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SKY TOWER

Der Sky Tower ist der Fernsehturm von Auckland und das höchste Gebäude der südlichen Hemisphäre. Die Spitze des Sky Towers liegt 328 Meter über dem Meer. Das sind 24 Meter mehr als die Spitze des AMP Tower in Sydney in Australien. Allerdings besitzt Auckland eine sehr lange Antenne, die Rivalität zwischen Kiwis und Aussies macht eben auch vor Rekorden nicht Halt. Der Koloss aus 15 000 Kubikmeter Beton und 2660 Tonnen Stahl dominiert den Innenstadtbereich und ist das hervorragendste Wahrzeichen der Stadt. Besonders eindrucksvoll ist er aus der Entfernung. Zum Beispiel wenn man sich auf der Harbour Bridge aus Richtung Northland kommend der Stadt nähert. Oder man blickt von einem der über 40 erloschenen Vulkane, die sich im Stadtgebiet erheben, aus der Ferne zu ihm hinüber.

Umgeben ist der Tower von der so genannten Skycity, einem Gebäudekomplex mit Shoppingcenter, zwei Hotels, Casino und Bars und Restaurants. Unser Hotel lag nahe dabei im Zentrum, mit direktem Blick auf das imposante Gebäude. So konnten wir ihn zu allen Tageszeiten sehen, am Abend wurde er im Dezember 2005 grün-rot beleuchtet - eine Art Weihnachtsbaum...

Der Bau wurde im Jahre 1994 begonnen und dauerte drei Jahre. Am 3. März 1997 war offizielle Eröffnung, seitdem zieht er Einheimische und Touristen aus aller Welt in seinen Bann. Wer in Auckland ist, der sollte unbedingt einmal hinauffahren, denn der Ausblick ist grandios. Das Fundament ist 15 Meter tief in der Erde, in dieser Region der Welt muss so ein Bauwerk auch Erdbebensicher sein. Der Sky Tower wiegt so viel wie 6.000 Elefanten, das sind 20.000 Tonnen.


Aussicht

Der Sky Tower besitzt zwei Aussichtsplattformen, eine befindet sich auf 182 Meter Höhe, es gibt eine weitere unter freiem Himmel auf 220 Metern Höhe und damit ist sie ein wenig unter der obersten Plattform des des AMP Tower in Sydney. Drei Glasaufzüge bringen bis zu 225 Besucher in 14 Sekunden hoch, mit einer Geschwindigkeit von 18 km/h. Oben angekommen hat man einen 360° Panoramablick über die Hügel von Auckland, den Hafen und Great Barrier Island. An klaren Tagen, wir hatten Glück bei unserem Besuch und schönstes Sonnenwetter, kann man von hier aus durch das grünlich gefärbte Glas bis zu 82 Kilometer weit gucken.

Die unterste Aussichtsplattform hat im äußeren Galeriebereich sogar einen Glasboden, durch den man nach unten gucken kann. Es erfordert schon einigen Mut, ihn zu betreten, aber wenn man sich einmal überwunden hat ist das Gefühl, quasi in der Luft zu stehen, schon toll. Das Betreten löst bei vielen Besuchern aber eher nervöses Kribbeln im Bauch und schweißnasse Hände aus. An einem Fenster steht man direkt über dem darunter liegenden Hotelpool, an anderen über den Straßenschluchten. Aber nach den technischen Werten ist das Glas stabiler als der Betonboden. Wer es noch extremer haben möchte, der bucht den unten beschriebenen Sky Jump.

Das Drehrestaurant Orbit mit Bar dreht sich in 60 Minuten einmal um die eigene Achse. Es ist sehr beliebt und sollte auf jeden Fall vorab reserviert werden, teuer ist es obendrein. Wir gingen lieber ein paar Meter weiter im Schatten des Fernsehturms ins Maithai essen, Aucklands bestes Thai-Restaurant.


Sky Jump

Wer einen Adrenalinstoss braucht, der bucht den so genannten Sky Jump, der von der höchsten Beobachtungsplattform aus startet. Von hier aus kann man weit unten die Landeplattform erkennen. Ähnlich dem Base Jumping springt man hier von einem Gebäude, wird dabei jedoch an zwei fest installierten Drahtseilen geführt bis zum Boden. Ein weiteres Drahtseil bremst den Springer ab. Base Jump ohne Risiko also, erfordert zwar immer noch Mut – ist aber eher auch für Anfänger geeignet. Für die Besucher der Aussichtsplattform ist es eine große Attraktion, wenn die Jumper am Fenster vorbeifliegen. Der Start wird mit einer Leuchtschrift angezeigt, so hat man den Finger passend auf dem Auslöser, wenn der Springer weiter oben startet. Beim Skyjump erreicht man nie freie Fallgeschwindigkeit, aber immerhin bis zu 75 km/h und landet geführt unten mit Hilfestellung sanft auf der Zielplattform. Nach 16 Sekunden ist der Spass vorbei. Das Ganze kostet NZ$ 195 und die springende Person darf nicht mehr als 120 Kilo wiegen. Während wir auf der Plattform weilten, gab es 4 Sprünge. Bilder davon sind auf der Seite Fun!Fun!Fun! zu sehen.

Wer länger etwas Nervenkitzel haben möchte, kann sich auch in einen orangefarbenen Overall kleiden und am zweieinhalbstündigen Vertigo Climb teilnehmen, bei dem man bis auf 273 Meter Höhe bis in die Spitze klettern kann. Hier befindet sich eine Mini-Plattform im Freien, die ein wenig dem Ausguckposten eines Piratenschiffes ähnelt und entsprechend Crows Nest heißt.

Ganz sportliche nehmen am Sky Tower Vertical Challenge teil, einem Rennen auf der Treppe, bei dem über 1.000 Stufen nach oben in der Rekordzeit von 5 Minuten und 17 Sekunden bewältigt wurden.

Google Map zum Thema

Da ist er, der Tower


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