| Weltreisen | Indien | Tamil Nadu | Site-Map | HOME |

| Durch die Sanctuarys |

36 KURVEN

Eine gute Stunde fährt man von der Hill Station Ootacamund, kurz Ooty genannt, hinunter in die Ebene Richtung Mudumalai Wildlife Reserve und Masinagdui, wo wir zwei Nächte im Jungle Hut Hotel gebucht hatten.

Die Straße ist landschaftlich sehr schön, sicher noch ein wenig eindrucksvoller wenn die Umgebung grün ist. Wir waren hier leider im März und es war sehr trocken. Unser Fahrer hatte Bedenken, ob die Straße gesperrt ist. Auf Grund der schwierigen Verhältnisse kann das manchmal passieren und man braucht dann laut seiner Aussage eine spezielle Genehmigung. Ein Umweg würde viele Stunden mehr in Anspruch nehmen. Aber am Wachposten war niemand und so konnten wir ungehindert durchfahren. Für gewöhnlich wird dort zumindest die Erfahrung des Fahrers und der Zustand des Fahrzeugs grob abgeschätzt - ohne entsprechende Fahrpraxis und gute Bremsen wird man nicht auf die gefährliche Bergstrecke gelassen.

Zuerst kamen wir an kleinen Dörfern und Feldern vorbei, es ging stetig bergab. Immerhin sind von Ooty nach Masinagudi über 1.100 Höhenmeter zu bewältigen. Unterwegs sah man Bauern auf den Feldern und man kommt man einigen kleinen Geschäften vorbei, die Gewürze und Tee verkaufen.

Höhepunkt der Strecke sind die 36 Serpentinen oder Hair Pin Bends, die hier in die Berge gebaut wurden. Sie sind durchnummeriert und in jeder Haarnadelkurve steht ein Spiegel, mit dem man den entgegen kommenden Verkehr kontrollieren kann. An einigen wenigen Stellen konnten wir kurz halten, trotz schöner Aussicht gab es leider keinen allgemeinen Ausblick auf den spektakulären Verlauf der Strecke




Durch die Sanctuarys

Am Fuß der Berge auf halber Strecke machten wir eine Rast. Der Rastplatz war sehr trocken, aber von einem runden Aussichtturm hatte man einen schönen Blick ins Tal und auf die gegenüberliegende Höhenzüge. Von hier aus sollte man angeblich sehr gut wilde Gaur beobachten können, aber es war auch mit Fernglas nicht ein einziges Tier zu sehen.

Die Straße führt dann später durch das Bandipur Wildlife Sanctuary, fast schnurgerade mit dichten Wald auf beiden Seiten. Leider darf man hier nirgendwo anhalten, unser Fahrer hatte Angst vor der Geldstrafe bei Zuwiderhandlung.

Die Ranger vom Forest Department patroullieren hier regelmäßig, einen Elefanten konnten wir im Vorbeifahren im Wald sehen. Als Babu etwas langsamer fuhr, damit wir fotografieren konnten, wurde er sofort von Offiziellen, die mit dem Motorrad kamen, sehr harsch zum Weiterfahren aufgefordert.

7,5 Kilometer nach dem Haupteingang zum Bandipur Nationalpark erreicht die Straße das Mudumalai Wildlife Sanctuary.

Die meisten Unterkünfte und Hotels für Mudumalai befinden sich an der Straße, an der sich auch Masinagudi befindet.




Eigenes Video zum Thema

Google Map zum Thema

Kurven


Größere Kartenansicht

| Weltreisen | Indien | Tamil Nadu | Site-Map | HOME |

Social Bookmarks
wong twitter_de facebook Google