Archiv : Die Infos und Bilder auf dieser Seite sind aus dem Jahr 2005

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CHATHEDRAL COVE - Am Strand

Nach der kleinen Wanderung am Fuß der Holztreppen am Strand angekommen hält man sich erst einmal links, denn dort ist die größte und meist fotografierte Attraktion der Region zu sehen: Die Höhle am Cathedral Cove, jenes 10 Meter hohe kathedralenartige Tor in der Felswand, die von Wind und Wasser so ausgehöhlt und durchbrochen wurde. Es ist keine richtige Höhle mehr, sondern ein riesiger Felsbogen, durch den man hindurchgehen kann in die nächste Bucht.

Vor dem Besuch sollte man sich über die Gezeiten informieren, denn bei Flut steigt das Wasser soweit, daß man eventuell nicht mehr so einfach hindurch laufen kann. Bei unserer Ankunft hatten wir Glück, denn es war gerade Ebbe und der Durchgang somit kein Problem. Wenn wir die aktuellen Flutmarken richtig interpretierten, so war der Wasserstand im Durchgang auch bei Flut nur etwa knöchelhoch, also kein wirkliches Problem. Bei Sturm oder Springflut mag das anders aussehen.

Hinter dem Bogen liegt der weiße Sandstrand der eigentlichen Cathedral Cove, noch schöner als der erste. Mit steilen, üppig begrünten Felswänden als Hintergrund und einem markanten hellen Felsen aus Bimsstein im glasklaren Wasser, der Te Hoho genannt wird. Wie der Bug eines gestrandeten Schiffes sieht er aus und wird mit Sicherheit ebenso viel fotografiert wie der Felsbogen. Leider verzog sich gerade die Sonne und wir setzten uns in den warmen Sand, beobachteten die Wolken, die Möwen und die ankommenden Touristen und warteten auf schönes Wetter.

Viele der rundum zu sehenden Felsformationen sind vom Zahn der Zeit und den Gezeiten zu phantastischen und teilweise skurrilen Formen verwandelt worden, auf denen oft als Krönung Vögel sitzen. Am Strandende liegen dicke Steinblöcke und einige Besucher sassen wie wir herum und genossen die Landschaft. Der Andrang hielt sich in der Vorsaison noch in Grenzen, zur Hochsaison ist der Strand hier mit Sicherheit selten mal menschenleer und auf dem Wasser kurven auch gerne mit Touristen beladene Boote herum, was ziemlich störend sein kann. Campen ist hier verboten, vor der Küste ist die Natur ebenfalls geschützt. Hier befindet sich das Cathedral Cove Marine Reserve, Te Whanganui-A-Hei, das 9 Quadratkilometer Unterwasserwelt schützt und vom Department of Conservation verwaltet wird. Es wurde 1993 als sechstes Marine Reserve in Neuseeland unter Schutz gestellt. Hier ist eine Karte und nähere Infos./


Kleiner Strand

Wieder zurück durch den Felsenbogen erkundeten wir noch einmal den anderen, kleineren Strand. Hoch ragen hier die Felswände auf, üppig begrünt. An der Seite befindet sich ein kleiner Wasserfall, der die bemooste Steilwand herunter rinnt. Bei unserem Besuch war er allerdings sehr dürfig und kaum als solcher zu bezeichnen. Überall da wo Wasser ist, bilden sich schnell Farne und Moose, die hier besonders hübsch sind. Am östlichen Ende der Bucht konnten wir an der Wasserlinie bei Ebbe sogar in eine kleine Höhle gehen, die bei Flut wahrscheinlich voller Wasser ist. Unten ist ein Foto der Felswand mt Michael zu sehen.

Dann gingen wir den gleichen Weg wieder zurück, den wir gekommen waren, dabei ist auf den ersten Metern nach der Treppe zuerst einmal eine ordentliche Steigung zu überwinden. Am Camper angekommen, lechzten wir nach einem frisch gepressten Orangensaft aus dem Kühlschrank. Niemand hatte uns in den engen Parklücken zugeparkt und wir konnten unseren Monstercamper gut rangieren und Hahei in Richtung Hot Water Beach verlassen.


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