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SOUVENIRS

Ein Tourist kann sich eine ganze Menge Dinge aus Neuseeland mitbringen und in jedem Ort, meist auch in der der örtlichen Touristinformation namens i-site, gibt es gut sortierte Andenkenläden. Die Auswahl ist wie überall auf der Welt eine Mischung aus Kitsch und Kunst. Letzteres, vor allem Maorikunst, kauft man sehr gut in den Shops großer Museen oder in der Nähe historischer Stätte wie zum Beispiel Waitangi. Auch kurz vor Abflug am Flughafen hat man noch einmal die Gelegenheit kräftig einzukaufen, hier dann sogar Mehrwertsteuerfrei im Abflugbereich.

In den Geschäften findet man neben den üblichen Büchern, Bildbänden, Kunstdrucken, Spielzeugen, Plüschtierchen (wir konnten dem süßen Kiwi auf dem Foto nicht widerstehen), dem weltweit üblichen Muschelkitsch, neben bedruckten T-Shirts und Neuseelandflaggen auch noch einige neuseelandtypische Mitbringsel, auf die ich auf dieser Seite teilweise näher eingehen möchte.

Erwähnenswert sind zum Beispiel die oft gesehenen, wunderschönen Keramikarbeiten – oft leider zu schwer und zu empfindlich für Reisegepäck. Meist haben die Schalen oder das Geschirr typisch neuseeländische Motive als Dekoration wie Kiwis als Frucht oder Vogel, Farnwedel und stilisierte Spiralen. Auch die Glasbläserkunst hat wunderschöne Werke geschaffen, oft im Stil skandinavischer Glasobjekte. Wer so etwas sucht, der sollte sich vor allem in den Shops der Museen umschauen, dort ist die Auswahl meist groß.

Natürlich sind die hervorragenden Weine ein schönes Souvenir, leider schwer zu transportieren. Es gibt auch Kiwischnaps oder getrocknete Früchte in den Souvenirläden. Die allgemeinen Preise variieren von Shop zu Shop, am preiswertesten auf der Nordinsel fanden wir den Shop am Kauri Museum an der Kauriküste nördlich von Auckland. Hier kostete ein Pelzkragen aus Possumfell zum Beispiel 80 Dollar, der überall anders für mindestens 120 Dollar in der Auslage lag. Mineralseife fanden dafür wir am Flughafen um 1 Dollar preiswerter als in Rotorua.

Schmuck

Typisch für Neuseeland sind auch Schnitzereien und Amulette der Maori aus Holz, Rinderknochen, Walknochen (selten und teuer), billig aus Plastik und auch aus Jade (Greenstone). Diese wird an der Westküste der Südinsel gefunden und ist sehr wertvoll. Die meisten Jadeprodukte, die in den Shops angeboten werden, stammen allerdings nicht mehr von der Westküste sondern werden zu einem hohen Prozentsatz nach Neuseeland importiert.

Die beliebteste Form sind so genannte Heitikis. Das sind Anhänger, die nach Maori-Motiven gefertigt werden. Es gibt Haken, Koru Spiralen oder einfach bis dreifach gewickelte Schlaufen. Schön sind auch die traditionellen Keulen der Maori, Patu genannt. Alle Schmuckstücke werden mit dünnen, gewachsten Bändern in Braun oder Schwarz am Hals befestigt. Die meisten haben oben ein Bohrloch von vorne nach hinten gebohrt. Ich habe lange gesucht, um einen für mich passenden Anhänger zu finden und fand schließlich mein Traumstück doch noch kurz vor dem Abflug am Flughafen in Auckland. Rechts ist er zu sehen, einer der wenigen mit einem quer verlaufenden Bohrloch, mit eine hübschen abstrakten Form und vor allem nicht poliert sondern matt.

Oft wird Schmuck aus Paua angeboten, in einigen Orten kann man einen so genannte Paua Factory besichtigen, in der die Meeresschnecke gezüchtet und weiterverarbeitet wird. In freier Wildbahn stehen sie nämlich unter Schutz. Wir waren mal kurz hier drin, ich persönlich finde die meisten Schmuckstücke allerdings sehr kitschig verarbeitet. Aber das ist bekanntlich Geschmacksache. Von außen sehen Pauas völlig unscheinbar aus und liegen so gut getarnt am Starnd. Erst das Innere offenbart die leuchtenden und schimmernden Farben, außen kommen sie nach kräftigem Polieren dann ebenfalls zum Vorschein. Das Bild zeigt eine polierte Schale, so kann man sie für ca. 10 Dollar in den Souvenirgeschäften kaufen und als hübsche Deko mit nach Hause nehmen. Der lateinische Name lautet Haliotis Iris und oft werden sie fälschlich als Muscheln bezeichnet, aber Pauas sind Meeresschnecken, so genannte Abalone. In vielen Ländern ist ihr Fleisch eine sehr gesuchte und teure Spezialität.

