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LANDVERKEHR

Die meisten Menschen in Indien leben auf dem Land und können sich kein eigenes Gefährt leisten. Daher sind sie auf öffentliche Transportmittel angewiesen, der zwischen Nachbargemeinden meist von offen Jeeps der Marke Mahindra oder Maruti Suzuki besorgt wird. Daneben gibt es viele Formen von motorisierten drei- und vierrädrigen Taxis. Eines haben alle gemeinsam: Sie sind hoffnungslos überfüllt. Im Inneren sitzen meist die Frauen, hinten hängen junge Männer außen dran und halten sich krampfhaft fest. Fünf Kilometer Transport kosten etwa 10 Rupien. Auch alle anderen Fahrzeuge, die zwischen den Orten unterwegs sind, nehmen Passsagiere mit. Die sitzen auf den Radabdeckungen der Trecker, auf dem Holzkarren der von Ochsen gezogen wird oder auf dem Dach eines LKW.

Richtig heftig sind die auf dem Land herumfahrenden offenen Fahrgestelle. Sie werden von der Fabrik aus Kostengründen ohne Aufbau ausgeliefert. Meist haben sie nicht einmal Sitze, da tut es ein einfaches Brett auch. Sie haben keine Anmeldung, kein Nummernschild, keine Versicherung, dürfen nicht in Städte und fahren mit billigem Kerosin. Dieses wird staatlich subventioniert und kostet nur ca. 7 Rupien per Liter. Die Bauern kochen damit und fahren ihre offenen Vehikel. Weiter unten sind Bilder davon.


Am Morgen sieht man auf Indiens Landstrassen oft mit Milchkannen behängte Motorräder. Die Besitzer sind unterwegs zum lokalen Milchmarkt, wo die Aufkäufer warten. Je nach Region sind die Kannen vorwiegend aus Edelstahl wie z.B. in Jaipur oder aus Messing wie in Kota.

Ist das Innere des Transportmittels voll, so wie hier der kleine Bus, nehmen die Reisewilligen auch einen Platz auf dem Dach ein oder stehen auf den Trittbrettern. Dort sieht man allerdings nur junge Männer, Frauen im Sari hätten Probleme mit dem Fahrtwind.

Steht man mit einer Kamera am Strassenrand wird das natürlich sofort registriert. Diese jungen Männer waren sehr begeistert von der Tatsache, dass sie fotografiert wurden. Sie riefen und winkten, bis der LKW hinter der nächsten Kurve verschwunden war.

Fröhliche Bauern, die gerade ihre Heuernte in landestypischer Verpackung einfahren. Solche überdimensonalen Ladungen trifft man natürlich immer auf den schmalsten Landstrassen... Man beachte: Auch hier wird die Kamera sofort registriert und entsprechend gewunken.

Hohe oder breite Ladungen sind kein Problem in Indien. Lästig sind nur die Schwellen, die vor Dörfern für angemessene Geschwindigkeit sorgen sollen. Selbst Fahrer der lokalen Transportunternehmen haben vor ihnen einen gehörigen Respekt und verlangsamen ihre Fahrt fast bis zum Stillstand.

Traktoren fahren viele in den ländlichen Regionen von Indien, allerdings sieht man eher selten einen scheinbar nagelneuen. Die meisten der Gefährte sind mit Lautsprechern ausgestattet, aus denen ununterbrochen Hindimusik scheppert. Ein beliebtes Transportmittel.

Das Fahrrad ist auf dem Land ein beliebtes und preiswertes Verkehrsmittel, leisten kann sich das aber auch nur ein Bruchteil der Bevölkerung. Am Strassenrand sieht man viele Fahrradhändler und Reperaturwerkstätten. Hier wird recycelt und geflickt.

Auf diesem Bild ist eines der oben beschriebenen Landvehikel zu sehen, die mit Kerosin betrieben werden. Ein Fahrgestell und ein wenig Mut, mehr braucht es nicht für ein betriebsbereites Fahrzeug. Höchstgeschwindigkeit sind geschätzte 15-20 km/h.

Hier ist noch so ein aussergewöhnliches Fahrzeug zu sehen, diesmal hoch beladen mit bäuerlichen Erzeugnissen. Wir haben sie überall in Rajasthan geshen, ob sie in ganz Indien fahren kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Ausserhalb von Indien habe ich sowas jedenfalls noch nicht vor die Linse bekommen.

In kleinen Orten und dazwischen verkehren auch einige Fahrradrikschas. Der Job ist anstrengend und so sieht man oft die Fahrer am Strassenrand in den unmöglichsten Stellungen auf ihrer Rikscha schlafen. Kraft sammeln für die nächste Kundschaft.

Schon nach einem kurzen Shcläfchen ist man wider fit und kann neue Kundschaft zm gewünschten Ziel fahren. Hier auf dem Bild ein älteres Ehepaar, das sich scheinbar nur noch wenig zu sagen hat.

Das man mit einer Fahrrad-Rikscha nicht nur Personen transporieren kann, das zeigt dieses Foto. Das Ding ist scheinbar hohl, wahrscheinlich ein Tank. Sonst würde das Transportmittel schon vor dem Start zusammenbrechen.

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