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HYATT AMRITSAR

Als wir einige Monate vor Reiseantritt dieses einzige 5-Sterne Hotel in Amritsar gebucht haben, da gehörte es noch zur Ista Gruppe und nannte sich Ista Amritsar. Vor unserer Ankunft hat dann die Hyatt Gruppe übernommen, was uns aber ziemlich egal war, denn es bot weiterhin einigen Luxus. Ein Teil der Einrichtung in den öffentlichen Bereichen zeigte allerdings schon den ersten Verschleiß.

Das Hotel hat alle Einrichtungen, die man von einem Hotel der Hyatt Gruppe erwartet und war sehr gut zum Ankommen im Land geeignet, denn wir sind nach der Ankunft in Delhi direkt nach Amritsar weiter geflogen. Hier hat uns unser Fahrer Karan Singh dann mittags abgeholt und wir konnten uns vor der ersten Besichtigung in der Stadt noch ein paar Stunden mit Komfort in unserem Zimmer entspannen.

Am Eingang muss man hier immer durch eine Sicherheitsschleuse, das Gepäck und alle Taschen werden gesondert gescannt. Auch auf dem Parkplatz und an der Zufahrt vor der Türe gibt es überall Kontrollen und gutaussehende Sicherheitsleute. Hier kann man beruhigt spazieren gehen, auch wenn es leider nichts zu sehen gibt.

Direkt neben dem Hyatt liegt das topmoderne, wenn auch für uns recht langweilige, Einkaufzentrum namens Alpha One, mehr dazu auf der Seite Amritsar. Bei Regen eine willkommene Strecke für einen Spaziergang.

Es gibt zwei Restaurants im Hotel, einen freundlichen und zuvorkommenden Service und 248 gut ausgestatte Zimmer. Den schönen Pool haben wir leider gar nicht genutzt, denn das Wetter war bei unserer Ankunft leider eher regnerisch und der Himmel trübe. Auch in der Bar neben der Rezeption oder im hauseigenen Spa Bereich haben wir uns nicht aufgehalten.

Einziges Manko ist hier das W-Lan. Es funktioniert leider nur in der Lobby oder in der daneben liegenden Bar und kostet, wenn man es aktiviert. Ärgerlich, wenn man nur kurz mal etwas nachsehen möchte und 180 Rupien für 1 Stunde (die niedrigste verfügbare Gebühr) zahlt und dann den Rest verschenkt.

Zu der Hauptsehenswürdigkeit von Amritsar, dem Goldenen Tempel Harmandir Sahib, fährt 3x täglich ein kostenloser Shuttle Bus. Den haben wir aber nicht genutzt, da wir ja mit eigenem Fahrer unterwegs waren. Ins Zentrum fährt man ca. 15 Minuten, das Hotel liegt also etwas außerhalb. Ein weiterer Ausflug führt an die pakistanische Grenze zur Fahnenzeremonie, Bilder und Bericht davon auf der Seite Wagah Border.

Das Hotelpersonal des Hyatt war in allen Bereichen durchweg sehr freundlich und hilfsbereit, da gab es nichts zu meckern. Abenteuerlich wurden hier die Fenster geputzt, auf dem Bild unten hängt der Fensterputzer an seinem Sicherheitsseil, an dem er hin- und herpendelte.


Lage

Ins Zentrum fährt man ca. 4 Kilometer und braucht dafür knappe 15 Minuten, das Hotel liegt etwas außerhalb an der G.T.-Road. Der Flughafen ist gut 25 Fahrminuten entfernt.


Zimmer

Die 248 Zimmer im Hyatt Amritsar sind zwar etwas klein, aber sehr komfortabel und mit allem ausgestattet was man braucht. Die 10 Suiten sind natürlich größer, aber wir haben in einem der Standard Zimmer gewohnt und uns gleich nach Ankunft wohl gefühlt. Vor allem hat man hier, eher selten in Indien, wirklich bequeme Betten. Auch die Lichtquellen sind mehr als üppig und gut positioniert.

Farblich ist das Zimmer mit hellem Holz und Beige eingerichtet, es gibt einen kleinen Schreibtisch und einen Sessel mit kleinem, runden Tisch. Sehr schön geräumig ist der eingebaute Schrank. Wenn man ihn öffnet geht das Licht an und man kann bequem zwei Koffer darin verschwinden lassen. Unten auf dem Foto schön zu sehen. Ein Safe ist hier ebenso selbstverständlich wie Bademäntel und die üblichen Badutensilien zur Pflege.

Das Bad ist auch sehr schön, mit Kosmetikspiegel und Marmor. Die hellen Farben passen zum Zimmer und machen es weitläufiger. Es gibt eine bequeme Dusche mit Glastür, die sich in beide Richtungen öffnen lässt.

Wir waren in der siebten Etage untergebracht und hatten einen Blick auf das Alpha One Shopping Center, den Parkplatz davor und die recht unattraktive Stadt Amritsar dahinter. Den Wasserturm neben dem Goldenen Tempel konnte man von hier aus im Häusermeer auch erkennen.