Kleidung

Schafe gehören einfach zur Landschaft von Neuseeland, kein Wunder das es hier besonders auch Souvenirs aus Wolle gibt. Landestypische sind handgestrickte Pullover, Jacken, Taschen und Stiefel aus Lammleder oder auch ganze Felle. Angesichts der Schafmassen sind die Produkte aber keineswegs besonders preiswert. Hübsche Pullover und Jacken in kräftigen Farben werden auch aus einem Mix aus Wolle, Seide und Possumfell angeboten. Die Kosten für ein Teil liegen allerdings meist über 300 Dollar. Am Eastcape der Nordinsel fanden wir in Tolaga Bay eine kleine Kashmir-Factory. Dort kann man superweiche Basics in Pastellfarben ab 150 Dollar ab Werk erwerben.

Da Possums eine Plage in Neuseeland sind und überall mit Freude getötet werden, kommen natürlich auch Pelzprodukte aus Possumfell in den Handel. Wunderbar weich und relativ teuer sind Fellstolas zum Umhängen oder Pelzbesatz an Handschuhen, Mützen und Pullovern. Es gibt auch einfache Felle, auf deren Rückseite die Spuren eines Autoreifens aufgedruckt ist. Typischer NZ-Humor.

In den großen Städten findet man auch aktuelle neuseeländische Mode. In den letzten Jahren wurden einheimische Designer wie Karen Walker, World und Zambesi auch in London oder Sydney hoch gehandelt.

Holz

Maorikunst, die man in den Shops kaufen kann, ist meist aus Holz: Typische Masken und Fratzen mit Augen aus schillerndem Paua, Holzfiguren, nachgebaute Wakas (Kriegskanus) oder Schmuckstücke im Holzrahmen für die Wand. Die fantasievollen Skulpturen werden ausschließlich von Männern in Handarbeit hergestellt. Rotorua ist eines der Zentren der Maori-Kultur und mit der berühmten Schnitzschule (die man besichtigen kann) sicherlich ein guter Ort, um authentische Schnitzereien zu erwerben. Auch der Muesumsshop in Waitangi bietet teure Einzelstücke. Einen Überblick über Formen und Techniken verschafft die Seite www.nativeartsnz.com.

Das in Neuseeland wachsende Kauri-Holz kann Hunderte von Jahren im Sumpf liegen, ohne zu verrotten. Dies macht man sich auch für die Kunst nutzbar, indem man diese mächtigen Stämme hebt und trocknet. Dann werden oft schöne Möbelstücke daraus. Wer sich so etwas mal anscheuen möchte, besucht am besten die Seite www.ancientkauri.co.nz. Überall findet man die für meinen Geschmack eher kitschige Wanduhren, poliertes Wurzelholz mit Zeigern drauf.

Body und Gesundheit

Thermalquellen, Schlammlöcher, Ablagerungen: die Vulkangebiete der Nordinsel bieten so einges, was sich später auch in der Kosmetik wieder findet. Mineralbäder, hübsche bunte Seifen, Schlammpackungen für das Gesicht oder Cremes mit Zusätzen aus Lanolin oder Honig: die Souvenirshops in Neuseeland bieten für jeden Geschmack - bezw. Geruchsinn das passende.

Im Schlamm der Thermalgebiete findet sich Silicium, Aluminium, Magnesium, Calcium, Eisen, Titan, Sulphur, Phosphor, Natrium und Spurenelemente von Kupfer, Zink, Selen, Kobalt und Mangan. So verarbeitet zum Beispiel die Firma Parrs Products Ltd. in ihren natürlichen Schönheitsprodukten die guten kosmetischen Eigenschaften der verschiedenen Elemente. Der graue Schlamm für die Gesichtsmasken zum Beispiel wird zuerst durch einen speziellen Prozess entkeimt und verfeinert, um dann von störenden Beimengungen wie Spuren der vulkanischen Asche befreit zu werden.

Hübsch als Geschenk ist auch die Seifen KiwiFruit & Pavlova oder die hübsche bunte Mineralseife unten auf dem Foto. Obacht: Nicht jede Frau schätzt es, wenn man ihr zur Verschönerung eine "Thermal Mud Face Mask" mitbringt. :-)

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