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WETTER
     Die Insel Mauritius liegt in den Tropen zwischen Äquator und südlichem Wendekreis. In diesen Breiten kann man natürlich nicht unsere Begriffe von Sommer und Winter verwenden und auch die Unterscheidung in eine Regenzeit und eine Trockenzeit trifft hier nur bedingt zu.
     Das ganze Jahr über ist es eigentlich angenehm warm. Der Temperaturunterschied zwischen Januar und Juli beträgt nur ca 5° Celsius. Auch die Wassertemperatur schwankt um diesen Wert. Im Somer erreichen die Wassertemperaturen in den flachen Lagunen, die die Insel umgeben, 29°C. Aber auch im Winter sinken sie nie unter 22°C. Ein herrliches Badevergnügen, wie in der heimischen Badewanne.
     Das ganze Jahr über fallen Niederschläge auf der Insel. Da sich Mauritius auf der südlichen Halbkugel befindet, kann man pauschal sagen, das es in den Monaten Juni und August am kühlsten ist und die wärmste Zeit zwischen November und Januar liegt. Dann fällt auch der meiste Regen, der Januar ist mit einer durchschnittlichen Regenmenge von 297 mm der niederschlagsreichste Monat im Jahr. Am trockensten ist dagegen der Juli mit 5 mm.
 
Klimatabelle
 
Monate
Monatsmittel
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Maximaltemperatur am Tag in °C 31 30 30 30 29 27 26 26 28 29 30 31
Minimaltemperatur Nachts in °C 22 22 22 21 19 17 16 16 17 18 19 21
Sonnenstunden pro Tag 7,5 7,5 7,5 7,5 7,5 7,5 7,5 7,5 8 8 9 8,5
Monatstage mit Regen 15 16 18 17 15 11 13 14 9 9 7 14
 
     Dazu kommt noch ein inseleigenes Mikroklima, und bedingt durch den Standort kann es viel regnen - oder auch gar nicht. Auf der einen Seite der Insel schüttet es, auf der anderen liegt man am Strand in der Sonne. Wetterstatistiken sind auf Mauritius immer mit Vorsicht zu genießen.
     Besonders auf der Ostseite stauen sich gerne die Wolken und regnen ab. Wenn man also einen größeren Ausflug plant, sollte man sich vorher über die Wetterverhältnisse an der rezeption des Hotels informieren. Sonst steht man urplötzlich im dichten Nebel in den Bergen oder im strömenden Regen am Strand.
     Die vorherrschende Windrichtung ist ein leichter Südostpassat, der das ganze Jahr über gleichmäßig weht. Daher sind der Süden und der Osten windreicher und Surfer oder Menschen, die keine allzu große Hitze vertragen, sollten Ihr Quartier hier suchen. Wem allerdings Hitze nicht viel ausmacht und wer Wind nicht besonders mag, der sollte lieber an der Westküste logieren.
 
 
Zyklone
     In der Zeit von Januar bis März können auf Mauritius Zyklone auftreten, mächtige Stürme die mitten in den Weiten des indischen Ozeans entstehen. Sie wandern mit ungeheurer Wucht und mit bis zu 250 km/h über das Wasser. Die mauritischen Wetterdienste informieren bei Gefahr die Öffentlichkeit über Radio und Fernsehen, falls so ein Sturm das Land trifft.
     Die Bewohner verriegeln dann ihre Häuser und verlassen sie nicht, wenn sie stabil genug sind, oder sie suchen Zuflucht in festen Gebäuden. Selten trifft ein Zyklon mit voller Stärke die Insel, meist künden nur sintflutartige Regenfälle von vorbeiziehenden Wirbelstürmen. Auch als Tourist muss man in dieser Jahreszeit damit rechnen, das Hotel nicht verlassen zu können und Flugverschiebungen in Kauf nehmen. Umgehen kann man das Risiko nur, wenn man nicht zwischen November und April reist. Die meisten schweren Stürme traten in der Vergangenheit statistisch besonders häufig im Januar und Februar auf.
     Der schlimmste Zyklon wütete 1892 über der Insel. Innerhalb von 2 Stunden wurden dabei 1.200 Menschen getötet, viele verletzt und 20.000 obdachlos. Ein Drittel aller Häuser in Port Louis wurde damals zerstört.


 
 
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