| Weltreisen | Indien | Unterkunft | Site-Map | HOME |

| Lage | Zimmer | Frühstück | Essen | Fazit |

SIDDARTH

Das Hotel Siddharth in Delhi haben wir nicht speziell ausgesucht, für 2 Nächte erschien es uns so gut oder schlecht wie jedes andere Stadthotel seiner Klasse in Delhi. Andere Hotels waren schon ausgebucht und so hatten wir am Ende unseres Urlaubs in der Millionenstadt Delhi eben 5-Sterne-Boutique Hotel. Es gehört zur Hotelkette der Jaypee Hotels und ist ein typisches Stadthotel für Geschäftsreisende sowie ein Tagungs- und Kongresshotel. So bietet es alle Annehmlichkeiten, die Hotels international in dieser Klasse zu bieten haben: Beauty-Center, Business Center, Café/Bistro, Fitnessraum, Hotelbar, Pool, Hotelsafe, Konferenz- und Tagungsräume, Massagezentrum, Restaurant und 24-h-Zimmerservice.

Von außen ist das kastenförmige Gebäude mit roten Sandstein aus Jaipur verkleidet Die Rezeption ist durchgehend besetzt, so ist es auch kein Problem zu später Stunde anzukommen oder abzufliegen. Das Personal ist freundlich und hilfsbereit.

Leider wurde bei unserem Aufenthalt gerade renoviert. Ein Teil der kleinen Lobby war schon beeindruckend fertig gestellt und auch Restaurant- und Barbereich waren sichtbar neu und sehr modern gestaltet. Nur die Rezeption versteckte sich noch in einer dunklen Ecke und an der Fassade wurde gerade gearbeitet. Und zwar auf indische Weise, mit zahlreichen Hämmerchen ständig geklopft und gelärmt. Und zwar auch in der Nacht, was wir als sehr störend empfunden haben. Schon vor 8:00 Uhr am Morgen geht es dann mit schwererem Gerät richtig laut los und der Lärm ist bis 21:00 Uhr durchdringend im Ganzen Haus zu hören. An ruhigen Schlaf war im Siddharth Ende 2006 leider nicht zu denken, die Hauptverkehrsstrasse davor war dagegen weniger störend. Vermutlich gab es dafür einen Sonderpreis, womit auch dieses Hotel in unser Resebudget passte.

Lage

Die Lage ist leider wenig zentral und rund um das Hotel gibt es wenig zu sehen, keinerlei Ausgehmöglichkeiten und kulturell auch nichts Bekanntes. Ein paar Fußminuten entfernt um die Ecke befindet sich ein Mini-Einkaufscenter mit einer Apotheke und kleinen Läden, nützlich, aber nicht beeindruckend. Wer etwas unternehmen möchte, der ist auf Taxitransport angewiesen. Zum Flughafen sind es vom Hotel aus nur 19 km, er ist schnell erreicht. Der Hauptbahnhof ist nur vier Kilometer entfernt, zum Stadtzentrum am Connaught Place sind es ebenfalls etwa vier Kilometer.

Zimmer

Das Hotel hat 96 Zimmer und 2 Suiten sowie 24 "Club Royale" Zimmer mit persönlichem Butler-Service. Die Zimmer sind gut ausgestattet, wenn auch das Bad mal wieder sehr klein und eng war, genau wie im Hotel in Agra. Aber hier in Delhi war es besser ausgestattet mit sehr gut funktionierender Dusche, Fön und Schminkspiegel. Nach der Rundreise durch Rajasthan und dem Aufenthalt in vielen Palasthotels waren wir mittlerweile durch andere Dimensionen verwöhnt.

Auf dem Zimmer findet sich ein Fernseher mit Satelliten-TV und zahlreichen Programmen, ein Kaffee-/Teekocher für den kleinen Durst zwischendurch und eine Minibar gibt es auch. Neben Schreibtisch und kleiner Sitzecke hat man hier auch W-LAN im Zimmer. Da wir aber unseren Laptop nicht mithatten, konnten wir es nicht ausprobieren. Die Betten waren herrlich bequem, ohne die Bauarbeiten hätten wir hier problemlos durchschlafen können.