Frühstück

Das Frühstück wir im Erdgeschoss im Restaurant Collage eingenommen. Man kann es nur mit einem einzigen Wort beschreiben: Knaller! Das beste Frühstück der Reise, hier blieb wirklich kein Wunsch offen. Das Personal ist schnell und aufmerksam und bringt frische Gerichte von der Kochstation und Säfte auch an den Tisch, obwohl es ein Buffet ist. Und was für eins.

Neben den üblichen internationalen Dingen zum Frühstück wie Toast, Butter, Cerealien, mehrere Joghurtsorten und Eier auf Wunsch gibt es auch eine indische Abteilung mit Nord- und südindischen Spezialitäten. Unter anderem bekommt man frische Dosa, Idli, Poori Brot, Sambal, Kokosnuss Soße, Koriander Soße, gefülltes Parati Brot und vieles mehr. Dort haben wir uns natürlich auch gerne bedient, unten sind zwei Bilder mit indischen Leckerchen zu sehen.

Auf dem Tisch steht ein schmaler Teller mit kleinen Gläsern Darbo Marmelade aus Österreich und Honig, am Buffet gibt es dann auch noch selbstgemachte Ananasmarmelade.

Die Früchteauswahl ist ebenso gut wie die Auswahl der Säfte. Die werden ebenso von den zahlreichen Kellnern an den Tisch gebracht wie die Kaffeespezialitäten. Selbstverständlich gab es hier auch Cappuccino. Und dazu für Indien ganz außergewöhnliche Überraschungen wie Bircher Müsli und einen hervorragenden frischen schottischen Räucherlachs. Beides sehr lecker, hier braucht man mehr Platz im Magen! Gut, dass wir zwei Mal frühstücken konnten und so ziemlich viel Verschiedenes probieren.

Der Food Manager hatte stets ein wachsames Auge auf alles, ständig wurde neu aufgefüllt.

Essen

Es gibt zwei Restaurants im Haus: das Collage im Erdgeschoss und in der ersten Etage das Restaurant Taichi. Wir haben beide ausprobiert, denn in der näheren Umgebung war keine Alternative und nach dem langen Flug hatten wir am Abend auch keine Lust, das schöne Hotel wieder zu verlassen.

So gingen wir am Abend, nach dem Besuch im Goldenen Tempel ins TaiChi.

Das ist mehrfach ausgezeichnet und bietet eine Mischung aus chinesischer und thailändischer Küche. Zuerst waren wir die einzigen Gäste, später wurden noch ein paar weitere Tische besetzt. Man speist hier sehr stilvoll und wird aufmerksam bedient.

Zu unserer Überraschung gab es gerade Sonderangebote. Ein Kingfisher Bier war für nur 150 Rupien zu haben, ein 4-Gang Menü konnte man sich selbst zu einem günstigen Preis zusammenstellen. Und als Krönung gab es am Ende dann noch einen Single Malt als Digestif.

Natürlich haben wir uns dann für das Menü entschieden. Als Vorspeise gab es Gebratenes Hühnchen mit Chili für Michael und gleiches mit Pflaumensauce für mich. Beides war lecker und schmeckte sehr unterschiedlich. Dann kam als Zwischengang eine leckere Koriander-Zitronensuppe. Michael hatte dann ein thailändisches Huhn mit grünem Curry und gekochtem Reis und ich Lammfleischstreifen mit Brokkoli und gebratenem Reis.

Beides sehr lecker und gefolgt von einer interessanten Nachspeise. Eine Art süße Nudeln mit Sesam und Vanilleeis. Dazu tranken wir dann Kingfisher Bier und am Ende bekamen wir den versprochenen Single Malt.

Im Collage hatten wir nach der Ankunft mittags schon mal ein frisches Focaccia mit Gemüse gegessen und dazu einen Cappuccino getrunken. Teig machen können sie hier, der kommt aus dem hauseigenen Pastry Shop.

Die Karte bietet recht umfangreich internationale Spezialitäten, für Japaner gibt es hier sogar eine Teppanyaki und Tempura Station. Und für den kleinen Italiener einen tollen offenen, mit Holz befeuerten Steinofen. Da konnten wir nicht widerstehen. Nach einer gemischten Vorspeise mit Libanesischen Gerichten wie Humus und Falafel bestellten wir dann jeder eine Pizza. Die wurde mit viel Liebe von einer Köchin vor unseren Augen geknetet, belegt und in den Ofen geschoben.

Heraus kam eine dünne und knusprige Pizza, bei der man die Stücke gut mit der Hand essen konnte. Einmal Pizza Diavola und Pizza Afumata, die jeweils etwas über 500 Rupien gekostet haben. Dazu das übliche Kingfisher Bier.

Die Preise in so einem teuren Hotel verstehen sich natürlich immer mit mehrfachem Plus. Diverse Steuern und Service Charge werden automatisch addiert. Am Ende haben wir dann für zwei hervorragende Abendessen und einen Mittagssnack plus eine halbe Stunde Internet zusammen knapp 9.000 Rupien, auf der Kreditkartenabrechnung waren das dann 113,60 Euro.


Fazit

Wohlfühlunterkunft mit allem Komfort, perfekt zum Ankommen in Indien.

Im Oktober 2013 waren wir für 2 Nächte hier.

Wer sich direkt informieren möchte, hier ist die Webseite vom Hyatt Amritsar

Eigenes Video zum Thema

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Hyatt Amritsar


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