Archiv : Die Infos und Bilder auf dieser Seite sind aus dem Jahr 2005

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MUSTER

Nach der Besichtigung des Kratersees gingen wir zuerst noch alle zusammen zu einem Aussichtspunkt. Nach diesem wunderschönen Ausblick auf den steilen Kraterrand und den dampfenden See ging es dann langsam wieder zurück zum Schiff und in Richtung der alten Schwefelmine. Diese ist vom Kraterrand aus sichtbar. Doch auf dem Weg dorthin hat man in der Mitte des Weges von einem kleinen Hügel aus noch einmal einen wunderschönen 360° Grad Rundum-Blick auf die Kraterränder, die Aschefelder und auf das Meer. Nachdem die erste Gruppe den Hügel verlassen hatten, folgten wir in der zweiten Gruppe.

Da der Weg gefährlich sein kann und sich auch dicht daneben einige Pools mit heiß blubberndem Schlamm gebildet haben, wird sehr darauf geachtet das die ganze Gruppe zusammenbleibt. Einige trauten sich doch ziemlich nahe an den Höllenschlund aus kochendheißem Schlamm heran. Ab und zu strömt noch ein wenig Dampf aus den zahlreichen Ritzen im Boden, Zeichen steter vulkanischer Aktivität.



Ich hätte Stunden damit zubringen können, alleine die verschiedenen Muster auf dem Boden zu fotografieren. Durch die vulkanischen Ablagerungen und die verschiedenen Mineralien entstanden hier wunderschöne Flächen in Gelb, Orange, Grün oder Blau. Ein geübtes Auge erkennt schnell hübsche Muster und Farbflächen, die später ein Bild ergeben. Einige grüne Algen haben sich dort angesiedelt wo es ein wenig Wasser gibt. Besonders schön, wenn auch ziemlich übelriechend, sind die schwefelhaltigen gelben Ablagerungen und Kristalle. Die Gasmaske wurde doch einige Male noch auf den Nasen der Teinehmer festgedrückt um dem Gestank zu entgehen.

Auf dieser Seite möchte ich wenigstens einige der hübschen Muster zeigen, die ich am Boden entdeckte und fotografieren konnte. Leider muss man ja in einer Gruppe immer darauf achten, nicht den Anschluss zu verlieren, so dass für ausgiebige Fotosessions leider nur wenig Zeit bleibt. Doch die Guides kennen die Nöte der Fotografen und passen die Geschwindigkeit an, wenn man nicht gerade Stunden braucht um ein Bild zu machen. Ich hoffe die Fotos auf dieser Seite zeigen ein wenig von der wilden Schönheit der Insel und der Vielfalt und Farbenpracht des "Bodenbelags".

Einige de Bilder hier entstanden aus einer Entfernung von 100 Metern, andere aus einer Entfernung von 50 cm. So findet sich das Kleine im Großen wieder.



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