Archiv : Die Infos und Bilder auf dieser Seite sind aus dem Jahr 2005

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HUKA FALLS

Von Taupo City aus sind es nur ein paar Kilometer bis zur meist besuchten Attraktion von Neuseeland: Den Huka Falls. Man kann von der Ortsmitte auch durch den Spa Thermal Park und weiter entlang des Flusses zu Fuß bis zum Wasserfall laufen, dafür braucht man ca. 1,5 Stunden. Der Weg dorthin ist gut ausgeschildert und man erreicht schnell den großen Parkplatz mit Kiosk. Wer nicht mit dem Auto unterwegs ist, der kommt mit dem HOTBUS, der am i-Site (Info-Center) in der City abfährt, hierher. Vom Parkplatz aus sind es nur ein paar Schritte zum Wasserfall, wobei man vorher noch über eine Brücke die Huka Rapids überquert.

Huka bedeutet in der Sprache der Maori "Schaum". Und davon sieht man eine ganze Menge. Die türkisfarbigen Wassermassen bieten hier ein ohrenbetäubendes und imposantes Spektakel, wenn sie aus dem Tauposee über die Millionen Jahre alten Huka Falls stürzen. Die Fälle sind bis zu neun Meter tief und pro Sekunde schießen hier bis zu 270 Kubikmeter Wasser die Felstreppe hinab. Unten angekommen, heißen sie dann Waikato River und sind somit der Beginn von Neuseelands längstem Fluss von 425 Kilometern Länge.

Auf der Brücke, die man zuerst überqueren muss, ist man dem Wasser sehr nah. Das kalte, türkise Wasser wird hier oben noch durch einen engen, natürlichen Kanal gepresst, diese Stelle wird Huka Rapids genannt. Es hat eine fast hypnotische Wirkung. Fotos sind schwierig, schließlich sieht man meist nur Wasser auf dem Bild und wenn die Sonne auf die türkise Oberfläche scheint ist die richtige Belichtung fast unmöglich. Scheint die Sonne nicht, dann wirken die Wasser weniger türkis, was schade wäre. Also am besten bei Sonneschein hierher kommen.

Ein paar hundert Meter weiter stromabwärts schiesst das Wasser dann mit ungeheurer Kraft und Lautstärke aus dem Kanal heraus und fällt über eine Felsplatte hinab, das sind dann die eigentlichen Huka Falls. Ein einfach zu begehender Weg mit verschieden Aussichtspunkten führt weiter entlang grüner Büsche bis zu den Falls.


Lookout

Von verschiedenen Lookouts aus sieht man die Wassermassen aus mehreren Blickwinkeln abwärts donnern. Es gibt auch die Möglichkeit, sich diesen beeindruckenden Wasserfall vom Waikato River aus mit einem Jetboat zu nähern. Die Boote fahren ziemlich dicht an die Fälle heran und die Insassen hört man kreischen. Wir haben auf diese Fahrt verzichtet, wer sich dafür interessiert findet Infos auf der Seite www.hukafallsjet.com. Ein Besuch der Stromschnellen und der Falls ist durchaus beeindruckend, für unseren Geschmack war es hier aber viel zu viel Gedränge. Horden von Bustouristen kamen gerade an, daher blieben wir nicht allzu lange vor Ort.

Wer von dem Nevenkitzel der Jetbootfahrt noch nicht genug hat, der kann sich etwas weiter an der örtlichen Bungy-Sprungstelle 45 Meter in die Tiefe stürzen. Sie liegt in einer Biegung des Waikato River. Fast 150.000 Leute sollen diese Möglichkeit schon genutzt haben, wie eine Tafel am Kassenhäuschen verkündet – trotz der stolzen Summe von NZ$ 100 für einen Sprung.

Wir zogen eine Besichtigung der Thermalregion Craters of the Moon vor. Ein netter Spaziergang, bevor wir weiter zu einer weiteren nassen Attraktion der Region fuhren: den Aratiatia Rapids.


Google Map zum Thema

Huka Falls


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