Der Blick aus dem Fenster auf die unattraktive Umgebung und auf Baustellen lohnte sich allerdings nicht wirklich, die rund um die Hochhäuser schwebenden großen Raubvögel waren aber schon beeindruckend.

Frühstück

Das Frühstück wird im supermodernen Restaurant Nemns Eggs neben der Lobby eingenommen und bietet alles, was das Herz begehrt. Das Buffet ist üppig, neben diversen Käse- und Wurstsorten gibt es Fruchtjoghurt und frische Früchte. Ebenso selbstverständlich ein warmes Buffet mit indischen Köstlichkeiten und sehr guten Kaffee. Eierspeisen werden frisch zubereitet. Auch am Morgen läuft ständig der große Flachbild-Fernseher und im Hintergrund Musik vom Band. Da die Lobby nur durch Glasfassade vom Restaurant getrennt ist, kann es sehr laut sein, wenn dort gerade Gruppen ankommen oder abreisen.

Am zweiten Morgen kamen wir sehr früh, schon kurz vor 6:00 Uhr, zum Frühstück, denn wir mussten zum Flughafen. Das Buffet war zwar noch nicht komplett aufgebaut, aber auf Nachfrage brachte man uns Joghurt, Toast und Eier nach Wunsch an den Tisch.

Essen

Das moderne Restaurant war so stark heruntergekühlt, dass wir uns hier beim ersten Besuch am späten Nachmittag trotz Strickjacke erst einmal erkältet haben. Auch das Amiente war eher kühl als gemütlich mit kleinen Tischen ohne Tischdecken und ständig laufendem Fernseher ohne Ton. Eine symbolische Trennung zwischen Bar und Restaurantbereich ist ein runder, gläserner "Weinkeller", der als Raumteiler dient.

Die Karte war ziemlich umfangreich, sehr zu empfehlen ist hier auch ein guter Kaffee am Nachmittag. Am ersten Abend hatten wir in dem Ambiente dann doch eher Lust auf europäische Küche und entschieden uns für eine Pizza. Die war sehr lecker und üppig belegt. Die Portionen im Restaurant sind recht groß, eine Vorspeise kann man hier gut weglassen und wird trotzdem satt. Während des Dinners hört man dezente Livemusik vom angrenzenden Barbereich.

Am zweiten Abend wollten wir eigentlich woanders essen gehen, hatten aber nach einem langen Besichtigungstag am Abend keine Energie mehr, das Hotel mit Taxi zu verlassen und landeten wieder im Restaurant. Gegessen habe ich diesmal sehr gute Pasta und Michael hatte ein Currygericht, dazu haben wir Bier getrunken. Ein Kingfisher Bier kostete hier brutto stolze 240 Rupien, Steuern werden auch auf die Speisen erhoben, anders als in Rajasthan. So kostete das eine Abendessen 995 Rupien, das andere 750 Rupien für uns beide und das ohne Vorspeise, Getränke und Dessert.

Nach dem Essen gingen wir noch für einen Absacker in die nebenan gelegene Bar namens Tapas. Dort gab es wenigstens eine gemütliche Ecke mit bequemen Sofas, in denen man gut sitzen konnte und die Leute beobachten. Nach einem leckeren und vollkommen überteuerten Cocktail überfiel uns dann aber doch die Müdigkeit, wir gingen hoch ins Zimmer und schliefen trotz Baulärm schnell ein.

Fazit

Nettes Stadthotel, nach Fertigstellung der Lobby und Beendigung des Baulärms sicher noch eine Klasse besser. Kühles und modernes Ambiente.

Im November 2006 waren wir für 2 Nächte hier.

Wer sich direkt informieren möchte, hier ist die Webseite vom Hotel Siddharth.

Google Map zum Thema

Hotel, am Pool zu erkennen


Größere Kartenansicht

| Weltreisen | Indien | Unterkunft | Site-Map | HOME |

Social Bookmarks
wong twitter_de facebook Google