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TORRENT DE PAREIS

Der Torrent de Pareis ist eine enge Schlucht, die sich die Bäche der Serra de Tramuntana vom Kloster Lucc aus in Richtung Meer gegraben haben. Wenn man nicht mehrere Stunden anstrengende Klettertour auf sich nehmen will, so hat man nur aus der Bucht von Calobra aus Zugang zum unteren Ende dieses Canyons.

Wenn man in Calobra die Promenade und die Restaurants hinter sich gelassen hat, dann muss man erst einmal durch einen engen, aber beleuchteten Fußgängertunnel, der durch den rohen Fels geschlagen ist. Dahinter kommt noch ein Stück Promenade mit herrlichem Blick auf das leuchtend türkise Wasser der Bucht und den schmalen Kieselstrand, den die Brandung vor dem Torrent de Pareis aufgeworfen hat.

Durch einen ähnlichen zweiten Tunnel gelangt man schließlich in den Canyon. Leider war hier die Beleuchtung ausgefallen und es tropfte von oben. Ängstliche Naturen krallten sich an uns fest, denn wir hatten in unserem Fotorucksack natürlich eine kleine Taschenlampe dabei. Auf der anderen Seite angekommen öffnet sich ein von fast senkrechten Felswänden eingefasster Talkessel. Hier fallen einem als erstes eine Menge streuender Katzen auf, die aber von sich aus ein paar Meter Abstand halten.

Links von dem Ende des Tunnels aus liegt eine etwa 12 Meter breite Felsspalte, durch die eine Verbindung aus der Schlucht zum Meer hin besteht. Ein breites Kieselband liegt davor und der Blick durch die Felswände hinaus aufs Meer ist sehr schön. In der Nähe des Eingangs in den Torrent halten sich meist sehr viele Leute auf und es ist gar nicht so einfach, den kleinen Strand ohne Menschen zu fotografieren. Wer gern die grandiose Naturkulisse möglichst ohne Massen auf sich wirken lassen möchte, sollte vom Meer weg in die Schlucht hinein wandern - falls es möglich ist.

Wie weit man hier kommt, ist wetterabhängig. Im Talkessel selbst steht fast immer ein kleinerer oder größerer Tümpel, der von den Bergen her gespeist wird. Vor unserem Aufenthalt hatte es wohl stark geregnet und das Wasser stand relativ hoch. Wo sich das Tal zur Schlucht verengt ist auch im Normalfall nur wenig Platz zwischen dem Bachbett und den steilen Felsen. Im Frühjahr 2001 war aus dem Bachbett ein kleiner See geworden. So mussten wir auf eine Wanderung den Canyon hinauf verzichten, weil wir mit unserer Ausrüstung nicht schwimmen und durch eiskaltes, fast einen Meter hohes Wasser waten wollten.

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Torrent de Pareis


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Torrent de Pareis 2006

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