt zahlreiche Begegnungen mit wilden Tieren, vor allem auf einer Nachtsafari. Diese werden vom Sohn des Besitzers, Ravindra Singh Chouhan, mit viel Engagement und Sachkenntnis geführt. Bilder davon findet Ihr auf der Seite Nachtsafaris.

Das Camp wurde im Jahr 2005 in diesem für indische Verhältnisse sehr abgelegenen Teil Wildnis errichtet. Das Ziel des Schutzgebietes ist es den Bedürfnissen von Einheimischen und der Tierwelt durch die Kombination von Naturschutz und Ökotourismus gerecht zu werden.

Die Kinder der Familie Chouhan, Gajendra und Ravindra, haben viel Zeit auf diesem Land verbracht, als sie Kinder waren. Ravindra handelt heute mit Granit und ist nebenbei Gastgeber im Camp, wenn sich Gäste angemeldet haben. Mehr zum Camp findet Ihr auf der Seite Unterkunft Jalore Wildlife Sanctuary.

In der Region um Jalore gab es schon immer eine kleine Population von Blue-Bull Antilopen, Wildkatzen, Füchse, Hyänen und natürlich auch viele Vogelarten. Zusammen mit Freunden wurde beschlossen, den Lebensraum für diese Tiere zu erhalten und zu bewahren. Allerdings hatte man wenig Ahnung von Artenschutz und am Anfang war es schwierig. Seit Generationen leben Menschen in einem Dorf in der Nähe, sie hatten dieses Grundstück für das Schneiden und Sammeln von Feuerholz und als Weide für ihre Haustiere genutzt. Außerdem gab es Wilderer, die Jagd auf verschiedene wilde Tiere für Fleisch machten.

Als ein Weg, um die Bedürfnisse der Einheimischen und den Schutz des Wildlife auszugleichen, wurde ein Reiseveranstalter namens True Luxury Tours gegründet. Bestehend aus Gajendra Singh Chouhan, Ravindra Singh Chouhan of Kaniwara, Shanane Davis und Suraj Singh. Sie vermarkteten den Aufenthalt hier und besorgen so die finanziellen Mittel für die lokale Erhaltung. Natürlich werden auch andere touristische Dienstleistungen wie Rundreisen angeboten.

Der wahre Luxus ist eben kein massentaugliches Produkt oder ein Fünf-Sterne-Hotel, sondern ein maßgeschneidertes Produkt mit beispiellosen individuellen Erfahrungen.

Jeder Kunde trägt mit dem Preis für die Übernachtung zum Erhalt dieses einmaligen Lebensraumes bei und wird mit schönen Sichtungen von seltenen Tieren dafür belohnt.





Flora und Fauna

Um den Wald mit Pflanzen- und Baumarten zu beleben, wurden im Jahr 2007 etwa 2.000 einheimische Bäume und Pflanzen in den Bereichen des früheren Baumbestandes gepflanzt. Das Unternehmen hat auch eine Tier-Volkszählung durchgeführt und das Öko-Safaricamp konstruiert für maximal sechs Personen.

Dann wurde die Jagd auf alle lokalen einheimischen Arten verboten. Heute sind sie hier stolz darauf zu sagen, dass sich dank des Programms die Anzahl der Sichtungen und Geburten von seltenen Tieren erhöht hat.

Es wurde auch festgestellt, dass die Haupt-Beutetiere der hier lebenden Räuber wie der asiatischen Steppenwildkatze, der Rohrkatze, des Uhu, des Raubadlers und des Kaiseradler ein kleines Nagetier namens Meriones hurrianae (Indian Desert Gerbil, Indian Desert Jird) ist. Auf Deutsch nennt man das possierliche Tierchen Rennmaus.

Diese kleinen Tiere leben nicht auf Flächen, die zuvor bewirtschaftet wurden. Rennmäuse brauchen unkultivierten harten Boden für ihr Überleben. Diese Lebensräume wurden hier vorab sorgfältig untersucht, um sicherzustellen, dass solche Flächen nicht während der Wiederaufforstung zerstört wurden. Heute leben hier viele Rennmäuse und sie sind ein wichtiger Beitrag für die Erholung der Wildtierpopulationen im Schutzgebiet.

Besonders stolz ist man hier auf die Population der Asiatischen Steppen Wildkatze oder Indian Desert Cat (Felis silvestris ornata) hier im Jalore Wildlife Sanctuary. Die nachtaktiven Tiere lassen sich hier besonders gut beobachten. Mehr Fotos von Tieren, die wir hier gesehen haben, findet Ihr auf den Seiten Nachtsafaris und Sunset Safari.





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