Archiv : Die Infos und Bilder auf dieser Seite sind aus dem Jahr 2005

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TUROA SKIFIELD 2

Nachdem wir den erst einmal Süden der Nordinsel besucht hatten und sich plötzlich schönes Wetter ankündigte fuhren wir ein paar Tage nach dem ersten Besuch noch einmal ganz spontan in die Region und zum Tongariro National Park. Der weite Weg hatte sich gelohnt, denn wo vorher noch Schnee lag, da schien nun die Sonne und von Schnee keine Spur mehr, außer auf den Gipfeln der Vulkane. Die lange und anstrengende Anfahrt von den schwarzen Stränden der Westküste war vergessen, die Berge zeigten sich in voller Pracht und sogar der Mount Ruapehu war nebelfrei und fast wolkenlos.

So fuhren wir erneut durch den Ort Ohakune, mittlerweile kannten wir uns ja schon aus, und kamen wieder an dem Schild mit den Leuchtdioden vorbei. Da stand nun was von alpinen Konditionen, aber nichts mehr von eventuell. Der Wald am unteren Ende der Ohakune Mountain Road war natürlich bei Sonnenschein noch schöner, zahlreiche hohe Baumfarne und kleine Kauris säumten die Straße.



Wasserfälle

Am Ende der Ohakune Mountain Road befinden sich die kleine Wasserfälle, welche im ersten Film von "Herr der Ringe" zu sehen sind. Somit ist auch hier, im abgelegenen Teil des Nationalparks, ein Mekka der Lord-of-the-Rings-Fans. Ein paar Kilometer vorher kann man man Straßenrand parken und dann führt ein nur 150 Meter langer Weg durch lichte Vegetation zu einer Aussichtsplattform mit Blick auf noch mehr fallendes Wasser. Die Mangawhero Falls sind ein kleiner Doppelwasserfall, in einem malerischen grünen Tal mit dem mächtigen Mount Ruapehu als perketer Hintergrund.

Nach einer kurzen Rast fuhren wir weiter bergauf, mittlerweile kannten wir ja die Kurven. In einigen davon darf man nicht schneller als 35 oder 25 Stundenkilometer fahren. Wo Tage zvor noch die Schneewehen über die Straße ragten war nun nichts mehr zur sehen und ein wundervoller Weitblick belohnte die erneute Auffahrt. Majestätisch erhebt sich der Mount Ruapehu über dem riesigen Parkplatz und nun konnten wir bei schönem Wetter auch ein wenig auf dem Plateau herumlaufen.

Natürlich war alles hier im Sommer geschlossen und wir waren die meiste Zeit alleine. Als nach einger Zeit dann eine Busgruppe mit deutschsparchiger Führung auftauchte, wollten wir eigentlich schon abfahren. Aber die waren ganz plötzlich schneller wieder weg als wir und so genossen wir noch ein wenig das Panorama und das schöne Wetter, bevor wir weiter in Richtung Whakapapa und zum Whakapapa Skifield fuhren, dem größten am Ruapehu.



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