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KLIMA

Neuseeland liegt von uns aus gesehen "Down Under" und mitten im Ozean. Im Norden die Tropen mit den Südseeinseln, im Süden die eisige Antarktis – diese Konstellation sorgt dafür, das die Wetterverhältnisse auf den Inseln nie langweilig werden. Wie an einigen anderen Orten auf der Welt kann man auch hier manchmal 4 Jahreszeiten an einem Tag erleben. Temperaturstürze sind keine Seltenheit und vor allem bei längeren Wanderungen sollte man auf alle Wetterlagen vorbereitet sein. Viele Touristen sind schon bei Sonnenschein losgelaufen und mit Unterkühlung wiedergekommen.

Da Neuseeland auf der Südhalbkugel liegt, werden die Durchschnittstemperaturen von Nord nach Süd geringer. Die Nordinsel steht sogar unter subtropischem Einfluss, während die Südinsel überwiegend in gemäßigten Breiten liegt.

Generell herrscht ein windiges, maritimes Klima mit mäßigen Regenfällen und viel Sonne, wobei die sonnigsten Gegenden - die Bay of Plenty, Hawke's Bay und Nelson/Marlborough - bei über 2.350 Sonnenstunden im Jahr liegen. Extreme Temperaturen werden höchstens mal im Binnenland der Südinsel gemessen, hier kann es im Winter bisweilen bis zu -10 °C kalt sein.

Seitdem die Maori die Inseln Aoteoroa - Land der langen weißen Wolke - genannt haben, ist das Klima für die Bevölkerung von Neuseeland extrem wichtig, denn viele Bewohner verdienen mit Landwirtschaft ihren Lebensunterhalt.

Die durchschnittliche Regenmenge in Neuseeland liegt zwischen 640 mm und 1.500 mm und verteilt sich gleichmäßig über das ganze Jahr. Als Resultat dieser großen Regenmengen findet man die üppigen Reste der einheimischen Wälder und ebenso üppige Landwirtschaft und Gärten.

Neuseeland liegt in einer Zone starker westlicher Winde, der so genannten Roaring Forties. Mit Donnernde Vierziger bezeichnet man die Region der Westwinddrift zwischen 40° und 50° südlicher Breite. Dadurch bedingt regnen sich die über der Tasmansee angesammelten Wassermassen meist an den Bergen der Südinsel ab. Durchschnittswerte liegen an der Westküste der Südinsel bei 7.000 mm pro Jahr, auf der Ostseite hingegen ist es erheblich trockener.

Beste Reisezeit

In Neuseeland beginnt der Frühling im Monat September, gefolgt vom Sommer ab Dezember, welcher ab Mitte März meist in einen Herbst mit goldenen Blättern übergeht. In den warmen, sonnigen Sommermonaten ist die beste Reisezeit was die Temperaturen angeht. Dann kann man auch die vielen schönen Strände nutzen und schwimmen gehen. Im Norden eher und länger als im Süden. Leider ist es dann auch überall sehr voll und die Hauptreisezeit für Überseetouristen. Über Weihnachten und Neujahr verbringen dann zusätzlich auch noch die einheimischen Familien an den begehrtesten Stellen des Landes ihre Sommerferien. Dann kann an den Stränden, auf Fähren und in Unterkünften der Platz schon mal knapp werden und reservieren ist anzuraten.

Der Winter dauert von Juni bis August, oberhalb von 1.000 m liegt dann auch Schnee. Beliebte Monate für Wintersport in den Höhenlagen, auch für die Einheimischen. Die Zwischenmonate November und März sind ideal: es ist noch nicht/nicht mehr voll. Wir waren im November auf der Nordinsel unterwegs und hatten bis auf wenige Tage überwiegend schönes Wetter. Am Abend wurde es teilweise frisch, generell ist das Wetter im Frühjahre unbeständiger als im März, dem Herst.

Da man aber weltweit die Wetterentwicklungen kaum vorhersagen kann, ist es immer reine Glücksache welches Wetter man wann erwischt: vor allem in Neuseeland. Am besten auf alle Wetterlagen vorbereiten und zu jeder Jahreszeit warme und luftige Kleidung gleichzeitig im Gepäck haben – oder vor Ort in einem Outdoorladen in hoher Qualität kaufen.



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