Archiv : Die Infos und Bilder auf dieser Seite sind aus dem Jahr 2005

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TEUFELS KÜCHE

Schon kurz hinter dem Eingang geht es los und man kommt auf gewundenem Weg an den ersten Attraktionen vorbei. Noch waren wir hier fast allein, weil alle anderen an diesem Morgen beim Lady Knox Geysir waren, wie ich schon auf der Seite Allgemeines beschrieben habe. Die ersten drei Stationen auf dem Rundweg heißen Devil´s Home, Rainbow Crater und Thunder Crater. Das sind teilweise kollabierte Krater mit markanten gelblichen Schwefelausblühungen, aus denen es entsprechend stinkt mit einem öligen Film auf dem vorhandenen Wasser. Im Rainbow Crater finden sich zusätzlich rotbraune Eisenoxid-Ablagerungen auf dem Bimsstein.

Die Devil´s Ink Pots haben ihren Namen zu Recht und sehen wirklich aus wie große, schwarze Tintentöpfe, in die nur jemand eine große Schreibfeder eintauchen muss. Es sind Schlammtümpel, deren Wasserstand abhängig ist von der Niederschlagsmenge. Bei unserem Besuch sah man darin auch Wasser und dunklen Schlamm, auf dem wunderschöne Muster entstanden, die unten auf einem Bild zu sehen sind. Die Farbe entsteht durch geringe Konzentration von Graphit und Öl.

Wir hielten uns hier an den ersten Stationen des Rundgangs aber nicht all zu lange auf, da man über dem Besucherzentrum die ZufahrtsStraße sehen konnte und da kamen die Autos schon in Kolonne von der Geysir-Show zurück. Also besuchten wir zuerst die meistfotografierte Hauptattraktion des Thermalgebietes: den Champagne Pool.



Bunte Palette

Pünktlich zum Eintreffen am Aussichtspunkt an der Artist´s Palette und dem Opal Pool kam die Sonne durch die Wolken. Was für ein Unterschied in den Farben! Jeder, der hier mal bei schlechtem Wetter war sollte bei Sonnenschein noch mal wiederkommen, es lohnt sich! Von einer Plattform aus sieht man mehrere sehr farbenreiche heiße und kalte Tümpel mit Sinterterrassen. Die Palette schließt sich direkt an den Champagne Pool an und zeigt ein wirklich großes Spektrum an farbigen Ablagerungen. Leider müssen hier, wohl nicht ganz ohne Grund, Schilder stehen mit der Aufschrift: "Steine werfen verboten".

Eine der schwefelreichen Quellen sieht wirklich aus wie ein schillernder Opal und heist dem entsprechend auch "Opalsee". Von hier kann man über einen schmalen Steg direkt zwischen den Pools und durch Dampf hindurch laufen, das ist ziemlich einmalig. Davon sieht man oft Bilder, allerdings meist mit vielen Menschen drauf. Wir mussten nur ein paar Minuten warten und der Steg war menschenleer. Um den Steg mit Menschen zu fotografieren mussten wir dann ein wenig länger warten, was einige Stunden später dann eher der Normalzustand war. Der Rundweg führt dann eigentlich links weiter zu den Primrose Terraces, wir gingen aber erst einmal nach rechts zum Champagne Pool um die relative Einsamkeit noch zu genießen und in Ruhe Fotos zu machen. Das sind so viele geworden, dass ich alleine dem Pool eine eigene Seite gewidmet habe.



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