Archiv : Die Infos und Bilder auf dieser Seite sind aus dem Jahr 2005

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HICKS BAY

Nach der Übernachtung auf dem Campingplatz von Te Kaha brachen wir am nächsten Tag nach einem üppigen und ausgiebigen Frühstück auf. Das Wetter wusste immer noch nicht so recht, ob Wolken oder Sonnenschein angesagt war. Noch mit trübem Himmel fuhren wir weiter in Richtung Nordost, dabei wurde es immer schöner. Wetter und Landschaft meinten es gut mit uns, denn die folgende Whanarua Bay soll angeblich die schönste Bucht an der Küste sein. Hier herrscht ein eigenes, subtropisches Mikroklima. Am flachen Strand kann man wunderbar schwimmen, leider war es zu windig und somit zu kalt bei unserem Besuch und wir trauten uns nicht ins Wasser. Schließlich ist man ja kein Pinguin, die leben hier ebenafalls an der Küste.

Ein architektonischer Höhepunkt an der Küste ist die alte anglikanische Kirche bei Ruakokore, die traumhaft einsam in einer Bucht an der Straße liegt, umgeben von einem Friedhof. Sie ist über hundert Jahre alt und eine der meistfotografiertesten Kirchen von Neuseeland. Einst lag ein riesiger Walknochen gegenüber der Kirche, der an die alten Zeiten der Walfänger erinnerte. Um ihn zu schützen, brachte man den bogenförmichen Knochen ins Museum von Whakatane. Leider sind die Bilder der Kirche nicht so schön geworden, weil sich weiße Gebäude selten gut von grauem Himmel abheben.

Ein paar Kilometer weiter liegt malerisch Waihau Bay, man fährt einen steilen Hügel hinunter und hat von oben eine schöne Aussicht auf die Bucht - wenn man denn einen Platz zum Anhalten findet. Unten gibt es einen alten Post Office Store aus dem Jahr 1870. Die örtliche Touristeninfo befindet sich im General Store. Hier kann man Boote zum Hochseeangeln mieten.


Nach Te Araroa

Weiter geht die Fahrt entlang des Highway 35 vorbei an dem Sandstrand von Oruaiti Beach, hier stehen viele Ferienhäuser und einige waren gerade im Bau. Ideal für Stadtflüchtige, die weit ab nach Erholung suchen. In Whangapaparaoa kann man einen Guided Walk mit örtlichen Maori buchen, die kulturelle und historische Stätten zeigen und erklären. Man besucht mit June die Maraes, die Tour dauert 2,5-5 Stunden. Leider haben wir das nicht mitgemacht, aber falls sich jemand dafür interessiert: for bookings phone June McDonald: 0-7-325 3697.

Jetzt macht der Highway einen Knick nach rechts und führt ein wenig weg von der Küste durchs Landesinnere. Vieles ist eingezäunt und man sieht eine Menge aufgeforsteter Wälder. Es gibt einige vereinzelte Farmen hier, ansonsten ist die Region sehr einsam und die Autos auf der Straße kann man zählen. Nach 44 Kilometern erreicht man dann Hicks Bay, beannt von der Crew der "Endeavour". Hier beginnen die großen Schaf- und Rinderfarmen, die sich entlang der Ostküste bis zum Südende der Nordinsel ziehen. Dem entsprechend ändert sich die Landschaft, es gibt mehr abgeweidete Hügel und Weitblick. Am langen Steg von Hicks Bay kann man die Brandung genießen, bevor man die letzten 11 Kilometer zum verschlafenen Ort Te Araroa zurücklegt. Hier steht der älteste Pohutukawa-Baum von Neuseeland und hier beginnt auch die SchotterStraße zum East Cape Lighthouse.


Manuka

Kurz vor Te Araroa kommt man aber noch an einer weiteren Sehenswürdigkeit vorbei, die ich an dieser Stelle unbedingt empfehlen möchte: Das East Cape Manuka Visitors Centre & Cafe, von der Straße aus gut ausgeschildert. Trotzdem wären wir fast an der schmalen Einfahrt vorbeigfahren, aber ein Schild macht auch dahinter noch einmal auf das aufmerksam, was man gerade verpasst hat. Es ist die Rückseite des Hinweißchildes für die Rückrichtung... Clever!

East Cape Manukaöl wird oft als neuseeländisches Teebaumöl bezeichnet und gehört ebenfalls zur Familie der Myrtengewächse. Es hilft gegen Bakterien, Pilze, Viren und zeigt positive Wirkung gegen manche Allergien. Hier am East Cape kauft man es direkt vom Hersteller, mehr Informationen zum Thema auf manukaoil.de. Es gibt einen kleinen Parkplatz, ein modernes Gebäude mit Café und man kann Touren durch die Fabrik buchen und dabei zusehen wie aus den wildgeernteten Manukablättern und Zweigen das ätherische Öl durch durch Wasserdampfdestillation extrahiert wird.

Wir tranken einen großen Latte und ein leckeres Smoothie, unterhielten uns mit den netten Damen und kauften natürlich ein. Gut so, denn diese Produkte sahen wir später in keinem Shop wieder und viel Platz im Koffer braucht man dafür auch nicht. Es gibt hier 100%iges Manuka-Öl (NZ$ 14,25, 10 ml), mildes Öl mit Mandelöl gestreckt (NZ$ 7,15, 10 ml), Seife mit Manuka (NZ$3,95, 75 gr), Manuka Honig (zwischen NZ$ 9,50 und 17,50), Creme mit Manuka (NZ$ 7,50, 50 ml) und natürlich eine Menge Information. Sogar deutsche Badezusätze und Venenbalsam mit Manuka kann man im Shop kaufen, natürlich ziemlich teuer.


Google Map zum Thema

East Cape Manuka Visitors Centre aus der Luft


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