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PUIG DE RANDA

In Llucmajor führen Wegweiser zum nahegelegenen Puig de Randa, einem Berg auf dem gleich drei Eremitas zu finden sind. Randa ist neben dem Kloster Lluc das größte Wallfahrtsziel auf der Insel. Kommt man von der Ebene ist die Abzweigung südlich von Algaida auf halben Weg nach Llucmajor.

Die Straße führt durch das kleine, nette Dörfchen Randa am Fuß des Bergmassivs. Die üblichen engen Gassen werden gesäumt von zugeklappten Fensterläden und Zitronenbäumchen auf kleinen Terrassen. Eine Stelle ist haarig eng, hier liegt auch ein sehr hübsches kleines Hotel. Ein Rätsel, wie hier die Touristenbusse durchkommen. Hat man den Ort hinter sich dann führt die Straße weiter hinauf auf den 542 Meter hohen Tafelberg. Landschaftlich ist der Weg hinauf sehr schön.

Nach 3 km kommt man an einem Torbogen vorbei, hier ist die erste Klause Santuari de Nostra Senyora de Gracia. Einem Schwalbennest gleich klebt das Gebäude an einer Steilwand. Daneben kann man einen üppigen Blumengarten bewundern.

Nur wenige Straßenkehren weiter kommt die nächste Eremita, Santuari de Sant Honorat, die schon im Jahre 1395 gegründet wurde. Leider, oder besser Gott sei Dank, ist die Eremita mit Garten privat und verschlossen.

Santuari de Nostra Senyora de Cura

Weiter bergauf geht es in zahlreichen Kurven und Serpentinen. Im Frühjahr, als wir dort waren, begegneten uns auch zahlreiche Radfahrer. Fast oben angelangt kommt man erst mal an ziemlich hässlichen Sendemasten und einem Radargerät unter einer Kuppel vorbei. Alles Gitterwerk war "geschmackvoll" in Grün-Türkis gestrichen, die Mönche können einem schon leid tun bei der Aussicht in diese Richtung. Am anderen Ende des Hochplateaus thront der Klosterkomplex Santuari de Nostra Senyora de Cura und der ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Das Kloster wird von Franziskanern unterhalten. Am besten kommt man hierher am späten Nachmittag zum Fotografieren, wenn die Sonne die Bergkette und die Ebene beleuchtet.

Das Kloster bietet einfache Übernachtungsmöglichkeiten und im Innenhof kann man hervorragend im Restaurant sitzen und eine Pause mit Blick ins Grüne genießen. Es öffnet in der Woche erst am Abend. Der Rundblick von der Aussichtsplattform hinter dem Kloster ist sehr schön. Von Palma im Westen über zu dem Bergketten des Tramuntana schweift der Blick bis hin zur den Buchten von Alcudia und Pollenca im Norden. Kaum ein gleichwertiger Ausblick ist auf Mallorca zu finden. Von hier aus kann man winzige Flugzeuge im Landeanflug auf Palma vor den Bergen über die Ebene schweben sehen. Unterhalb des Berges liegen kleine Fincas inmitten von Olivenhainen und Mandelbaumplantagen. Mehrere Dutzend Dörfer und Städte hat man im Blickfeld. Die Aussicht erscheint einem fast wie aus einem Flugzeug heraus.

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Puig de Randa


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