Archiv : Die Infos und Bilder auf dieser Seite sind aus dem Jahr 2005

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ARATIATIA RAPIDS 1

Fährt man von Taupo City in Richtung Norden, so sind es nur ein paar Kilometer bis den größten Touristenattrikationen: den Huka Falls und dem Thermalgebiet Craters of the Moon. Beides kann man leicht zusammen an einem Tag besuchen, wenn man ein wenig das richtige Timing beachtet. So fuhren wir zuerst die Huka Falls an, die zu jeder Tageszeit zu besuchen sind. Voll ist es dort eignetlich immer.

Danach folgte eine Besichtigung der Thermalregion Craters of the Moon. Ein netter Spaziergang, bevor wir weiter zu einer weiteren nassen Attraktion der Region fuhren: den Aratiatia Rapids. Von den Huka Falls oder von Taupo City aus aus kann man in ca.2 - 2,5 Stunden auch zu Fuß zu den Stromschnellen laufen, auf dem 7 Kilometer langen Taupo Walkway.

Die Stromschnellen von Aratiatia, auf dem State Highway 5 in Richtung Rotorua in 10 Minuten Fahrt zu erreichen, waren füher mal ein sehr eindrucksvoller Teil des Waikato River. Dann wurden ein Damm und ein Kraftwerk errichtet und damit der Wasserzufluss unterbrochen. Das Wasser fließt heute durch ein großes Rohr in das unterhalb der Stromschnellen gelegene Turbinenhaus und vom Damm aus überblickt man einen Stausee. Es gab keine Stromschnellen mehr und eine wichtige Touristenattraktion der Region war verschwunden. Die Anwohner prostestierten und nach langem Hin- und Her wurden die Kraftwerkbetreiber verpflichtet, wenigtsens bis zu 4 mal am Tag die Schleusentore zu öffnen.

So hat man heute wenigstens 4 mal am Tag im Sommer und 3 mal am Tag im Winter die Möglichkeit, den Fluss in seiner alten und ursprünglichen Schönheit zu sehen. Das zieht wieder Touristen an und man kann sogar auf den unteren Stromschnellen mit den Jetbooten der Rapids Jet LTD in waghalsigem Tempo über die Fluten rasen. Ein nasses und lautes Vergnügen. Immer wieder interessant, was sich die Neuseelaender einfallen lassen, um die Touristen bei Laune zu halten. Weitere Info unter nzonline


Wasser marsch

In der Nähe von Wairakei erreicht man den Aratiatia-Staudamm, der erste Damm von einer ganzen Treppe von Wasserkraftwerken, die am Flusslauf des Waikato installiert sind. Schon vom Staudamm aus überblickt man auf der linken Seite Teile der gewaltigen Stromschnellen. Ein kurzer Wanderweg führt durch lichten Wald zu verschiedenen Aussichtsplattforem entlang des Flusslaufs. Unser Timing war fast perfekt und wir erreichten den Platz kurze Zeit nachdem die Überlaufrinne am nahe gelegenen Aratiatia-Staudamm geöffnet worden war und die Wassermassen schon ihren Weg durch Schluchten und über Felsterrassen gefunden hatten. Die Bilder auf dieser Seite zeigen die Stromschnellen bei voller Strömung, die Bilder auf der zweiten Seite zeigen die gleiche Region, nachdem das Wasser wieder abgestellt wurde.

Im Sommer vom 01. Oktober bis zum 31.März werden die Schleusentore um 10:00, 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr für jeweils eine halbe Stunde geöffnet. Im Winter entfällt die letzte Öffnung um 16:00 Uhr. Nach dem Öffnen braucht es etwa 10 Minuten, bis die Strömung ihre volle Stärke erreicht hat und alle Becken unterhalb der Staumauer gefüllt sind. Pro Sekunde strömen hier 90.000 Liter aus der Überlaufrinne, man kann sich an Hand dieser Zahlen die Gewalt der Wassermassen vorstellen. Nach dem Schließen der Tore dauert es wiederum über 15 Minuten, bis das Wasser abgelaufen ist.


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