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RUNDWEGE IM SÜDEN

Über Kurven und einen steilen Berg erreicht man von Norden aus den südlichen Teil des Addo Elephant Park. Die steilern Stellen der Straße sind hier immer asphaltiert, damit sie auch bei Regen noch benutzbar bleiben. Zuerst liegt auf der linken Seite das Lismore Waterhole in einem grünen Tal, hier haben wir immer Elefanten am Wasser gesehen. Folgt man der Gravel Road, dann ist man in ca. 17 Kilometern am südlichen Ausgang vom Park, dem Mathyolweni Gate. Nur 1,5 Kilometer vorher passiert man das Mathyolweni Rest Camp, ein Camp für Selbstversorger mit netten Bungalows in dem wir die letzten zwei Tage unserer Reise verbracht haben. Der Check-In dafür ist im Büro direkt am Gate, nicht im Camp!

Die Hauptroute ist abwechslungsreich, man kommt vorbei an Grasflächen, auf denen Elefanten mit ihren Füßen die Grassoden zusammenschieben, die Erde aus den Wurzeln ausschlagen und das Grass dann fressen. Weideelefanten sozusagen, auf dem letzten Video kann man dieses Verhalten schön sehen. Dann folgt eine Strecke durch dichtes Buschland, hat man hier einen Elefanten vor sich auf dem Weg, dann heißt es Geduld haben bis er verschwindet. Dumm nur, wenn das Flugzeug in Port Elisabeth nicht wartet.

Ziemlich in der Mitte der Strecke liegt das Peasland Waterhole, ebenfalls immer einen Stopp wert wegen der hier trinkenden Herden.

Eine Besonderheit im Süden ist der Blick in Richtung Küste, von vielen Stellen aus sieht man die hellen Sanddünen an der Algoa Bay, dem Abschnitt hinter dem Ort Colchester. Safari mit Strandblick sozusagen. Leider hat man von vielen Teilen des Parks auch Blick auf Zäune, Stromleitungen, Windkraftanlagen und bewirtschaftete Felder. Je nach Lage sieht man im Hintergrund auch mal die Autos auf der N2 durchs Bild rasen und im südlichen Mathyolweni Rest Camp hört man sie sogar leise in der Nacht.

Es gibt vier Schleifen im Süden und wir sind sie alle gefahren. Die beiden südlichen, der 4 Kilometer lange Vukani Loop und der 4,6 Kilometer lange Mbotyi Loop führen durch dichten Spekboom.

Durch den westlichen Teil führt der längste Loop in diesem Abschnitt des Parks, der 15,9 Kilometer lange Harvey´s Loop. Angeblich sollte man hier Löwen sehen, wir hatten bei unserem Besuch leider kein Glück. Es war ihnen wohl zu heiß und sie lagen irgendwo versteckt und faul im Schatten.





Ngulube Loop

Unsere Lieblingsstrecke im südlichen Teil war der Ngulube Loop. Er windet sich 10,4 Kilometer durch abwechslungsreiche hügelige Landschaft. Es gibt auch Grasbenen, auf denen besonders viele Antilopen weiden. Hier haben wir sogar eine größere Gruppe Eland-Antilopen gesichtet. Vor allem am Morgen und am Abend sieht man viele Tiere grasen.

Das Ngulube Wasserloch auf der Nordseite der Schleife ist wenig besucht, hier im Süden des Parks ist man an vielen Orten abseits der Hauptstrecke oft alleine unterwegs.

Als wir ankamen, waren gerade drei Elefantenbullen am Trinken. Immer wieder faszinierend, wie sie miteinander interagieren. Einer verschwand dann im Wald und als wir gerade fahren wollten, kamen plötzlich viele andere Tiere. Büffel legten sich einfach in die Wasserrinne, Zebras tänzelten nervös darum herum und wollten auch an das Wasser. Kudus kamen aus dem Busch und Warzenschweine und Schakale wuselten zwischen den Beinen herum.

Dann kam eine kleine Elefantenherde von der anderen Seite der Strasse, dazu drängelten sich noch eine weitere Gruppe Kudus und Nilgänse an diesem Wasserloch. Die Interaktion der verschiedenen Tierarten ist unten auf dem Video sehr schön zu sehen. Hier kann man lange stehen und dem Gewusel zuschauen. Auch am nächsten und letzten Vormittag im Park sahen wir hier wieder viele durstige Besucher.

Der perfekte Abschluss einer schönen Reise durch Südafrika.







Eigene Videos zum Thema

Google Map zum Thema

Ngulube Waterhole

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