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GERICKES POINT

Ein Traumstrand an der Gardenroute, nicht sehr bekannt und besucht, ist der Swartvlei Beach. Leider fahren die meisten Touristen an der Abzweigung vorbei und verpassen damit einen erholsamen Spaziergang an einem wunderschönen und interessanten Strand ohne Häuser im Hintergrund.

Wir haben ihn schon in unserem ersten Urlaub im Januar entdeckt, leider aber die Wanderung zum Gerickes Point, einer markanten Felsnase, die diesen Strand begrenzt, aus Zeitgründen nicht mehr geschafft. Das wurde dann im Novemberurlaub im gleichen Jahr nachgeholt.

Die auffallenden Sandsteinformationen am Westende des Strandes bilden eine Landzunge, Gerickes Point, die den Sandstrand vor gefährlichen Strömungen schützt. Der Clou: Wer dorthin bis zur Felsspitze hinausgeht, soll gute Chancen haben, Delfine im Meer zu beobachten.

Das war doch für uns ein netter Anreiz, trotz großer Hitze den schattenlosen Weg zu gehen. Das ist gut bei Ebbe möglich, bei Flut muss man Teilstrecken durch Wasser waten. Vom Parkplatz aus läuft man fast eine Stunde bis zur Spitze, es ist weiter als es auf den ersten Blick aussieht.

Auf der rechten Seite begrenzen steile Sandsteinklippen den Strand, ab und zu sieht man einen Raubvogel kreisen oder sogar einen Drachenflieger. Der Weg führt über einige dicke Felsen und über lange sandige Abschnitte, selten muss man auch ein wenig klettern, aber sehr moderat. Bei Hochflut kommt man hier wohl kaum entlang, aber dazu weiter unten noch mehr.

Für Muschelsucher ist die Strecke ein Paradies. So viele Muschelschalen, Schneckengehäuse und grüne Seeigel-Skelette im Miniformat habe ich sonst nirgends mehr gefunden. Manche der kleinen Buchten sind regelrecht mit Haufen von Muschelschalen zugeschwemmt. Auf dem folgenden, leider schlecht belichteten Bild zu sehen.



Am Point

Nach dem Fußmarsch, der Weg ziehlt sich ganz schön, erreicht man das Ziel: das Ende der Landzunge. Ein paar alte Schuppen mit Booten stehen dicht an der Felswand, am Boden liegen rostige Nägel und einger Abfall herum. Einige Fischer haben sich hier wohl einen Nothafen für Stürme gebaut.

Bis ganz raus auf den Felshügel kamen wir leider nicht, da die Flut noch nicht ganz abgeflossen war. Von Westen her drückte der Wind das Meer gegen die Landzunge, und durch einige tiefe Strömungskanäle wurde das Wasser mit Wucht in die ruhigere Bucht gepresst. Eigentlich war die Breite von knapp2 m keine große Entfernung, aber zum Springen war uns der Fels zu uneben, rutschig und scharfkantig und die Strömung zu schnell und kalt. Wenn möglich sollte man seinen Besuch so einrichten, dass man etwa 2 Stunden vor Ebbe am Parkplatz losläuft.

Aber ein Blick um die Ecke geht und lohnt auf jeden Fall, denn dort donnert das Meer mit voller Kraft gegen die Felsen und die Steilküste ist hier sehr schön und wirklich beeindruckend.

Einer der Felsen im Meer heißt "Lions Profil" und sieht mit ein wenig Fantasie aus wie ein liegender Löwe. Die zahlreichen Tidenpools wimmeln bei Ebbe von Leben.

Bei unserem Besuch war es teilweise bewölkt, sehr heiß und am Point sehr windig. Das Meer war aufgewühlt und leider zeigte sich nicht ein einziger Defin, so sehr wir auch die Wasseroberfläche absuchten. Nach einger Zeit hält man dann jede Welle für eine Flosse...

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